Auf die Leinwand – mit Dr. Adrian Bolnberger
Shownotes
Dr. Adrian Bolnberger hat mit einem Team der „jungen ÖNK“ die Crew der ARA Flugrettung filmisch bei ihren Einsätzen begleitet und daraus eine Dokumentation gemacht. Ziel war, nicht die nächste reißerische Einsatz-Doku zu drehen, sondern die Menschen dahinter zu zeigen. Adrian erzählt von seinen Anfängen im Rettungsdienst, wie es ihm und dem Team beim Dreh gegangen ist und was Social Media in der Notfallmedizin zu suchen hat. Außerdem war ich bei der Premiere der Doku im Kino dabei und konnte mit ein paar Protagonisten kurze Interviews führen.
Am 19. & 20. Oktober 2026 findet der ÖNK-Kongress in Wien statt - Infos unter https://oenk.org/kongress-3
LINKS
- Die Dokumentation in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=YVw2lhCGjuo
- Die „Junge ÖNK“: https://oenk.org/arbeitsgruppen/junge-oenk
- https://www.asamex.at
CREDITS
- Gestaltung: Philipp Prückl
- Interviewpartner bei der Filmpremiere (in der Reihenfolge ihrer Erscheinung): Dr. Mario Krammel, Captain Hans Härting, Dr. Yvonne Viktoria Leitgeb, Mag. Thomas Jank
- Musik: Arnold Graf
- Aufgenommen im Juli 2026 in Wien
Transkript anzeigen
00:00:09: Liebe Fans und Zuhörer, Zuhöhrerinnen des Podcasts.
00:00:13: Heute haben wir wieder ein medizinisches Thema.
00:00:16: Der heutige Gast ist der Dr.
00:00:18: Adrian Bolenberger.
00:00:19: Der Adrian ist Assistenzarzt im Wien AKH.
00:00:25: Du bist eine Notfallsanitäter.
00:00:27: Heute wollen wir sprechen über deine Tätigkeit in der UNK, das österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin.
00:00:36: Lieber Adrian Hallo!
00:00:38: Ja, hallo.
00:00:39: Philipp freut mich sehr, dass du mich da heute eingeladen hast und ein bisschen zu quatschen normal.
00:00:44: Ich freue mich sehr!
00:00:45: Bin schon gespannt auf die nächste ca.
00:00:48: Stunde.
00:00:49: Adrian ich habe lustigweise in dem Podcast – das ist kein Rettungsdienst-Podcast aber aus verschiedensten Gründen habe mittlerweile schon drei Folgen über den Verein Azomex aufgenommen.
00:01:00: Du bist stellvertreteter der Präsident vom Verein Azomax.
00:01:04: Erklär bitte mal kurz was AzomeX ist.
00:01:07: Ja, witzig.
00:01:08: Ich hab's mir das eigentlich selber schon angehört.
00:01:10: die beiden Folgen, die online sind.
00:01:12: Also Max, habe ich damals gemeinsam mit Daniel Grasman, der eh auch bei dir zu Gast war gegründet.
00:01:18: Das dürfte ... ... zwanzig vierundzwanzig, dann die fünfundzwantig gewesen sein.
00:01:22: Da ist ja so eine Idee entstanden dass da Daniel mal unten war in Südafrika und ich dann relativ zeitgleich auch für längere Zeit unten war für drei Monate.
00:01:30: Und wir haben gesagt hey, da könnte man eigentlich irgendwas gründen und was starten.
00:01:36: oder er hat eigentlich diese initiale Idee und ich habe dann gesagt, hey, ich unterstütze dich.
00:01:40: Ja so ist das irgendwie step by step so eine kleine Idee ein mittlerweile cooles Projekt geworden und ich bin selber jedes mal irgendwie fasziniert darüber wenn ich mit zum Beispiel die YouTube-Doku, die es jetzt gibt vom Louis Teichmann AK Sprechwund auf Youtube anschaue und man sieht heim hat sein eigenes Auto unten, man hat mittlerweile glaube ich um die vierzig abgeschlossene Observer die unten waren.
00:02:05: Jetzt für das restliche Jahr sind noch einmal um die zwanzig Leute geplant und wir sehen einfach, dass unsere unter Anführungszeichen Asymics-Familie rund um die Carine, rund um unser Team in Wien stetig wächst.
00:02:16: Und es ist halt einfach super cool und erfüllt uns alle mit Freude zu sehen wie sehr man am Ende des Tages den Patienten helfen kann.
00:02:26: Warst du selbst schon drüben?
00:02:27: Genau ich war jetzt dreimal tatsächlich schon.
00:02:29: Ich war dieses Jahr einmal letztes Jahr einmal und vor drei Jahren für längere Zeit auch.
00:02:34: Also ich bin auch so ein Wiederholungstäter, sag' ich immer gerne.
00:02:38: Ich glaube wenn Afrika einmal einen hat dann lässt er den nicht mehr los.
00:02:41: und der Lukia mit dem du ja auch gesprochen hast, der war ja auch sein Wiederholungs-Täter, der eigentlich gar nicht nochmal fliegen wollte und dann auf einmal ein Jahr später wieder unten war.
00:02:50: Ja das ist so ein bisschen ansteckend glaub ich.
00:02:53: Dann war es sehr inspirierend seine Geschichten also natürlich auch sehr schlimm waren wir das mal so aus... dem, was man in Österreich, welchen Standard dem in Österreich kennt.
00:03:05: Wenn wir das damit vergleichen ist es sehr arg und irritierend aber gleichzeitig auch toll dass es das überhaupt gibt.
00:03:13: Wie bist du noch eigentlich zum Rettungsdienst gekommen?
00:03:14: Das würde mich interessieren.
00:03:18: Ich glaube ganz klassisch also ich hatte nie irgendwie große große Bestrebungen da jetzt Arzt zu werden oder keine Ahnung, ich wollte früher eigentlich die Mache deckt werden habe dann aber Zivil machen müssen oder machen wollen weil ich nicht zum Bundesjahr wollte und habe gehört tatsächlich, dass man im Rettungsdienst das meiste Zivildienstgeld verdient, weil man das Essensgeld extra bekommt.
00:03:39: Und der siebzehnjährige Adren hat sich dann gedacht, naja, das machen wir oder die sechzehnjährige damals noch, das mach'n wir.
00:03:45: So bin ich eigentlich zum Rettungsthins gekommen war bei den Junitern in Wien, hab da dann angefangen und bin dann eigentlich ehrenamtlich geblieben, hab dann irgendwie da auch die Liebe zur Medizin entdeckt.
00:03:56: Hab dann während dem Medizinstudium sechs Jahre lang Teilzeit bei den Unitern in Wien gearbeitet.
00:04:02: Habe dort alle Ausbildungen bis zum Notvollsinität-Tänkei durchlaufen.
00:04:07: Bin jetzt seit einem Jahr ungefähr im AKH Wien angestellt auf der Universitätsklinik für Anästhesie.
00:04:12: Da hat das Assistenzarzt tätig.
00:04:14: Und habe bin jetzt wieder so bittelt zum, sag ich mal zum Ursprung zurückgegangen möchte halt weiterhin wieder viel Präklinik machen.
00:04:23: Ich sage immer, mein Weg hat in der Präklinik begonnen und ich glaube dort wird mein Weg auch enden, dass ich natürlich jetzt einmal meine Zeit im Spital habe aber dann natürlich früher oder später auch selber wieder aktiv auf die Straße möchte und dort Patienten-Patientinnen behandeln.
00:04:38: und das ist ja auch so ein bisschen der Grund warum ich so gerne Sudafrika bin weil es da halt auch viel einfach um präklynische Versorgung geht, Versorgungen von Patienten-Patientinnen im Schockraum Und das ist einfach das, was ich super interessant finde und wo ich mir einfach super viel Energie rausnehme.
00:04:54: Das heißt, nächster Schritt ist dann der Notarzt?
00:04:56: Genau!
00:04:57: Das wäre der Plan.
00:04:58: Hoffen wir mal die Daumen sind gedrückt, dass es funktioniert aber... ...das wär natürlich der Kindheitstraum, sag' ich einmal, dann wieder, weil's noch was auf der Straße fahren zu können.
00:05:09: Okay, dann weiß man Bescheid über deine Wurzeln sozusagen.
00:05:13: Jetzt kommen wir zum spannenden Thema – Die UNKA Österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin.
00:05:20: Adrian, für die Zuhörerinnen was ist denn die UNK?
00:05:24: Die UNK ist die österreichische Gesellschaft, wie du schon gesagt hast, für notvolle und katastrophene Medizin wurde in three and eighty gegründet und soll im Endeffekt eine interdisziplinäre Plattform für alle in Österreich tätigen im Bereich der Notfall- und Katastrophenmedizin sein.
00:05:42: Es muss gar nicht sein, dass es ärztliches oder medizinisches Personal ist.
00:05:46: Dazu ist genauso involviert die Bergrettung, die Feuerwehr, Einsatzorganisationen wie die Polizei, das Spezialeinsatzkommando, EcoCo
00:05:57: etc.,
00:05:58: also alle Menschen, die da irgendwie involvierend sind.
00:06:01: wir wollen eigentlich diesen Leuten eine interdisziplinäre Plattform bieten um zu sagen hey Das hat Österreich eine Notfallmedizin zu bieten, die und die Kursen gibt es hier.
00:06:10: Und die Kongresse gibt's hier und die Fortbildungsmöglichkeiten gibt.
00:06:14: das ist eigentlich das primäre Ziel der ÖNK mit einem kontinuierlichen Kongress den Siehe zwei Jahre gibt mit Veranstaltungen wie den Netzwerktreffen mit verschiedenen Arbeitsgruppen wie taktische Einsatzmedizin, der Viert-Arbeitsgruppe zum Dorkotomykurs in Wien mit Kooperation mit der Berufsrettung Wien oder auch von der Arbeitsgruppe Junge ÖNKA was einfach darum geht ein bisschen die Leute zu vernetzen, die halt einfach keine Notfallmedizin machen oder auch Katastrophenmedizin und da einfach ja ganz ganz sage ich immer unbiokratisch eine Plattform den Leuten bieten.
00:06:48: Einfach einen Netzwerken austauschen, zusammen lernen und lernen.
00:06:53: Interessant seit deiner Eighty, wusste ich nicht.
00:06:56: Ich dachte es ist quasi eine aktuelle Geschichte.
00:06:58: Und dann gibt's ja die junge ÖNK.
00:07:00: was genau ist jetzt die junge öNK in der Pistu?
00:07:02: Ja sagen wir mal sehr engagiert tätig.
00:07:08: Das ist so ein bisschen, ich muss sagen, was eine Idee entstand, weil das selber gerade gesagt hast, in der矇 bin ich eigentlich gar nicht am Sturm gehabt und ich mache jetzt auch schon seit neun Jahren Notfallmedizin.
00:07:20: zumindest wenn ich an den TV zurückdenke und ich habe selber bis vor zwei Jahren zweieinhalb Jahre eigentlich nichts von der EUNK gehört oder jemals mitbekommen dann bin ich irgendwie durch Zufall da eh durch Azomex und durch den Kontakt zum Daniel dann später durch den Kontakt zum Dr.
00:07:36: Mara Kraml, der momentan der UNK-Präsident ist und auch Chefarzt bei der Berufshaltung Wien, da irgendwie reingestolpert und habe gesagt hey cool ihr macht die UNK ich kenne das nicht kann man euch supporten?
00:07:48: oder was wollt sie damit?
00:07:51: Was soll es sein Ziel für die nächsten zweiter Jahre von der Präsidentschaft von Mara?
00:07:55: und da bin ich dann rein gestolpert ein bisschen.
00:07:57: und Mara hat mir gesagt hey wär mal cool, wenn du dich vielleicht ein bisschen einfach um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern kannst.
00:08:03: und dann habe ich halt angefangen Instagram Postings zu machen.
00:08:07: Habe da langsam angefangen mit YouTube Videos eben das wir gesagt haben vielleicht einmal einen Reel schneiden Das was die Leute halt interessiert vor allem die jungen Leute.
00:08:16: Und da haben wir gesehen dass die Community eigentlich recht schnell gewachsen ist.
00:08:19: also Wir haben in den letzten zwei Jahren doch einiges an neuen Mitglieder dazu bekommen.
00:08:24: unsere Instagram Kanäle die es davor nicht gegeben hat sind wir jetzt knapp bei dreitausend Followern.
00:08:30: Wir haben eine neue Website relaunched, wir haben das Logo relaunchd.
00:08:34: Das hat uns Bill gezeigt.
00:08:35: hey!
00:08:35: Das Interesse ist da.
00:08:36: die Leute finden cool was wir online stellen.
00:08:39: Die Leute interessieren sich für die Notfallmedizin.
00:08:42: Die Leute besuchen auch den UNK-Kongress, den es im Jahr zwanzig vierundzwanzig das letzte Mal gab mit über vierhundertfünfzig Besucherinnen.
00:08:50: Ja das war so Bill die Grundidee.
00:08:52: und dann für ungefähr einem Jahr umzu Frage zurückzukehren von der jungen UNK.
00:08:57: Vor ungefähr einem Jahr habe ich dann gemerkt, es gibt wirklich viele junge Leute, die engagiert sind, die uns helfen bei Veranstaltungen wie den Metzeltreffen auf der Donauinsel oder auch beim UNK-Kongress indem sie einfach beim Aufbau helfen, beim Abbau helfen und die Workshops mitbetreuen.
00:09:14: Und da hab' ich dann gesagt, hey!
00:09:15: Ich möchte irgendwie dass diese jungen Leute die in einem Stadion sind, wo ich vielleicht auch vor drei oder vier Jahren mal war mit dem Studium gerade die Notforsenität machen etc.
00:09:26: Ich möchte diesen Leuten auch irgendwie was zurückgeben unter Anführungszeichen.
00:09:30: Da war die Idee der Arbeitsgruppe Junge ÖNK für mich dann einfach da und anfangs zu sagen hey lasst uns nicht nur gemeinsam im Kongress auf- und abbauen sondern lass uns auch einmal so vernetzt.
00:09:42: Da habe ich dann einfach ganz unbürokratisch eine WhatsApp-Gruppe gemacht und den Leuten gesagt, hey wenn ihr Interesse habt dabei zu sein bei Events sei es Trainings, Ultraschalldrainingsbesuche beim Christopher Rossienein zum Beispiel wo wir uns den Stützpunkt angeschaut haben.
00:09:58: Eine Übung mit der Feuerwehr unter Wasserrettung gemeinsam wo wir ein bisschen Boot fahren auf der alten Donau so hat sich irgendwie diese Gruppe vergrößert und jetzt sind wir mittlerweile glaube ich so um die sechzig Leute die halt regelmäßig sich treffen, sei es einmal gemütlich zum Abendessen auf dem Bier oder auch mal im Rahmen eines Workshops, eines Skill-Trainings, eines Besuchs bei der Flugrettung und sich da einfach immer wieder halt vernetzen.
00:10:21: Und ich glaube das sind richtig coole, richtig gute Freundschaften stand mittlerweile.
00:10:25: Das freut mich irgendwie zu sehen.
00:10:27: wenn ich so an meine Studienzeit zurückdenke oder meine Anfänge hätte ich mir wahrscheinlich auch genauso was gewünschen.
00:10:33: Die junge übeln K sozusagen eine Andaufstelle für junge Notfallmediziner-Medizinerinnen.
00:10:39: Was sind eigentlich so Themen, die junge Notvollmedizin jetzt gerade interessieren?
00:10:44: Oder was hättest du vielleicht gewünscht wie es gestartet
00:10:46: hast?".
00:10:47: Ich glaube der Klassiker, der gerade sehr viel im Munde ist natürlich der Ultraschall.
00:10:53: Das ist das, was ich zumindest mitbekommen.
00:10:55: Liegt sicherlich daran dass einfach ein unter Anführungssichen relativ neu sketchiert in der Notfall Medizin ist wo ich selber oft merke, dass die jungen Leute viel mehr Übung und Skills damit haben, als manchmal überspitzt gesagt ein etwas älterer Oberarzt-Oberärztin gerade mit diesen Handheldgeräten.
00:11:16: Weil sie natürlich einfach gewohnt sind zum Beispiel die Bab der Fleißamder einfach anzustecken ans Handy und auf loszuschallen.
00:11:22: Also das ist etwas was die Leute wirklich interessiert.
00:11:25: Deswegen haben wir auch einmal einen Ultraschall Training gemacht Und ich bin dabei mal wieder sowas zu organisieren Und sonst glaube ich ist es sehr gemischt gibt es immer so die Klasse, das ist ein Hubschrauber.
00:11:38: Jeder der Blaulichtmarg und Notfallmedizin-Marg findet halt Hubscharber cool.
00:11:43: Das sind natürlich Themen, die die Leiter einfach spannend finden.
00:11:47: Aber ich glaube, sonst sind wir echt sehr durchmischt, was die Interessen betrifft.
00:11:53: Und wir versuchen dann natürlich immer aus allen Ecken und Bereichen etwas zu machen.
00:11:56: Wir haben Leute bei uns in der Arbeitsgruppe, die über der Bergrettung sind.
00:12:00: Dann schauen wir mal, dass man vielleicht mit der Bergretung gemeinsam ... eine Übung machen, dann haben wir Leute die bei der Feuerwehr sind das vielleicht da mal gemeinsam eine Übung machen.
00:12:09: Also so ein bisschen einfach alles abzudecken um auch selber oder für einen selber breit aufgestellt zu sein.
00:12:19: Adrian Wir haben im Vorfeld gesprochen und zwar du hast richtig coole Sache gemacht durch Schließseerkreis Die eine meiner letzten Podcast folgen war mit dem Flugräder Stefan Noska vom Christophos X der in Linz Hörsching stationiert ist.
00:12:34: Wir haben daraufhin mal telefoniert und du hast mir erzählt, du hast da gerade mit deinem Team, also mit jungen Medizinern von der ÖNK dogg über die Aura Flugrettung gemacht.
00:12:45: Die Aura-Flugrettung ist in Kärnten stationiert?
00:12:49: Mhm, wir haben drei Städtepunkte in Österreich, hat Tirol und Kärnten.
00:12:52: Und ihr wart's im ...
00:12:54: Im Kärnten war eine Nassfelder in Fräsach Oder am Nassfeld, wie man eigentlich sagt.
00:13:00: Am Nassfelde?
00:13:01: Nicht im Nass-Feld oder ins Nassfels sondern am Nuss-Felden.
00:13:05: Genau, ich hab's ja doku produziert gefilmt mit über die Ahrer Flugreitung.
00:13:12: Jetzt wollen wir natürlich auch darüber sprechen hier bei einige Fragen dazu.
00:13:14: Ich find es nämlich interessant wie man das überhaupt schafft Dokumentationen zu drehen.
00:13:22: Ich habe immer etwas, wo man ein bisschen improvisieren muss wahrscheinlich.
00:13:24: Wo man sich einfach auf die Gegebenheiten vor Ort einstellen muss.
00:13:27: Aber wie stellen wir vor bei so was nicht planbarm wie dem Rettungsdienst und einer Flugrettung stellen wir das nun mal schwieriger vor?
00:13:35: Geht uns da mal bitte einen Einblick über die Arbeiten, über die Dreharbeiten, wie es funktioniert hat.
00:13:40: Wir haben schon diverse Betriebe in Österreich Organisationen besucht den EMT-C, die Martinflugrettung, die Berufsrettung Wien etc.. Dann waren wir eben bei der Ahrach und das war eigentlich geplant für ein Dreh wie jeder andere.
00:13:54: Also, wir sind da hingekommen haben nichts wirklich gewusst, wie wird das jetzt?
00:13:58: Wir haben gewusst die haben ungefähr drei Tage Zeit wobei drei bis vier Tage ist auch immer so ein Richtwert.
00:14:03: man weiß halt oft nicht wie ich das Wetter wie viele Aufnahmen kriegt man hin und so weiter.
00:14:08: aber wir haben gewusst wir sind relativ großes Team wir waren das erste mal zu viert unterwegs was im selten Heid ist weil normalerweise war es immer so dass ich zu zweit mit einem Kollegen von den jungen ÖNK unterwegs war mit Matthias Ziernek oder mit Tobias Husecker.
00:14:23: Wir waren eigentlich immer zu zweit unterwegs und dann haben wir zum ersten Mal zu viert dort, ich habe mir schon gedacht, boah das ist ein bisschen viel wenn wir da jetzt auf einen Stützpunkt kommen und vier Leute aus Wien die haben uns alle noch nie gesehen, die kennen uns nicht Die haben auch nicht so wirklich glaube ich gewusst wer oder was die UNK isst.
00:14:43: Die haben einfach auf meine E-Mail geantwortet mit ja okay ihr könnt so beikommen.
00:14:48: und dann habe ich ganz lieb mit der Nina Becker telefoniert, die Leute nodert sind.
00:14:52: Und ich gesagt ja, passt könnte machen!
00:14:54: Dann waren wir dort und haben halt wirklich die Möglichkeit gehabt auf zwei Stützpunkten vier Tage lang unglaublich tolles Material aufzunehmen.
00:15:02: Dann hab' ich mir vor ungefähr einem Monat gedacht nachdem einmal die ersten Aufnahmen durchgeschaut wurden weil ich mir gedacht hätte das Video wird so cool werden glaube ich und für die UNK mal so einzigartig.
00:15:14: Ich möchte dieses Video nicht einfach nur online stellen auf YouTube und sagen, hey da ist es.
00:15:19: Sondern ich würde das gerne mit allen Leuten, die es interessiert halt mal wirklich auf einer Leinwand anschauen Mit einem guten Soundsystem, mit einer coolen Leinband.
00:15:27: Und dann habe ich einfach den Mauer geschrieben und gesagt Hey!
00:15:30: Wäre das nicht eine Idee?
00:15:31: Könnte man das nicht machen?
00:15:32: Dann hat er eigentlich so vorgesagt Ja, das machen wir Genau, so ist das ein relativ spontaner Stand.
00:15:37: Und jetzt sitzen wir da.
00:15:39: In einer Woche ist die Premiere und ich freue mich schon Das erste Mal unter Anfangszeichen seinen kleinen eigenen Film auf einer Kinderleinung zu sehen.
00:15:47: Das ist schon irgendwie ein cooles Gefühl.
00:15:55: So, und genau zu dieser vielen Premiere bin ich mit meinem Mikrofon ausgerückt.
00:15:58: bei angenehmen thirty-fünf Grad in der Wiener Innenstadt haben sie dann am Nachmittag wirklich viele viele viele Zuseher versammelt im Kino Und ihr habt nach der Vorstellung wieder bei spannenden Leuten kurze Interviews geführt.
00:16:11: Stets neben der Leinwand mit Dr.
00:16:13: Mario Krammel Präsident der UNK Mario, ganz gerade herausgefragt.
00:16:18: Dein Fazit zum Film?
00:16:19: Die war richtig geflasht!
00:16:21: Ich kannte den Film vorher nicht.
00:16:23: Menschen, Geschichten, Emotionen.
00:16:25: der Titel Ein Blick hinter die Kulissen.
00:16:28: Es ging jetzt hier nicht um spektakuläre Einsätze Sondern.
00:16:30: es ging um die Personen hinter der Flugrettung
00:16:33: Und als
00:16:34: ÖNK sind wir bemüht die einzelnen Spaten der Rettungsmedizin in den Vordergrund zu bringen und auch ein bisschen hinter die Fassade zu schauen.
00:16:42: und das glaube haben wir heute total schön gesehen Warum die Leute das machen?
00:16:46: Was ihre Motivation ist
00:16:48: und wie sie
00:16:48: im Team draußen bekommen, um für unsere Patientinnen und Patienten das Beste zu erreichen.
00:16:53: Und das war heute mal so ein Blick hinter die Kulissen.
00:16:56: Trotz der enormen Hitze hier im Saal – ich habe wirklich Gänsehaut bekommen – waren wirklich total schöne Emotionen dabei!
00:17:02: Videos, Fotos oder sozusagen soziale Medien Inhalte, die den Rettungsdienst betreffen.
00:17:09: Das wird natürlich mehr.
00:17:10: Es gibt unzählige Podcasts, es gibt teilweise Influencer, die wohin fliegen Dokumentationen drehen.
00:17:16: Jetzt stellen wir vor das ist irgendwie ein schmaler Grad weil auf der einen Seite ist es wichtig den Personen draußen zu zeigen, was macht denn eigentlich eine Luftrettung?
00:17:26: Wie schaut denn das aus?
00:17:27: Die war bei dem Hubschrauber.
00:17:28: Auf der anderen Seite ist es auch ein sehr schmaler Bereich zur Sensations-Gear.
00:17:34: Ich finde Adrien und unser Team haben das sehr würdevoll rübergebracht, sehr respektvoll.
00:17:39: Was sagst du generell zu diesem Thema?
00:17:41: also die Berichterstattung ist wichtig einfach damit die Leute draußen mitbekommen aber es geht natürlich in erster Linie um den Patienten.
00:17:50: Ich glaube genau, genau das haben wir heute gesehen.
00:17:52: Es geht hier in diesem Film absolut nicht um Sensation sondern wirklich um die einzelnen Menschen und die Notärztin und den Piloten und den Sanitäter und den Operator der Mitte im Team ist.
00:18:03: es geht um das ganze Team und das Thema der Flugrettung.
00:18:06: was du vorher angesprochen hast das Thema Sensation Action Einsätze da sehe ich auch ein bisschen differenziert.
00:18:14: Genau davon wollen wir ja weg.
00:18:15: Wir wollen eigentlich weg, dass die Leute Einsätze filmen, Patienten zeigen Sensationsgier.
00:18:21: genau das behindert uns draußen im Einsatz wenn wir gefilmt werden Wenn wir gestört werden bei unseren Einsätzen.
00:18:28: und ich glaube genau das Gegenteil war heute der Fall Dass wir mal eben einen Blick hinter die Kulissen geworfen haben Die Flugrettung vielleicht einmal abseits der Sensation Abseits der Einsätze sondern dann wirklich die Personen die dahinter stehen heute hier beleuchtet haben.
00:18:42: Abschließende Frage, Mario.
00:18:44: Die ÖNK warum braucht es eigentlich so was wie die ÖNk in Wien?
00:18:49: Ja, die österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin.
00:18:53: als Dachverband aller engagierten Organisationengesellschaften in der Rettungsmedizin ist glaube ich wichtig ein Standing für die Rettungsmedizin in Österreich zu erreichen um auch junge Kolleginnen und Kollegen sei es auf eine Detaibene, sei es in der Krankenpflege oder auch in der Ebene der Notärzten und Notärzte für die Rettungsmedizin zu motivieren.
00:19:16: Die Rettungsmedizin ist etwas körperlich Anstrengendes, typisch forderndes.
00:19:22: Es gilt keine Sonderklassegelder.
00:19:24: Es ist um drei Uhr in der Früh, wo vielleicht andere Fächer im Krankenhaus – ich meine das so sagen darf – ruhig schieben, wo wir in der RettUNGS Medizin rund um die Uhr gefordert sind.
00:19:33: Und ich glaube es ist wichtig dass wir hier auch entsprechend Nachwuchs haben, dass wir Kolleginnen und Kollegen auf breiter Schiene motivieren können, um eben auch die Versorgung in Zukunft den Österreich-Innerpräglienik urten zu können.
00:19:46: Deswegen glaube ich es ist wichtig dass wir das UNK hier ein Standing haben und ich darf euch jetzt einladen am neunzehnten und zwanzigsten Oktober zum Kongress der UNK im Wiener Techt geht.
00:19:57: Ich würde mich freuen wenn wir uns dort wieder sehen!
00:20:02: Und wie ist der Zufall so will?
00:20:03: Triefe denn Hans Herting Ich selber mehrmals im Podcast der Wiener Berufsrettung aufgetreten, weil er das Gewürz ein bisschen vereinfacht wieder mit den Oberjahrsten der Berufsreitung Wien CRM Trainings durchführt.
00:20:17: Lieber Hans ganz kurz dein Fazit zum Film!
00:20:20: Ja total super weiß genau des in Mittelpunkt steht was sicherheit und Erfolg ausmacht nämlich den Menschen, seine Motivationslage sein Antrieb und die Einstellung und Haltung zur Arbeit.
00:20:29: und es kommt da extrem gut aus Wenn du mit den...mit Oberjärgsten oder generell mit Medizinern beim CRM-Thema zusammenarbeitest.
00:20:38: Was sind so Dinge aus der Luftfahrt, die dann in der Medizin auch relevant sind?
00:20:43: Zum Einen ist es einem Film gut rausgekommen, dass man sagt das ist ein sehr hoher Level an Standardisierung von logistischen Abläufen zu bemerken einer Fluggerätung wo ja die Hemskrummen bei eben die Luftfahrtsseite der Ausbildung voll mitmachen.
00:20:55: Das hilft da in der Medizin.
00:20:57: Also Standardisierung im Ablauf hilft, damit man mehr Freiheit bekommt und Zeit und Ressourcen bekommt für das was die Medizin ausmacht nämlich den individuellen Patienten.
00:21:05: aber dass ein Medikament zuverlässig verabreicht wird, dass jeder die Information hat, die er braucht so dem Zeitpunkt wo es wichtig ist, dass man weiß, dass wir ein Speak-up machen darf, dass sich einbringen darf.
00:21:13: Das sind die wichtigen Dinge und dort gibt's viele gemeinsame Bereiche wo sinnvoll ist sich damit auseinanderzusetzen.
00:21:19: Hast du selber Rettungsdienstefahrung?
00:21:21: Nein gar nicht.
00:21:22: ich durfte mitfahren mit der Wiener Berufsrettung und das war dann nicht so nicht spannend, weil ich immer den Eindruck hatte, man sieht was da alles zu bewältigen ist an völlig unvorhersehbaren Dingen.
00:21:31: Und ich komme aus der professionellen Verkehrsluftfahrt also als Linien-Linienpilot oder Flugkapitän in einer großen österreichischen Airline.
00:21:37: Da ist alles total geplant, es gibt auch mal Gewitter oder Technik und der Haus haben wir übermagaziniert.
00:21:42: aber diese Dinge gegenüberzustellen und sagen wie kann man das, was der Linienluftfahrt sich bewährt hat sinnvoll?
00:21:48: Und Wertschöpfel woanders einbringen, das ist cool!
00:21:52: die Leute, die diese Berufe machen können beurteilen ob das überhaupt ist.
00:21:56: Also man braucht euch auch nicht glauben da kommt ihr in der Gescheite voraus.
00:21:58: Na sondern man kann eine Kiste hinlegen und sagen ist da was drin für euch was euch hilft?
00:22:02: Und dann kann man schauen ob es was finden und wenn!
00:22:04: Dann kann man assistieren dabei zu erläutern was eigentlich der ursprüngliche Hintergrund war.
00:22:08: also ein extrem fruchtbarer Kooperationen und ich habe auch wahnsinnig viel gelernt.
00:22:12: Aber irgendwie gibt's dann doch die Parallele.
00:22:15: oder ich sage mal Wenn du in das Flugzeug einsteigst als Pilot dann gehst du davon aus dass heute alles so läuft wie geplant.
00:22:21: Der Ortsredetungssanitäter steigt in das Auto und geht davon aus, es läuft nicht so wie geplant.
00:22:28: Es wird was Unewartetes eintreffen.
00:22:31: Aber du musst ja doch mit dem Unewartedem dann auch umgehen können!
00:22:35: Ja ich sitze ja nur deswegen drinnen weit, aber das Interessante ist... Entschuldigung man kann's aufs einfachste runterbrechen.
00:22:42: Es ist in einem professionellen Luftfahrt-Environment vollkommen klar, dass ich jede Anweisung zurücklöse und dass ich immer eine Frage check mache wenn es um was wichtig geht.
00:22:49: Und das haben wir eben gegenübergelegt!
00:22:50: Wenn ich da eine Notfallsituation habe in der Wiener U-Bahn...
00:22:52: Gerade da
00:22:53: war's wichtig, dass sie sicherstellt haben ob die richtige Medikation verstanden wurde, ob die vorbereitet wurde und verabreicht wurde also diese Klos-Lub-Kommunikation.
00:23:01: Da haben wir immer in der Kooperation gelernt, bei uns werden diese Dinge in Friedenszeiten vollkommen kultiviert.
00:23:05: Damit ich es dann an diesem einzigen Tag in meinem Leben um zwei in der Früh im Schneesturm in Kasachstan damit da alles funktioniert hat und das haben wir eben super vermitteln können dass die Notfallprozedur nur dann funktionieren wenn ich sie täglich anmende weil sonst ist das erste was ich über den Tisch habe ich schmeiß ist irgendwas was ich sonst nie mache.
00:23:21: also da gibt's ganz ganz spannende Erkenntnisse was im Einungssystem komplett normal ist und im anderen schon verwendet wird aber noch im Ausnahmefall wo ich dann gesagt hab Ja, im Ausnahmefall vergesse ich das so weise erst.
00:23:31: Das weiß ein Eis für das wird dann eigentlich keine Kapazität mehr.
00:23:33: und da haben wir wahnsinnig viel gefunden was uns beide geholfen hat.
00:23:36: auch ich habe viel gelernt wie die mit Situationen um wo ich echt nicht weiß was kommt in drei Minuten?
00:23:40: Das geht schon beide Richtungen.
00:23:47: So ganz spannend.
00:23:48: ein Stand-up Interview sozusagen mit der Notärztin Frau Doktor Yvonne Viktor Leidgeb.
00:23:55: Die Iwan kann in der Dokumentation sehr prominent vor, weil die Iwan noch derzeit auf dem Rettungssubschrauber dort ist.
00:24:03: Liebe Iwan wie ist es so sich da selbst auf der Leinwand dann plötzlich zu sehen im der Wiener Innenstadt?
00:24:09: Es ist ganz spannend wenn man vorher ja nicht weiß was genau gezeigt wird.
00:24:12: Und das ist mir schon ein bisschen angespannt, weil man denkt, vielleicht setzt ihr dabei die so jetzt nicht so gemannt worden oder aus dem Zusammenhang gerissen worden sind.
00:24:20: Aber es war total super gemacht!
00:24:22: Es ist auch eine Ehre wenn wir mal sich präsentieren darf und wenn man die Leidenschaft einfach sagen kann für einen Brand was eigentlich unser Sahnehäubchen in unserem Beruf ist als alles das ist die Notfallmedizin wenn man das so sehr liebt und wenn er das einfach online weiter vermitteln kann.
00:24:38: Das war so spitzeig gemacht Und es war lustig zum Sägen und da ist man ein bisschen so auf sich selber stolz auch.
00:24:44: Sehr cool, also ich fand sie sehr gelungen.
00:24:47: Ich finde, kommt zu alles sehr authentisch und trotzdem professionell rüber.
00:24:51: Wie sehr ist so eine Kamerateam dann ein Fremdkörper im Einsatz?
00:24:54: Oder ist es so dass das eigentlich nach ein paar Minuten dann weg geworden dir gar nicht mehr daran dacht habt, dass ihr da gefilmt wird jetzt?
00:24:59: Ich habe das ja tatsächlich nicht zum ersten Mal gemacht!
00:25:02: Für mich ist das wirklich so, wenn es um einen Einsatz geht.
00:25:04: Ich bin fokussiert und konzentriert – und das ist überhaupt nicht störend!
00:25:07: Die sind wirklich nicht aufgefallen.
00:25:09: Im Gegenteil der Aderien hat sie sogar mitgeholfen als Urspitzer.
00:25:12: Wir wollen noch eine Profession mehr.
00:25:14: Stimmt.
00:25:14: Das ist ja nicht jeder Filmcrew kann sich damit brüsten, dass er mithelfen kann im Einsatz.
00:25:21: Das war natürlich ein tolles Astro-Programm bei dem Team von der ÖNK.
00:25:24: Es ist doch irgendwie so eine sehr feine Linie mit den sozialen Medien.
00:25:28: Also das Interesse an der Rettungsmedizin ist definitiv da, es ist sicher was, was auch Klicks generiert aber irgendwie ist es eine schmale Linie.
00:25:35: Das geht ja in erster Linie doch dann auch um den Patienten.
00:25:38: wie ordnest du solche Sachen dann ein?
00:25:42: Ja, das ist schon eine sehr spannende Frage weil wir haben jetzt zum Beispiel von ServusTV, haben wir vor zwei Jahren etwas gedreht und da ist ja schon um Einsetz gegangen Mitpatienten.
00:25:51: Jetzt haben wir gerade wieder etwas gedraht für ZDF Und das muss schon wirklich gut gemacht sein, dass man eben da die Würde des Patienten war.
00:25:59: Das ist ein schmaller Grad zwischen das Komma und das ist vielleicht zuviel oder das geht gar nicht.
00:26:05: Und es wird dann schon ausgerichtet.
00:26:07: Also auf das muss man sehr viel Wert legen finde ich.
00:26:11: Und das gelingt aber in den Produktionen eigentlich ganz gut für mich.
00:26:14: Gab's jetzt bei der Toko speziell was du raus schneiden musstet?
00:26:19: Auf Wunsch von euch was nichts gedreht wurde Gezeigt wurde?
00:26:23: Also tatsächlich haben wir alle das zum ersten Mal gesehen.
00:26:26: Es hat da die Geschäftsführung nicht vorab gesehen, also war nichts dabei was anstandet wurde oder was er hätte vorher beantworten werden können weil es wir ja gar nicht konnte und sich uns perfekt gemacht.
00:26:36: und im Nachhinein kann man sagen, da ist nix dabei was man rausschneiden muss oder wo.
00:26:40: das war jetzt nicht passend.
00:26:42: also das hat perfekt gepasst.
00:26:43: dann war nix dabeig.
00:26:45: Gibt keine Punkt.
00:26:46: wofür gehört's danach?
00:26:50: Sehr cool.
00:26:51: Steht auch mit Thomas Jank, Geschäftsführer der ARA-Flugrettung.
00:26:55: Wir haben gerade beide zum ersten Mal die Dokumentation gesehen, die Dr.
00:27:00: Adrien Bolenberger mit seinem Team von der ÖNK gedreht hat.
00:27:03: Thomas, das ist dein Fazit zur Dokumentierung.
00:27:06: Wie viele andere in diesem Kindersaal bin ich restlos begeistert?
00:27:10: Fasenweise hat diese Doku bei mir für Gänsehaut gesorgt trotz der hohen Temperaturen draußen weil sie etwas ganz Besonderes ist, besonders deswegen.
00:27:21: Weil wir ja sehr oft mit Dokumentationen befasst und involviert sind in diese Dokumentations.
00:27:29: Eine sehr, sehr eigene, die unsere Mitarbeiter vor den Vorhang holt.
00:27:33: Und dieses Vorhangenholen ist sehr professionell, absolut seriös und empathisch und für unsere Mitarbeiter genau das, was sie verdienen, dass Sie so rüberkommen wie Sie sind.
00:27:47: Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken!
00:27:50: Musst du jetzt hier ein bisschen überlegen, wie die Anfrage reinkam?
00:27:54: Ja selbstverständlich aus einem einfachen Grund Solche Anfragen gibt es mittlerweile in der Flugrettung fast wöchentlich.
00:28:01: Wir gehen hier schon sehr selektiv vor, denn so ein Mitfliegen von einem Kamerateam ist natürlich für die Crew eine große Belastung und wir erwegen hier sehr sorgfältig ab, wenn wir hier die Möglichkeit geben unsere Teams zu begleiten.
00:28:16: nach einem Gespräch mit dem Ariann und noch einem Kennenlernen war uns klar okay das sind Profis, die möchten dassso umsetzen wie wir es gerne hätten Und es ist auch ein Garant dafür,
00:28:27: dass
00:28:27: die Arbeit unseres Teams nicht wirklich beeinträchtigt wird oder gestört wird.
00:28:33: Und dann haben wir gesagt okay, wir machen das!
00:28:35: Wir lassen uns darauf ein und die Entscheidung war eine gute.
00:28:38: Du hast für gesagt Flugrettung ihr kriegst du fast wöchentlich Anfragen mit den sozialen Medien.
00:28:44: Es gibt Instagram Kanäle diese dem Rettungsdienst verschreiben Podcasts Dokumentationen.
00:28:50: Jetzt stellen wir vor, es ist ein schwieriges Thema.
00:28:51: Auf der einen Seite ist es natürlich für die Bevölkerung draußen wahnsinnig interessant und wichtiger zu sehen was da eigentlich im Hintergrund abläuft auf der anderen Seite geht's ja immer um den Patienten.
00:29:01: Es ist ein schwieriges Thema.
00:29:02: wie siehst du das?
00:29:04: Das ist eine totale Gradwanderung und es gilt hier eine Interessensabwägung vorzunehmen wenn man uns filmisch begleiten möchte.
00:29:12: Es ist immer die Frage, welche Interessen stehen dahinter.
00:29:15: Wenn uns mittlerweile – das darf man mit ein bisschen Selbstbewusstsein und stolz sagen – große Fernsehsender begleiten wollen dann machen wir das nicht aus der Liebe zu eurer Flugrettung sondern weil sie mit diesem Material, das Sie dort generieren natürlich sehr zahlen lukrieren wollen.
00:29:31: Das ist eine ganz klare Interessenslage.
00:29:33: Wenn da seriös zu unseren Bedingungen geschieht, dann können wir vereinzelt damit leben.
00:29:39: Was wir aber nicht mehr wollen und das heute in den letzten Monaten und Jahren natürlich sehr stark zugenommen sind Influencer, sind kleinere Medien, denen es eigentlich nur darum geht die Sensationsgier zu befriedigen – das ist für uns kein Thema mehr!
00:29:55: Und wenn Menschen kommen wie der Adrien und sein Team Um die arer Flugrechnung im wahrsten Sinne des Wortes ins rechte Licht rücken, unsere Leistungen vor den Vorhang bringen.
00:30:05: Die Menschen, die dort arbeiten vor dem Vorhang, dann ist das genau was wir wollen und es ist ein echter Glücksfall.
00:30:17: Adrien, was war der Rolle bei den Dreharbeiten?
00:30:20: In erster Linie mal eigentlich die Organisation.
00:30:23: Also ich habe im Februar glaube ich mal diverse Organisationen angeschrieben mir die Kontakte rausgesucht und mal angefragt, quasi eine offizielle Presseanfrage seitens der UNK gestellt.
00:30:37: Dann habe ich mir ein prima organisiert.
00:30:38: das hat sich abgeschaut.
00:30:39: gibt es eine Unterkunft?
00:30:41: Wo ist überhaupt der Stützpunkt?
00:30:43: Wann wäre ein Drehtermin möglich?
00:30:45: wie viele Leute aus unserem Team fahren überhaupt mit?
00:30:48: Kontakte ausgetauscht die halt notwendig sind, Presseabteilung von den ARA Flugrädern geschrieben ja eigentlich das organisatorische übernommen.
00:30:57: im Vorfeld einmal Dann selber beim Dreh war es eigentlich so, dass wir auch da ein kleines Learning für uns und zu wenig aufgedeilt haben glaube ich oder zu wenige Rollen-Aufteilungen gemacht haben.
00:31:09: Weil ich halt selber ein bisschen ... Ich will nicht sagen überfordert war aber... Wir waren halt noch nie als Vierer Crew wo drehen.
00:31:15: Und man merkt dann schon vier Leute alle mit einer Kamera plus GoPro's plus Mikros das ist schon viel.
00:31:22: Und da habe ich dann eigentlich versucht, mich eher im Hintergrund zu halten und zu sagen hey, ich film ein bisschen mit.
00:31:29: Ich nehme auch B-Roll auf und Anfangszeichen.
00:31:33: Habe aber eher geschaut dass ich mich um die Interviews kümmere.
00:31:36: Dass ich mir da die Fragen überlege, dass ich als Interviewpartner für die Interviewen zur Verfügung stehe.
00:31:43: und die drei anderen Jungs der Drohbe, der Matthias und Tom.
00:31:46: Die haben sich dann mal primär um das Kameratechnische per Säge kümmert, Sprich Licht Tontechnik etc.
00:31:53: Genau und ich glaube dass hat dann schlussendlich gut funktioniert.
00:31:56: Man merkt dann selber dass man eigentlich schon fast von so einem Ich mache heute einen Dienst mit und nehme halt auch die Kamera mit wie es zum Beispiel bei der ACN in Niederösterreich war zu einem wir sind jetzt unter Anfang solch eine kleine Produktion wird weil das war dann mehr oder minder schon so ist.
00:32:12: glaube jemanden der hat sich ums Licht gekümmert, das glaube ich genau.
00:32:15: Und er hat sich um den Ton gekümpft bzw.
00:32:17: um die Fragen beim Interview gekümbert und hat sich auch um die Kamera gekümert.
00:32:21: Das ist dann irgendwie schon cool zu sehen wenn man sieht wie dieses Projekt wirklich wächst.
00:32:26: Tolle Sache!
00:32:26: Du hast mir im Vorfeld so ein Klans Making of Video gezeigt.
00:32:31: Das war für mich sehr toll weil man einen guten Eindruck bekommt, wie es eigentlich abläuft.
00:32:36: Man muss ja natürlich vorstellen... filmst du jetzt nicht in irgendeinem Büro, wo man die Kameras abstört oder in einem Studio sondern primär in einem Hubschrauber oder draußen bei einem Einsatz, wo du vorher ja nicht wissen kannst wie es dort überhaupt ausschaut.
00:32:51: Das heißt ich stelle mir das jetzt nicht schwierig vor.
00:32:53: auf der einen Seite muss man irgendwie präsent sein mit der Kamera auf der anderen Seite ist man dann beim Einsatz wo's nicht immer aber häufig auch sozusagen um was geht wo Menschen vielleicht lebensbedrohlich verletzt sind.
00:33:09: Wie schwierig ist es überhaupt, dann so Einsätze authentisch aber respektvoll zu filmen?
00:33:14: Ich glaube das ist sehr gut dass du genau diese Frage stellst weil genau das machen wir nicht und ich glaub da ist der Unterschied.
00:33:22: Jeder von uns kennt vermutlich irgendwie Einsatz live Dokus die's halt eben im konventionellen Fernsehen spielt oft einmal.
00:33:30: und ich glaube der große Unterschied zu uns ist, dass unser Zielpublikum mir wirklich dass Fachpersonal ist, Beloten, Sanitäter, Ärzte etc.
00:33:39: Wir haben immer oder ich verfolge die strikte Regel das sage auch immer meinem Team was mit kommt.
00:33:44: wir filmen keine Einsätze.
00:33:45: es gibt in keinem unserer Videos irgendeinen Patienten eine Patientin zu sehen Es gibt keinen Blut zu sehen gar nichts.
00:33:53: Das wird man jetzt auch.
00:33:54: da sieht man dann auch in der Dokum.
00:33:56: Man sieht einmal vielleicht ein Rettungswagen von hinten mit Blaulicht aber überhaupt keine Patienten keine medizinische Versorgung.
00:34:03: Wir reden da auch in Interviews eigentlich nicht drüber, was hat der Patient gehabt?
00:34:07: Wie schwer verletzt war er.
00:34:09: Weil ich erst finde dass das nicht notwendig ist.
00:34:12: wir arbeiten alle selber in der Medizin.
00:34:15: vermutlich fast alle die das Video anschauen wissen wie eine Renimation ausschaut.
00:34:19: Da brauche ich die Renimations nicht filmen.
00:34:22: und in zweiter Linie Ich selbst als Arzt find's einfach nicht okay daneben zu stehen an einer Renimierung zu filmen wenn ich mithelfen könnte.
00:34:31: Deswegen habe ich immer dem Team gesagt, aber auch den Organisationen wo wir zu Gast sind Wir filmen, wir machen Fotos und Videos und Interviews Aber nur so lange bis für bei der Patientin ankommen Und ich glaube der große Benefit bei uns ist dass wir alle selber präklinisch unterwegs sind.
00:34:50: Alle von uns sind Notfallsanitäter im Team Drei von uns studieren Medizin einer Studiat-Krankenpflege Das heißt wir sind alle selber ja auch zu gebrauchen.
00:34:59: und der Anführungszeichen beim Einsatz.
00:35:01: Das sagen wir den Leuten eben dazu, bis zum Moment wo wir eintreffen sind wir Kameramänner und halten uns zurück und lassen euch fahren und lassen Euch reden und absprechen.
00:35:11: aber wenn wir beim Einsatz sind dann ziehen wir uns die Handschuhe an und dann helfen wir mit ob wir einen Rucksack tragen, ob wir Herzdruckmassage fortführen, ob wer irgendwelche Medikamente aufziehen, dann assistieren wir einfach fangen dann erst wieder zum Filmen an, wenn der Patient die Patientin versorgt ist.
00:35:29: Und ich glaube das ist dieser große Unterschied zu eben kommunizonellen Dokumentationen oder auch Einsatz live blaulicht Reportage was auch immer es gibt wo's ja prima darum geht zu sagen hey dass ist der patient das hat der patient die und die Verdachtstiagnose gibt man im ideal Fall möglichst spannende Titel hat.
00:35:49: und von dem distanzieren wir uns eigentlich ein bisschen als ÖNK.
00:35:53: oder ich distanziere mich davon und sage ganz klein, nein.
00:35:56: Wir machen eine fachliche Dokumentation, wo es um die Ausrüstung geht, was um Bergetechniken geht, wo's um den Hubschraubertypen geht, um das Fahrzeug geht, also immer aber nicht darum, was der Patient
00:36:08: hat.".
00:36:08: Das heißt ihr wartest dann vor Ort?
00:36:11: Habt ihr wirklich mitgearbeitet bei der
00:36:12: Versorgung?".
00:36:13: Genau genau!
00:36:14: Das ist eigentlich Standardmäßig.
00:36:15: Also wir haben das eigentlich wirklich immer so gemacht.
00:36:17: Ich glaube bin... Es gab keinen Dienst, wo ich nicht irgendwie Patientenkontakt hatte.
00:36:22: Ob es jetzt ein EKG schreiben ist, ob es jetzt Herzdruckmassage ist oder die Trage holen.
00:36:27: Ich versuche immer.
00:36:28: Da sind wir uns auch alle nicht gut genug um irgendwas zu tragen.
00:36:32: Wir wissen das wenn nicht die behandelnden Notärzte, Notärztinnen und Sanitäter sind.
00:36:38: aber wir sind natürlich daum zu supporten.
00:36:40: und gerade bei Situationen.
00:36:41: Wir haben jetzt im letzten Dienst am Hubschrauber haben wir Wir hatten eine Traumerei-Normation nach Fahrradsturz, wo es dann doch viel zu tun ist.
00:36:52: Wir waren relativ wenig am Anfang Einsatzkräfte vor Ort.
00:36:56: Da ist es einfach super wenn jeder Hand mithelfen kann.
00:37:01: und ich glaube das ist auch das was wir immer merken.
00:37:04: da macht bei den Organisationen die uns mitnehmen ein bisschen Klick der Schalter Weil am Anfang sind die Leute immer ein bisschen ängstlich und sagen, naja, kann man mal an die Filmen dann beim Einsatz.
00:37:15: Da haben wir eigentlich keine Lust drauf usw.. Das was die Leute aber schätzen und was sie uns auch gesagt haben gerade jetzt bei der Ara wieder, haben es sagt Der große Unterschied von euch zu anderen Filmcruise ist.
00:37:27: Ihr filmt, ihr macht ein cooles Video.
00:37:30: Beim Patienten könnt ihr trotzdem intubieren, Herzdruckmassage machen oder die Trage bedienen und die anderen halt nicht.
00:37:36: Und ich glaube das macht das Leben für alle angenehmer.
00:37:39: wir wissen hey wir sind willkommen her unter Anführungszeichen weil wir auch mithelfen können und die Teams wissen aber vor Ort hey!
00:37:47: Die filmen zwar aber die wissen genau wie geht es beim Einsatz ab?
00:37:50: wo kann man stehen?
00:37:51: Wo kann man nicht stehen Wenn schnell was gebracht werden muss aus dem Hubschrauber, der weiß genau wie das funktioniert.
00:37:57: Der kann den Defi bedienen etc.
00:37:59: Also ich glaube all diese kleinen Benefits machen die Arbeit halt so viel angenehmer für beide Seiten weil wir halt genau wissen wie es rennt und ich weiß genau wo ich mich nicht hinstellen darf weil ich die Seite als Sahne ja auch gän.
00:38:12: Das ist dann immer irgendwie ganz cool zu beobachten grad so nach ein zwei Diensten wenn man doch so drei vier Patienten gemeinsam behandelt hat dass der Leute checken hey sie sind nicht nur Kameramänner sondern Brotberuf auch alle im selben Business-Tätig.
00:38:26: Sehr interessant, coole Einstellungen!
00:38:28: Wie stellst du generell dazu?
00:38:29: Ich habe in der letzten Podcasts mit einem Lukian diskutiert.
00:38:34: Generell diese Problematik, mediale Inszenierung von Rettungsdienst ist, kann Rettungstienst.
00:38:41: ist das Content wahre und eigentlich unabsichtlich, es war jetzt nicht geplant aber in dem Podcast Geht es oft darum, weil ich einfach beruflich den Background habe und die Kontakte und da geben sie irgendwie mal keine spannende Leute.
00:38:56: mit denen spricht man natürlich in seinem Podcast.
00:38:58: Jetzt ist sehr oft ein Rettungsdienst Notfallmedizin innerhalb des Podcasts Und ja... Ich hab mir dann eben nach der Lukien aufmerksam gemacht, eben auf die Teichmann-Doko von Asomax vom Sprechwunsch Die wahnsinnig interessant find.
00:39:15: zusätzlich zur Erzählung hat man dann einfach das Bild an oder so.
00:39:20: Ich habe aber danach oder währenddessen schon ein paar Tage gedacht, kann man das machen?
00:39:24: Kann man irgendwie so... ich würde es nicht sagen reißerisch.
00:39:29: Aber da werden Renimationen gefilmt, da wird gleich wieder ein Kleinkind renimiert nachdem's von einem Auto angefahren ist.
00:39:37: Da sind sie unterwegs.
00:39:38: Da ist jemand umgebracht worden.
00:39:41: Ist Rettungsdienst Content wahre, weißt du wie man?
00:39:45: Ich glaube, ich weiß genau, worauf du hinaus willst und machen mir dieselben Gedanken immer wieder.
00:39:51: Ich glaube prinzipiell, nein das kann man kein ich was meine persönliche Meinung ganz klar sagen.
00:39:57: ich glaub Patientbehandlung selber ist keine Content-Wache.
00:40:02: Man muss immer glaube ich stark differenzieren.
00:40:05: bildet man etwas ab Was vielleicht für einen selber spannend ist weil es einfach die Faszination dahinter ist wie zum Beispiel Die Flugrettung wo ich sage hey ich finde das einfach super faszinierend Ich finde die Technik hinter einem Hubschrauber spannend und wenn ich irgendwo ein schönes Bild von einem Hupschraber habe, dann poste ich das oder poste einen Einsatz wo ich beschreibe was der Patient hat vielleicht ein Foto vom Patienten etc.
00:40:34: Und ich finde da muss man absolut differenzieren und sagen ganz klar ich pacienten Behandlung per se ist kein Content Das mache ich ja im Spital auch richtig, poste auch nicht welche Krankheit wer was hat.
00:40:46: Das ist einfach Privatsphäre, das ist Datenschutz da und für mich ein ganz klares Nein
00:40:51: dahinter.".
00:40:52: Man glaub ich hat dann immer natürlich weil du diese Asomax-Doku angesprochen hast... ...ist es immer so eine Gradwanderung?
00:40:59: Und das ist auch das was der Louis dann selber auf der Premiere gesagt hat.
00:41:02: er hat lange überlegt aber die Kinderreanimation überhaupt rein nimmt.
00:41:06: Ich glaube sie sind immer die Frage was will ich bewirken?
00:41:09: Ist das primaire Ziel Reichweite?
00:41:12: weil ich damit mein Geld verdiene, weil ich als Organisation wie Azamex zum Beispiel auf Spenden angewiesen bin.
00:41:19: Das heißt, je mehr Leute das Video sehen, desto mehr Leute gehen auf die Website, destso mehr Mitglieder, destdo mehr spenden können wir einnehmen und damit wiederum die Versorgung in Südafrika verbessern.
00:41:31: oder macht man das Ganze wie zum Beispiel die UNK also reine Informationsquelle?
00:41:37: Die UNK oder ich selber verdiene ja mit den Videos kein Geld ist auch nicht das Ziel dahinter, sondern wir wollen es rein als wirklich Informationsplattform machen.
00:41:46: Das einzige Ziel da hinter ist vielleicht dass die Leute sagen hey cool was die UNK macht!
00:41:52: Die haben im Oktober am neunzehnten zwanzigsten Oktober eine Kongress in Wien.
00:41:57: den besuche ich weil die Videos sind auch super diese machen.
00:42:00: Daß ist natürlich dann super aber wir sind ja jetzt nicht darauf angewiesen durch die Videos per se reichweiter zu erlangen.
00:42:07: Aber natürlich wenn ich vielleicht eher in die Richtung Reichweite gehe, weil ich einen großen YouTube-Kanal habe
00:42:14: etc.,
00:42:15: dann brauche ich natürlich doch.
00:42:17: In der heutigen Zeit ist das einfach so irgendwas Reißerisches damit sich die Leute das anschauen.
00:42:22: Ja, ich glaube es ist eine sehr, sehr schmale Gradwanderung und ich glaube, es gibt keine richtige Antwort darauf.
00:42:28: Ich glaube man kann sagen ja filmt das, weil es soll ja auch ein bisschen drauf aufmerksam machen.
00:42:34: und ich verstehe auch dass eigentlich wenn man den Leuten nicht zeigt kein anderer zufährt, wenn ein Kind auf der Straße überrollt wird außer die Karine mit einer Non-Profit Organisation weil der Patient nicht versichert ist.
00:42:50: Dann wird das nie irgendjemand mitbekommen und dann wird es immer so weitergehen nur indem man sich mal hinstellt und sagt Leute das ist die Realität schaut sie euch an nur dadurch kann das Projekt erwachsen.
00:43:02: Das ist ja genau das was wir als Arsemex zum Beispiel benötigen Wachstum vom Projekt mehr Reichweite Aufmerksamkeit um ein zweites Auto generieren zu können, um mehr Ressourcen für Material etc.
00:43:14: Personal haben zu können?
00:43:16: Ich glaube es ist eine Abwägung zwischen wo bin ich noch in der Darstellung der Realität und wo bin schon im Bereich des, sag' ich mal das, das actionhaften, hey da sind das passiert schaut's euch alle an!
00:43:30: Da ist Blut etc..
00:43:32: Grundkontrakt auch auf der einen Seite dieses Aufmerksamkeit.
00:43:36: Organisationen für die UNK, für Ersamex.
00:43:40: Ich kannte das davor nicht erst dadurch dass der Luke mir das erzählt hat.
00:43:43: dann über die Podcast-Folge haben das in meinem Umfeld wahnsinnig viele Leute kennengelernt und gesagt war es Wahnsinn dass es so was eigentlich gibt.
00:43:52: ja nur wenn man sie nicht hinsetzt und diese Geschichten erzählt Dann wird nie jemand wissen.
00:43:58: Die Frage ist wie sensibel kommuniziert man es vielleicht in einem Podcast, in einem Audio-Podcast sogar nur leichter wie in einem Video wo dann das zu sehen ist.
00:44:08: Natürlich ist es verpixelt und so weiter... Es ist eine Gradwanderung ja!
00:44:14: Man kann da echt kein pauschales Urteil abgeben.
00:44:16: Absolut nicht!
00:44:17: Ich glaube dass ich genau das was ich gerade gesagt habe.
00:44:19: Das ist wirklich eine Individualentscheidung.
00:44:22: Ich glaube es ist ganz schwierig dafür alle ein richtig oder ein falsch auszufiltern.
00:44:27: Es wird immer Leute geben die sagen, das muss man machen, das ist Aufklärungsarbeit.
00:44:31: Es wird immer Leute geben, die sagen, so was gehört nicht ins Internet.
00:44:34: Die Schwierigkeit bei diesen Dingen soll dann zu verbieten oder zu sagen ich zeige das nicht ist in meinen Augen falsch.
00:44:42: weil der Lukien hat es gesagt er sagt okay das ist halt einfach Teil der Realität.
00:44:47: Das ist auch Teil der realität.
00:44:48: dass dort Menschen auf der Straße überfahren werden weil es keine Warnweste etc.
00:44:53: haben und die Wege nicht beleuchtet sind abseits der Strasse jetzt gehen sie halt da am Heibe entlang und werden dann überrollt.
00:44:59: aber jetzt Das zu verschweigen und nicht so zeigen ist ja da.
00:45:03: Stimmt nicht, es ist Teil der Realität.
00:45:04: leider dass dort Menschen am laufenden Band erschossen und erstochen werden ist auch Teil der realität.
00:45:10: das einfach zu verschwägen und sagen Südafrika gibt's halt die Safari und die Zebras und so Ja eh auch aber Es gibt ja was anderes.
00:45:20: Genau ich glaube da ist einfach wirklich die Sache wie gehe ich an das Projekt heran Und wie bringe ich das rüber?
00:45:25: Ich glaube wenn ich da einen guten Weg gehe Um zu sagen, ich wies der Luis auch in seiner Doku geschafft hat.
00:45:31: Er sagt he, er hat das wirklich sehr, sehr würdehaft behandelt das Thema und er hat dann lange darüber gesprochen in seinem Folgevideo wieso er das hochgeladen hat, wie er damit umgegangen ist.
00:45:45: Dass er auch professionelle Hilfe in Anspruch nimmt oder nehmen kann für Probleme.
00:45:53: Ich glaube dass es ganz wichtig einfach wirklich mit dem Thema würde voll umzugehen weil es doch noch natürlich wieder richtig sagst einfach die Realität ist.
00:46:01: Da tue ich mir aber einfach leicht habe ich für mich selber gemerkt um die Brücke zu schlagen bei Projekten wie eben jetzt unserem Flugrettungsfilm wo für alle einfach von Anfang an klares He, keine Patienten werden gefilmt.
00:46:14: Dann gibt es da gar keinen Freiraum für Kritik oder irgendwelche bösen Sprüche oder Probleme auch mit Patienten und Angehörigen weil wir einfach von den Anfangern sagen hey nein!
00:46:28: Wir wollen wirklich Fachinformationen vermitteln und nicht irgendwie Geschichten die man vielleicht sonst aus anderen Einsatz live filmen kennt.
00:46:43: Okay Adrian, wir kommen langsam zum Schluss.
00:46:47: Wie kann man denn die UNK unterstützen wenn man das möchte?
00:46:49: Ich glaube um den UNK zu unterstützen muss einmal Interesse an der Notfallmedizin da sein.
00:46:54: ich glaube wenn man es hat ist einfachste Wege mal zu sagen wird Mitglied bei der UNK.
00:47:00: Die Mitgliedschaft kostet dreißig Euro im Jahr.
00:47:02: das ist eine sehr leistbare Sache womit man aber unzählige Vergünstigungen hat, eine Versicherung dabei hat etc.
00:47:13: für den Konkretsvergünstigung einladung zum Netzwerk treffen und mit damit geschafft wird man dann eingeladen für alle mögliche Events sei es jetzt zb die Filmprämiere oder auch eben zum Netzwerktreffen und kann natürlich da noch allen möglichen Arbeitsgruppen beitreten wie zb der jungen UNK wo wir uns einfach ganz mal direkt auf WhatsApp und Co absprechen, was für Events es gibt.
00:47:39: Das ist eine wirklich Unterstützung, würde ich das gar nicht nennen, sondern einfach eher ein Interesse, dass sich sagt hey, das finde ich cool!
00:47:46: Ich find toll, was die machen, mich interessiert, also ich möchte vielleicht selber auch in die Richtung gehen dann einfach gern melden über Instagram, über die Website, übers Kontaktformular oder auch über meine E-Mail Adresse direkt auf der UNK Homepage.
00:48:01: Ja, ich glaube, Interesse ist einfach das, was wirklich vorhanden sein muss.
00:48:06: Also den Verein, der in Südafrika tätig ist in Johannesburg kann man ja auch spenden.
00:48:11: Der Verein ist ja auf Spenden angewiesen wie du sagst und da gibt es laufend Demand-Ausrüstung ein zweites Auto, dass man einfach mehr Versorgungen auf die Füße stellen kann dort.
00:48:21: Und für den Verein kann man spenden.
00:48:22: also das gibt die Website isomax.at und Instagram slash isomx.at.
00:48:28: Der Verein freut sich natürlich einmal über Unterstützung usw.
00:48:32: Mir fällt jetzt nur eine Frage ein und zwar Bei der Doku bei den Filmaufnahmen gab es so Momente, die beeindruckt haben.
00:48:41: Die irgendwie rausgestochen sind in der... vielleicht wie die Crew dort zusammenarbeitet am Hubschrauber oder ja?
00:48:47: Ich glaube das was mich gerade in diesen Tagen jetzt bei einer Flugrettung so fasziniert hat war einfach wirklich zu sehen dass ein vierköpfiges Team, was auch eine Besonderheit ist, dass sie nicht so tritt sondern zu viert am Hupschraube unterwegs sind Wie zusammengewachsen, wie eingeschworen.
00:49:08: Die arbeiten gerade wenn es um Windenbergungen geht etc.
00:49:12: und das muss ich auch sagen obwohl sie doch schon vier Menschen am Hubschrauber sind wie offen und herzlich Sie trotzdem uns fünfte Person am Hupschraube empfangen haben.
00:49:22: was wir wirklich in der seltenheit ist dass fünf Leute am Hopschrauber fliegen plus noch ein Patient ist ja auch für den Piloten schon eine Meisterleistung Und das war einfach wirklich beeindruckend.
00:49:33: Wie ich dann auch im Behind-the-Sins gesagt habe, ich glaube jeder von uns hat dort ein Stück weit Freunde gefunden.
00:49:40: Ich bin nach wie vor föchentlich unter Anführungszeichen fast mit dem Saupier oder der Nina in Kontakt weil wir uns irgendwie Fotos hin und her schicken oder von Einsätzen berichten.
00:49:50: Das war eigentlich für mich so der wirkliche Wow Moment zu sehen, wie gemütlich das Leben, wie schön das Leben dort gerade in Fräsach in den Bergen wunderschön ergegend mit dieser kleinen Familie und der Anführungszeichen sein kann.
00:50:06: Das hat mich beeindruckt.
00:50:08: Cool!
00:50:09: Gut, Adrian Termine... Die Karin kommt nach Wien?
00:50:13: Genau.
00:50:14: Wie abst du wann ist das?
00:50:15: Die Karina kommt nach Windy holen wir als Asermax tatsächlich zum ÖNK-Kongress.
00:50:20: Der Kongress findet am neunzehnten und zwanzigsten Oktober, sechsundzwanzig im Techgate in Wien statt.
00:50:28: Da freuen wir uns drauf.
00:50:29: die Karin wird dort eine Workshop betreiben unter anderem mit Lukian gemeinsam und auch mit mir, da wird es ein bisschen Einsatzberichte und ein paar Tipps und Tricks aus der Medizin in Südafrika zeigen.
00:50:42: Und wird auch ein paar Tage einfach in Wien unterwegs sein vielleicht auf dem einen oder anderen Rettungsmittel in Wyn- und Wynäumgebung zu sehen sein.
00:50:50: Wir würden natürlich super freuen möglichst viele von euch am Kongress begrüßen so dürfen einfach weil es viele spannende Themen gibt.
00:50:58: Der leitende Notarzt aus Gran Spontana von dem Silvesterbrand wird dort sein.
00:51:03: Das Eco-Cobra wird Workshops machen, die Karine wieder eine Workshop machen und natürlich auch einfach mal vielleicht mit der Karin persönlich ins Gespräch zu kommen und sagen hey was denkt sie von Wien?
00:51:13: Jetzt kennen wir schon unsere Sichtweise aus Südafrika.
00:51:16: aber was hält sie vom Wien vielleicht?
00:51:18: Cooles Sache also schaut es alle vorbei schaut sich das an.
00:51:23: Dann sage ich, Adrian vielen Dank, dass du das geschildert hast.
00:51:28: Da unseren guten Eindruck geben hast über die UNK auch wie du warst am Ex über deine Arbeit an der DOKO und dann die Zuhörer-Tourinnen da draußen wenn ich die Folge gefallen hat unterstützt gerne den Podcast indem ihr den bewertet, dass der Algorithmus braucht ist.
00:51:42: Das muss man leider immer dazu sagen!
00:51:46: Erzählt es Freunden davon, wenn er sich die Folge gefallen hat erzählt's auch Freunden von der UNK Von Asomax, je breiter das gestreut wird umso mehr können diese Vereine auch leisten und Menschen helfen.
00:52:00: Und es geht unterm Strich.
00:52:02: Adrien vielen Dank dass du da warst.
00:52:03: hofft ihr es auch Spaß gemacht?
00:52:05: Absolut!
00:52:05: Vielen vielen dank für die Einladung.
00:52:07: Es war ein warmer Tag aber es hat sehr viel Spaß
00:52:11: gemacht.
00:52:11: Vielen vielen Dank und ich... Super vielleicht hören wir uns ja wieder mal in London dann gerne die Gäste nur zu weit, wenn's mal gefallen hat
00:52:18: Oder mal zu dritt vielleicht im Lukien oder so.
00:52:23: Okay, Adrien dann.
00:52:25: Ciao
00:52:26: ciao!
Neuer Kommentar