Notruf Johannesburg – mit Lukian Guttenbrunner (Folge 3)
Shownotes
In der ersten Folge hat Lukian bereits angekündigt, wieder nach Südafrika reisen zu wollen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Max verbrachte er erneut zwei Wochen in Johannesburg und unterstützte das Team rund um Karien Naudé am Rapid Response Vehicle bei der Versorgung schwerstverletzter Patient*innen.
Zurück in Wien berichtet Lukian von seinen Eindrücken. Messerstiche, Schussverletzungen und schwere Verkehrsunfälle gehören in Johannesburg leider zum Alltag. Er erzählt von den Herausforderungen im Rettungsdienst, der Versorgung mit begrenzten Ressourcen und davon, warum ihn Südafrika immer wieder fasziniert.
Du kennst die ersten beiden Folgen noch nicht?
Dann hör auch in die ersten Episoden der Reihe „Notruf Johannesburg“ hinein:
Folge 1: Notruf Johannesburg – mit Lukian Guttenbrunner Folge 2: Notruf Johannesburg – mit Dr. Daniel Grassmann
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CREDITS
- Gestaltung: Philipp Prückl
- Musik: Arnold Graf
- Aufgenommen im Mai 2026 in Wien-Margareten
Danke an den Verein ASAMEx sowie an Karien Naudé und ihr Team für ihren unermüdlichen Einsatz.
Transkript anzeigen
00:00:10: Lieber Fans, lieber Zuhörer-Zuhörerninnen.
00:00:13: Eine neue Folge und zwar diesmal eine bereits bekannte Stimme.
00:00:18: Das ist das erste Mal, dass in dem Podcast wäre ein Personauftritt die schon mal einen Auftritt gehabt hat.
00:00:23: Das heißt es war wohl nicht der langweiligste Gast aber sonst würde ich ja nicht wieder einladen!
00:00:29: Der Lukienguttenbrunner ist wieder bei mir.
00:00:32: Und wer sie vielleicht erinnern kann?
00:00:34: Die ersten beiden Folgen da ging's um Azomex Non-Profit-Organisation, die in Johannesburg in Südafrika sich das Ziel gesetzt hat, Patienten zu versorgen.
00:00:47: Unabhängig von Versicherung, Status.
00:00:49: und Lukien.
00:00:50: Schön dass du da bist!
00:00:52: Danke für die Einladung ein zweites Mal über Azimax zu sprechen.
00:00:56: Weil es wirklich eine tolle Sache ist... Ich kannte das ja vor dir null.
00:01:02: Ich habe nichts mitbekommen davon.
00:01:05: Es gibt Instagram, es gibt der Website.
00:01:08: Es gibt mittlerweile auch neben unserem Podcast folgende YouTube-Folge oder YouTube-Volgen über dieses Projekt.
00:01:17: Aber ich glaube, dass es einfach eine tolle Sache ist, über die man sprechen kann.
00:01:26: Lukian, jetzt würde mich interessieren... Du warst damals in der ersten Folge sehr beeindruckt von diesem Praktikum?
00:01:34: Was sollte dann eigentlich dazu bewogen, das ein zweites Mal zu machen?
00:01:37: Ich habe ja in der ersten Folge gesagt, dass der Emanuel und ich kurz davor sind Wiederholungstäter zu werden.
00:01:44: Das ist dann doch schneller gekommen als gedacht!
00:01:46: Und das kam so... ...ich hab einen Freund, der studiert Medizin.
00:01:51: Der ist zeitlich sehr eingeschränkt und ist auch demnächst fertig mit seinem Studium.
00:01:57: Was bedeutet es, er dann nicht so leicht weg kann?
00:02:01: Der hat sich angehört was ich zu erzählen hatte über Südafrika und hat gesagt, das will er auch machen und das will er bald machen.
00:02:09: Und das will ich mit mir
00:02:10: machen.".
00:02:12: So saßen wir im Flieger!
00:02:14: Also hatten eigentlich die Podcast-Folge dann gehuckt, kann man so sagen?
00:02:18: Die Podcast-Volge bestimmt auch.
00:02:19: und das persönliche Gespräch.
00:02:21: Okay... dass dem nicht nur den Link schickt von der Folge entzückt,
00:02:24: sowas.
00:02:25: Wir haben uns sogar in echt getroffen bei einem kühlen Getränk.
00:02:31: Vielleicht looken für die Zuhörerinnen nicht angehört haben oder, bei denen das schon sehr lange aus ist.
00:02:40: Kannst du nur mal kurz zum Reißen?
00:02:41: Was also macht sie sich im Intro?
00:02:43: versucht, das kurz zu skizzieren?
00:02:47: Du kannst es sicher noch besser erklären!
00:02:48: Es gibt in Johannesburg eine Frau, die heißt Karin Naudia und hat eine Non-profit Organisation.
00:02:55: Diese Non-Profit-Organisation ist im Rettungsdienst tätig und versorgt nicht versicherte Patienten.
00:03:01: Dazu muss man wissen dass in Johannesbourg der Grad der Versorgung von Versicherungsstatus abhängt.
00:03:07: Und dass die Wartezeiten für nichtversicherte sehr, sehr lang sein können und die Versorgungskwalität darunter leiden könnte.
00:03:16: Karine möchte das ändern und bietet mit ihrer Organisation präklinische Versorgen für Nichtversicherten an.
00:03:24: Und Karine hat vor einigen Jahren Daniel Grasmann kennengelernt?
00:03:29: Der hat in Österreich Asermax gegründet.
00:03:31: Asermex kooperiert mit der NGO von Karine und organisiert einen Austausch.
00:03:38: Es können sich Leute bewerben bei Asymx mit rätungsdienstlichen oder ärztlichem Background, und ein Observership bekommen.
00:03:49: Die fliegen dann nach Johannesburg und begleiten Karine für zwei Wochen auf dem sogenannten Rapid Response Vehikel, auf dem sie fährt und Patienten versorgt.
00:04:00: Das ist was AsymX macht!
00:04:02: Darüber hinaus generieren Asymax Spenden die Karine zugute kommen in Form von finanziellen Spenden für die Ausgaben, die sie hat.
00:04:11: Also Benzinversicherung dergleichen mehr und Sachspenden im Sinne von medizinisches Material das vielleicht sehr teuer ist oder schwierig zu bekommen ist dass direkt geliefert wird also hingeschickt wird entweder mit Leuten die ohnehinfliegen im Rahmen eines Observer Ships oder halt geschickt werden.
00:04:31: In der ersten Folge haben wir gesprochen über Das Auswahlverfahren ist jetzt natürlich nicht so, dass die Organisation jeden Interessenten einfach nehmen kann.
00:04:43: Es geht sie von den Plätzen her natürlich nicht auslogistisch und abgesehen davon braucht es gewisse Erfahrungen, gewisse Kompetenzen damit das überhaupt Sinn macht.
00:04:54: Du bist in Österreich, du hast in Wien die Rettungssanitäter Ausbildung sozusagen bis zur höchsten Stufe die möglich ist absolviert.
00:05:05: Du bist notfalls Sanitäter mit der Zusatzkompetenz NKI, das ist eigentlich die höchste Kompetenz es gibt.
00:05:12: Du darfst dann auch für den Nichtrettungsdienst dafür hin und du darfst Patienten auch intubieren.
00:05:18: Für wen macht das Praktikum denn eigentlich Sinn?
00:05:22: Also es gibt auf der Website von ASIMEX gibt's Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen um sich bewerben zu können Ärzte und für angehende Ärzten.
00:05:35: Ziel dahinter ist, dass diejenigen, die sich bewerben eine gewisse Erfahrung mit sich bringen, sozusagen reif sind für diese Erfahrungen.
00:05:44: Das ist einmal der eine Aspekt.
00:05:46: Der andere Aspekt des Bewerbungsverfahrens besteht darin zu selektieren, wenn man dort hinschickt.
00:05:53: Also der Rettungsdienst in Johannesburg ist bestimmt nicht für jeden geeignet.
00:05:57: Was Assamics eher auch nicht will, ist Rambos in Johannesburgo auf dem Rappel-Response Vehikel zu sehen.
00:06:05: Also keine Cowboys, sondern erfahrene Professionisten.
00:06:09: Weil du gesagt hast, Observership?
00:06:11: Wie ist die Zusammenarbeit im Einsatz mit wirklich vor Ort mit Karin?
00:06:16: Ist sie dann der Teamleader oder teilt sie quasi die Aufträge?
00:06:19: Ja
00:06:19: also man fährt zu.
00:06:22: es gibt eine ungefähre Einsatzmeldung aus der sich herauslesen lassen kann was einen erwartet.
00:06:27: Ist das ein Verkehrsunfall?
00:06:28: Ist es eine interne Geschichte?
00:06:31: Gewalte liegt, grobe Informationen.
00:06:34: Ein Betroffener mehrere und so teilt an Karin auf der Anfahrt ihr Team ein und wir machen das was Karin sagt.
00:06:42: Was weitere Maßnahmen betrifft ist eine Absprachengeschichte mit Karin.
00:06:47: Es geht nicht darum in Johannesburg Skills zu trainieren.
00:06:50: Das ist nicht das Ziel des Austausches.
00:06:53: Wer Skills trainieren möchte kann es in einem Krankenhaus tun.
00:06:56: im Rahmen eines Praktikums In Johannesburg geht es darum, um den internationalen Austausch und die Welt dort kennenzulernen.
00:07:03: Karin und ihre Organisation kennen zu lernen Teil dieser Organisation zu sein.
00:07:09: Aber natürlich kann man in Absprache mit Karin Massnahmen setzen aber das obliegt immer Karins letzte Verantwortung und muss in Abspruch mit ihr geschehen.
00:07:18: Schauen wir uns vielleicht die Situation in Johannesburg nochmal an.
00:07:22: warum's eigentlich so?
00:07:23: was braucht?
00:07:24: Das ist ja echt ziemlich krass.
00:07:25: wenn man in Österreich lebt und eins für vier wird, kommt der relativ schnell.
00:07:30: qualifiziertes Personal.
00:07:32: in Johannesburg ist das Problem.
00:07:35: Dass es dort natürlich auch Rettungsdienste gibt, ja es gibt einen staatlichen Rettungstienst zumindest ich gebe's jetzt mal so wieder wie sie ich verstanden hätte Es gibt einen Staatlichen Rrettungsdienst.
00:07:44: dann gibt es diese privaten Rettungen für die verschiedenen Gebiete was grundsätzlich alles super ist.
00:07:50: Das Problem ist nur wenn man nicht versichert ist, wenn der Patient nicht versichtet ist kann es einfach sein dass niemand kommt oder dann wird es so sein dass jemand kommt.
00:07:57: Das kann dann sogar so sein, dass der, wie jetzt zum Beispiel in den Dock war.
00:08:01: Dass der Patient im Spital nicht aufgenommen wurde, weil die gesagt haben er ist nicht versichert?
00:08:07: Ja genau!
00:08:08: Also es wird beim Notrufeingang gecheckt ob der Patient versicherte das oder nicht und danach richtet sich ob ein privater Anbieter kommt... ...oder nicht Und wenn der Patient nicht versichtet ist, kommt in der Regel kein private Anbiete und dann wird der Einsatz weitergegeben an die öffentliche Rätung und die ist überlastet.
00:08:29: Dementsprechend lang kann das da an bis jemand kommt oder zu lange, um genau diese Versorgungslücke zu schließen, ist Carinda.
00:08:40: Wie langsam die Anfahrtszeit nüblicherweise gewesen bei den Einsätzen?
00:08:44: Das unterscheidet sich ab, bis sie zum Rettungsdienst in Wien in der Stadt.
00:08:49: Ja, also Johannesburg ist eine riesige Stadt und Karin hat ein Lizenz für gewisse Gebiete in dieser Stadt.
00:08:56: Sie kann nicht überall hinfahren sondern nur in den freigegebenen Bereichen.
00:09:01: Die sind aber schon groß genug.
00:09:02: Also... ...dreißig Minuten Anfahrtzeit ist durchaus eine Sache die vorkommt.
00:09:09: Also die Anfahrtszeiten sind schon andere und da war auch dreißig minuten über Autobahn auch teilweise.
00:09:15: Also das sind schon ordentlich Kilometer.
00:09:18: Wie belastend ist das?
00:09:21: Gibt es das Zeit, dich mental besser vorzubereiten im Team abzustimmen oder ist das mehr anstrengend?
00:09:29: Ist der Fokus permanent da?
00:09:31: Du meinst wie belastende die Anfahrtszeiten
00:09:34: sind.
00:09:34: Dass du so lange Gedanken machen kannst.
00:09:38: Ich finde lange Anfahrtzeiten eher deswegen anstregend weil Einsatzfahrten prinzipiell anstrendend sind.
00:09:44: Es ist laut und schnell Stresig und das macht es einfach anstrengend.
00:09:51: Und je länger du es geht, desto anstrenderer wird's.
00:09:53: So gehts mir!
00:09:54: Aber natürlich wäre ein Aspekt, je länger man Anfangszeit hat, destu länger hätte man Zeit sich vorzubereiten auf einen möglicherweise komplexen Szenario.
00:10:01: Auf der anderen Seite ist es ja schon so dass man erst weiß was Sache ist wenn man aussteigt.
00:10:06: Das Bild vor Ort unterscheidet sicher ganz oft von dem was gemeldet wurde... ...und das geht in beide Richtungen.
00:10:11: Also das geht sowohl von
00:10:13: Es ist
00:10:14: halb so wild wie gedacht bis zu Es ist ja noch viel schlimmer als angenommen.
00:10:35: der vor einiger Zeit dieses Praktikum absolviert hat und da unter anderem ein Video, einen Kurzfilm oder ein Film, ein Doku gedreht hat drüber.
00:10:56: Und ich habe mir die angeschaut und das erste war okay, dass zu sehen gibt einem irrsinnig guten Eindruck wie es dort wirklich ablauft?
00:11:06: Wie die Einsätze dort wirklich ablaufen?
00:11:08: Es war dann in Kombination mit den Erzählungen aus dem ersten Podcast eigentlich irrsinisch aufschlussreich und leerreich weil... eben nur diese visuelle Komponente dazukommen ist.
00:11:17: Ich war ziemlich verblüfft von der Heftigkeit, wie es dort abläuft.
00:11:24: aber gleichzeitig habe ich mir natürlich auch gedacht, geht das eigentlich aus?
00:11:29: Kann man sowas machen?
00:11:30: Soll man so was machen?
00:11:32: Sowas ist Rettungsdienst, Contentware für Social Media.
00:11:39: Es ist also Glicks generiert und keine Frage Es ist interessant, es ist fesslend.
00:11:46: Aber in der ersten Folge vorhin hat er zum Mord oder zum Morgopfer erstochen worden.
00:11:57: Was denkst du?
00:11:58: Wir sind irgendwie so ein bisschen in einem ähnlichen Fahrwasser.
00:12:03: Das Podcast und die Social Media besprechen da auch natürlich drüber.
00:12:06: Ich finde es schön dass Daniel Grasmann Sprech Wunsch gewinnen konnte für den Film und für die DOCO.
00:12:12: Und das liegt daran, dass es einem größeren Publikum die Idee von Asymics näher bringt.
00:12:18: Das bringt hoffentlich Spenden und weitere Observer-Ships und Leute, die sich für Asymix interessieren.
00:12:26: Was prinzipiell die Darstellung von rätungsdienstlichen Inhalten auf Social Media betrifft ist es denke ich ein schmaler Grad.
00:12:34: Das hat aber was mit der Art und Weise zu tun wie man das präsentiert.
00:12:38: Es ist Teil des Lebens!
00:12:42: ist die Gewalt Teil des Lebens und ist normalisiert.
00:12:46: Das ist so, das kann man schon zeigen!
00:12:49: Natürlich Persönlichkeitsrechte und verpixelt
00:12:54: usw.,
00:12:56: aber das auszuklammern aus einer Öffentlichkeit finde ich falsch weil es ist Teil des Lebens.
00:13:03: Und zu tun als gäbe es das nicht wäre falsch, finde meine Ansicht dazu.
00:13:12: und wenn es sozusagen dem Zweck dient etwas Gutes hervorzubringen, dann wäre das eine... Also ist die Frage nach dem Zwecke.
00:13:22: Das ist wahrscheinlich der Kern.
00:13:24: Es geht um was soll erreicht werden?
00:13:27: Soll Sensations-Skier und Blutlust befriedigt werden?
00:13:33: Find ich schwierig!
00:13:35: Geht's um Aufklärung, um Wissensvermittlung eine NGO in ihrer Arbeit zu unterstützen, dann unterstütze ich das.
00:13:44: Deswegen sitze ich auch
00:13:45: hier.".
00:13:46: Vielleicht an der Stelle gleich nochmal der Hinweis.
00:13:49: Der Verein Azomex ist ein Non-Profit-Organisation.
00:13:52: die Karine der Rettungsdienst oder ihre Arbeit dort fort ist auf Spenden angewiesen.
00:13:58: es fehlt wahnsinnig oft oder scheitert wahnsinn nicht oft am Material.
00:14:03: Dr.
00:14:04: Grasmann in der zweiten Folge erzählt von einem Dienst im Krankenhaus, wo glaube ich für sechzehn Notfallpatienten drei Infusionen zur Verfügung stand und die Krankenschwester sagt, für den Patienten gibt es nicht mehr Infusion, weil er stirbt wahrscheinlich eh.
00:14:21: Es ist halt einfach wahnsinnig erschreckend solche Dinge zu sehen, die eigentlich nur am Geld scheitern oder an den fehlenden Mitteln.
00:14:30: deswegen der Hinweis dass dass man für den Verein jederzeit sehr gerne spenden kann auf isomax.at, auf Instagram ebenfalls unter isomx.at.
00:14:41: Lukian du hast einen oder anderen Eindruck mitgebracht, ihr habt ja im Vorfeld gebeten da nochmal in dich zu gehen.
00:14:48: das Praktikum ist es schon ein paar Wochen wieder her.
00:14:50: jetzt wann war sie eigentlich genau dort?
00:14:52: Wir waren bis kurz vor Ostern in Johannesburg.
00:14:56: also wir sind am Oster Sonntag zurück gekommen Das weiß ich noch genau, weil.
00:15:01: dann war die Frage wie kommen wir vom Flughafen möglichst schnell zu unseren Familien.
00:15:09: Wir waren zwei Wochen dort und sind eigentlich die ganzen zwei Wochen gefahren oder waren im Einsatz?
00:15:17: Gab es nicht Freitage in den zwölf Wochen?
00:15:20: Ich glaube einen!
00:15:21: Also ich könnte das jetzt nicht beschwören aber ich glaube wir hatten einen freien Tag.
00:15:27: Wir sind angekommen Direkt gefahren.
00:15:31: Bis wir dann vom Flughafen, wir waren die erste Nacht nicht in dem Hotel wo wir sonst... Also wie letztes Jahr waren und auch dieses Jahr dann direkt jetzt.
00:15:39: seit der ersten Nacht waren wir nicht dort sondern wir waren in einem Airbnb Und wir sind vom Flughof, wenn es AirBnb haben uns umgezogen und sind von Karin abgeholt worden und waren on the road Mit einem Freund von Karine gemeinsam Trevor.
00:15:55: Der ist auch wie Karin, ICP.
00:15:57: Ist aber jetzt in Australien und der kommt regelmäßig nach Johannesburg zurück und fährt dann dort Dienste.
00:16:05: Und mit dem haben wir den ersten Dienst gemacht, Samstag Nacht wurde es... ...und waren direkt mitten im Geschehen.
00:16:14: Hatten dann ein paar Verkehrsunfälle.
00:16:16: die waren aber alle eher weniger schlimm und sofort geschrittener Stunde kamen dann die toten Fußgänger.
00:16:27: Das ist ein Phänomen, die Straßen sind nicht beleuchtet.
00:16:32: Absetzte Straßen ist es nicht sicher zu gehen in den Feldern oder soes Gras.
00:16:38: also gehen die Leute auf der Straße natürlich nicht die Schutzkleidung und werden übersehen und werden... ...überrollt Und wir waren glaube ich innerhalb von einer Stunde bei drei toten Fussgängern.
00:16:53: das ist sicherlich eine Phänomene der Nacht.
00:16:56: Die Verkehrsunfälle waren auch dieses Jahr zahlreich.
00:17:02: Ich kann es nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, aber ich glaube wir hatten diesmal keinen internistischen Patienten und Verkehrsunfalle und Gewaltdelikte.
00:17:13: Aber sicherlich am eindrucksvollsten dieses Jahr war eine Nacht im Spital.
00:17:19: Da haben wir einen Nachtdienst gemacht und da kam nicht nur dazu dass das Nachtdienst war sondern es war auch Wochenende Der erste Tag nach Payday.
00:17:28: Okay, was ist der Payday?
00:17:29: Payday
00:17:30: ist der Tag an dem das Gehalt überwiesen wird.
00:17:32: Das Wochenende danach, nach payday ist berüchtigt weil mit dem Geld dann halt der Alkohol fließt und mit dem Alkohl dann alles andere auch ein bisschen stärker eskaliert.
00:17:49: also vergleichbar mit unserer Mit dem Dienst in der Silvester Nacht?
00:17:54: Nein, das ist nicht vergleichbar mit unserer Silvesternacht.
00:18:01: Nein!
00:18:03: Das ist eine andere Liga.
00:18:05: Wir waren im Krankenhaus Barak-Wanoff.
00:18:09: Das ist eines der größten Spitäler der Welt und liegt mitten in einem Township in Soweto Und dieses Krankenhaus hat eine weltberühmte Notaufnahme Eine Notaufname unter aber vor allem einer Trauma Unit.
00:18:24: In diese Trauma-Unit wird vom Rettungsdienst eingeliefert, zahlreich hochfrequent.
00:18:31: Aber die Leute kommen noch selber und sind schwerstbedient.
00:18:36: Wir waren dort für eine Nacht und sind dort mit dem Taxi hingefahren weil das Gebiet in den US-Krankenhaus liegt ist nicht sicher Und haben dann den Arzt getroffen der für uns zuständig war.
00:18:49: Der hat uns ganz schnell herumgeführt.
00:18:51: Dann ging es sozusagen schon los.
00:18:53: Es wurde dann ausgemacht, dass man Tätigkeiten in Absprache mit den Ärzten durchführen kann, die natürlich zu eigenen Kompetenzen passen.
00:19:02: Da gibt's einen Behandlungsraum, der ist riesig und in diesem Behandelungsraum stehen Sechzehn Tragen und die sind innerhalb von kürzester Zeit voll Und da kommt auch ein Wasser reinkommt Schusswunde Messerstich Verkehrsunfall Attacke mit nach hinten und die werden dann dort erst versorgt.
00:19:25: Alles was nicht lebensbedroht ist, sitzt innerhalb von kürzester Zeit vor der Tür im Wartepräg.
00:19:32: Und wartet dann dort auf die Weitere versorgen und das kann dauern also da drinnen liegen.
00:19:37: dann liegen dann sechzehn lebens bedroht verletzte Personen.
00:19:43: Personal ist dort würde ich jetzt sagen wahrscheinlich fünf bis sechs Ärzte Dazu wahrscheinlich nochmal ungefähr sieben, acht, neun Pflegepersonal.
00:19:55: Dann gibt es vielleicht noch ein zwei Bettenschieber in der Nacht Max und mich als Gäste.
00:20:03: Und dann war noch eine deutsche Medizinstudentin auch da.
00:20:07: die hat allerdings ein längeres längeres Internship dort gemacht und so findet man halt danach ins Stadt.
00:20:16: In Wien In einem Spital wäre wahrscheinlich für die Anzahl am Personal, die du jetzt genäht hast.
00:20:23: Für wie viele Patienten würde die verwendet werden?
00:20:27: Wenn
00:20:27: in Wien ein Schockraum ausgelöst wird für einen lebensbedrohlich verletzten Patienten-Warten im Schockraum – fünfzehn Leute!
00:20:33: Das ist ungefähr das mit dem dort das sechzehnfache bedient wird.
00:20:41: Was bedeutet das fürs Autokam der Patienten Für die Chance, für die medizinische Versorgung?
00:20:47: ist dort eine lebensbedrohliche Verletzung?
00:20:50: ohnehin schon ein totes Urteil.
00:20:54: Ja das kommt darauf an.
00:20:55: Also Max raucht und so haben wir Raucherpausen eingelegt vor der Türe Und es fährt einen Privat-Pkw vor.
00:21:05: und ich sag zu Max, schau mal Der hat die Schusslöcher in der Tür.
00:21:11: Da waren in der Auto-Tür ein Schusslächer Fünf, sechs.
00:21:16: BKW fährt vor, Fahrer steigt aus und geht hinein.
00:21:21: Selbst Komma stellt sich heraus der hat vier Schüsse im Dorgs Der wurde nicht schlecht versorgt.
00:21:30: Also der hat Blutkonserve gekriegt Ultraschall-Schmerztherapie angemeldet für Nopel ist auch dann operiert worden Im Laufe der Nacht.
00:21:38: Also das ist ja das Erstaunliche.
00:21:40: es klappt ja doch immer irgendwie Irgendwie geht's halt immer Aber halt ganz schön anders als bei uns.
00:21:46: Und was sicherlich für uns am beeindruckendsten war zu sehen, ist der Umgang mit Schmerzen.
00:21:57: Da ist das Motor halt schon eher zehn zusammen beißen und das aber bei schwersten Verletzungen.
00:22:04: Also Messer stiege ich mit heraushängenden Darmschlingen während die Darmschlingen auch schon mal ohne Schmerztherapie wieder zurückgestopft.
00:22:14: Das ist schon hart zu sehen!
00:22:17: in was für einen Bereich man unterwegs ist.
00:22:20: Also, für die Patienten ist es wahnsinn.
00:22:22: Auf der anderen Seite haben sie halt keine andere Chance.
00:22:27: Die Chance diese haben ist halt dieses Krankenhaus.
00:22:30: Das ist das, was ich meine mit einer anderen Welt aus österreichischer Sicht unvorstellbar.
00:22:36: Es ist aber trotzdem so, dass weltweit betrachtet... ...die österreichische Sicht die Ausnahme ist.
00:22:42: Unsere Sicht ist die spezielle Weil unsere Situationen in Österreich so wahnsinnig gut ist.
00:22:48: In den meisten Teilen der Welt, ist es nicht so gut!
00:22:52: Also die Nacht im Barer war eine tolle Erfahrung und ich bin froh dass ich's gemacht habe.
00:22:56: Ich würde das auch noch mal machen aber es ist tatsächlich... Das ist hardcore.
00:23:03: also das ist schon heftig Und ich glaube auch dass was mit jemandem macht wenn man dort länger is Der Arzt der uns betreut hat ist ein Deutscher gewesen.
00:23:11: Er ist für einige Zeit da, also sicherlich ein paar Monate und er wirkte schon ein bisschen sozusagen komisch und ich glaube schon, dass die Leute komisch werden.
00:23:22: Wenn du das auf Dauer machst... Also der Max hat eine Liste geführt.
00:23:26: wir hatten in der einen Nacht also ich glaube an die an die dreißig Stichverletzungen, fünfzehn Schussverletzung.
00:23:34: Wir hatten einen Patienten den es mit einer Marchete des Gesichtes erhakt wurden.
00:23:38: Der wurde dann in diesem Raum dann notfallmäßig versorgt.
00:23:42: aber das ist natürlich alles Wahnsinn.
00:23:44: Also, was man halt dort sieht in einem ganz anderen Dichte ist das Resultat von diesen Gang-Revalitäten und der Kriminalität.
00:23:56: Die Kraminalität ist eine Folge der Armut.
00:23:59: Und daraus resultieren dann diese Gangs, die halt dann rivalisieren und sich gegenseitig umbringen.
00:24:07: Diejenigen, die nicht tot sind, landen dann mehr oder weniger im guten Zustand in diesem Krankenhaus.
00:24:14: Und wer hat dann dort versorgt?
00:24:15: Und wer nicht schlecht versorgt, aber er halt anders.
00:24:21: Sie sind unterbesetzt.
00:24:22: Sie sagen ja auch ... Ich glaube sie haben zehn offene Stellen, aber es gibt kein Geld.
00:24:27: Also so viel zu den Fällen.
00:24:31: und ich kann mich erinnern dass der Patient mit der Marchete war auch ein Selbstkommer von seinen Freunden gebracht worden und die haben ihn vor der Tür auf eine Britsche gelegt.
00:24:41: und ich stand zufällig vor der Türe Blutet aber schon ordentlich und konnte aber nicht sehen, woher das kommt.
00:24:48: Und bin hinein zu dem Arzt und habe gesagt, da vor der Tür ist einer, der blutet wie verrückt... ...und der sieht ja nicht muss warten.
00:24:54: Das sehe ich nicht.
00:24:54: Ich glaube, er kann nicht warten.
00:24:55: Der hat doch den muss warten!
00:24:57: Dann beginnt so eine Diskussion und die denken sich dann wahrscheinlich auch, naja, der Österreicher ist nix gewöhnt.
00:25:03: Der blutet eigentlich zu schliegen?
00:25:04: Und so sind halt die verschiedenen Perspektiven auf dieselbe Sache.
00:25:10: Aber die Sache an sich ist schon krass.
00:25:18: Und dann die erste Stelle gibt's jetzt der kurze Werbeeinschaltung,
00:25:21: die mir hilft
00:25:22: den Podcast für euch nur besser zu gestalten.
00:25:25: Wenn in dem Podcast mal eine Werbeeinschaltung vorkommt, dann kann ich versprechen dass das zu hundert Prozent nur Dinge Sachen whatever sind, die ich hundert prozentig unterstütze oder selbst verwende bleibt es einfach dran.
00:25:40: Es geht dann gleich weiter mit der Folge Du kennst das wahrscheinlich bist irgendwo draußen unterwegs in den Bergen.
00:25:48: alles fühlt sich leicht an bis plötzlich etwas passiert.
00:25:52: Wir haben für alles im Rade
00:25:53: eine Lösung, Multi-Tool, Ersatzschlauch, Pumpe – aber für uns selbst
00:25:58: meistens nicht!
00:25:59: Aus diesem Gedanken ist Paddle
00:26:01: Aid entstanden.
00:26:02: Ein kompaktes erste Hilfeseit
00:26:04: das in jede Trikotasche passt
00:26:06: und genau auf Fahrtfahrer und Radfahrerinnen abgestimmt ist.
00:26:10: Egal ob Road, Gravel, Mountainbike oder Bikebacking.
00:26:13: Kein sperriges erster Hilfekitt sondern reduziert auf das was du wirklich brauchst wenn es darauf ankommt.
00:26:20: Mehr dazu findest du unter anbauen-originals.com.
00:26:48: Also das ist schon toll und es fängt mit der Uni vom Arm, geht über die Ausstattung weiter.
00:26:53: Und über die Organisation wie ein Rettungseinsatz in Wien abgewickelt wird... ... bin ich ja vertagbar dafür, dass das das gibt!
00:27:00: In Wien ist halt der Rettungsdienst ganz was anderes.
00:27:03: Also in Wnen würde ich sagen, dass wahrscheinlich siebzig Prozent sind internistische Probleme der Patienten und nur dreißig Prozent Trauma.
00:27:13: Aber dazu gibt's bestimmt Zahlen aber das wäre jetzt gefühlt was ich wahrnehme Und die Trauma-Geschichten sind ja in Wien jetzt auch nicht.
00:27:19: Also, die Verkehrsunfälle sind nicht so krass wie in Johannesburg und das liegt daran dass die... also erstens die Geschwindigkeiten sind natürlich in der Stadt andere als auf dem Highway.
00:27:30: Die Sicherheitsvorkehrungen in den Autos sind hier ganz anders als in Johannesbruck sind die Autos viel älter.
00:27:37: Das macht halt schon einen Unterschied ob da Erberg ist oder die Person angeschnallt ist.
00:27:41: Oder halt keine Erbergung nicht angeschnallen und dann die unendlichen Variationen zwischen.
00:27:46: Ja also für die Versorgung in Wien macht jetzt keinen Unterschied, ob ich in Johannesburg war oder nicht.
00:27:50: Aber was es für mich innerlich macht ist es gibt mir Sicherheit in der Versorgungs- von Traumeprozenten.
00:27:55: das Schauen weil man ja Trauma in Wied... Das schwere Trauma ist im Wien eine für den einzelnen Sanitäter eine Rarität und das kommt nicht so oft vor dass man zu einem wirklich schwerst verletzten kommt und dementsprechend speziell ist das dann halt.
00:28:08: und je mehr Routine man in sowas gewinnen kann desto besser ist es natürlich.
00:28:13: Das ist schon so Zurückgelöst ist es einfach eine andere Welt.
00:28:18: und dass man in Wien auf die Straße gehen kann, ohne Sorge zu haben, dass man jetzt überfallen wird.
00:28:25: Ist toll!
00:28:26: Und natürlich passieren in Wnen auch Dinge – das ist schon klar aber halt nicht in dem Ausmaß.
00:28:32: Lass uns noch über die Sicherheit sprechen.
00:28:35: Ich fand das in der bereits angesprochenen Doku von dem Sprechwunsch sehr eindrucksvoll.
00:28:44: Das Thema Sicherheit für die Einsatzkräfte, wo dann in diesem An-Einsatz ein Mordopfer vorgefunden wurde und sie da während dem Einsatz der Rettungskräfte so publikum gebildet hat.
00:29:00: Und es war einfach nur eine Polizeistreife vor Ort weil das jetzt nicht üblich ist dass dort viel mehr hingeschickt wird.
00:29:07: Und das Team dann eigentlich gesagt hat okay rasch rasche Rückzug, schau mal dass wir wegkommen.
00:29:14: War dieser Thema jetzt bei eurem Praktikum, bei euren Einsätzen?
00:29:20: Dieses Jahr nicht glaube ich.
00:29:23: Letztes Jahr schon.
00:29:25: Letzter Jahr waren wir mal bei einer Schießerei auf offener Straße mitten am Tag.
00:29:32: Da hat sich dann auch so eine... Also natürlich das zieht halt Leute an Das wäre irgendwie noch gar nichts anderes.
00:29:40: Und Karin sagt halt Die Tendenz gibt, dass die Stimmung kippen kann.
00:29:45: Kann kippend aus welchen Gründen auch immer und dann wird es gefährlich.
00:29:52: Ich habe das persönlich nicht erlebt.
00:29:54: Vielleicht hatten wir auch einfach Glück oder sie haben uns rechtzeitig zurückgezogen.
00:29:58: Das kann natürlich auch sein.
00:29:59: In meiner Erfahrung nach ist der Umgang mit den Patienten immer ein sehr herzlicher ich hab nie ein feinseliges Wort mitbekommen Auch im Krankenhaus sind.
00:30:12: Das ist auch Dankbarkeit, dass das geholfen wird.
00:30:14: Und ich meine halt auch so wie überall.
00:30:17: Wenn man in den Wald den Eindruck zu kommt zurück und wenn man den Leuten respektvoll begegnet und professionell auftritt dann wird es wohl in der Regel kein Problem geben.
00:30:26: Und wenn's doch ein Problem gibt liegt sie ja auch an uns zu schauen ob man das nicht irgendwie deeskalieren kann.
00:30:31: Auch das gehört jetzt zur Profisionalität dazu aber natürlich die Sicherheitsdeme.
00:30:38: als dort ein anderes als hier Ist ganz oben am Schirm, ist klar.
00:30:43: Aber da gilt halt wieder, wir machen das was Karin sagt und dann passt er schon Und die hat da ein viel... Also einen Sensorium dafür.
00:30:53: Es ist halt Die Rassengeschichte spielt eine Rolle bis heute Und nicht nur weiß und schwarz sondern auch Dann wieder.
00:31:02: zwischen verschiedenen Ethnen gibt's Streitigkeiten Das hat Karin zum Beispiel mal gesagt Was halt nicht passieren sollte.
00:31:10: Jetzt gibt es einen Vorfall auf der Straße in der Öffentlichkeit.
00:31:13: Es gibt mehrere Verletzte, einige schwer andere leichter.
00:31:17: was nichts sein sollte ist dass eine Community das Gefühl bekommt sie nur die Weißen werden behandelt und die Schwarzen nicht.
00:31:25: Das kann Stimmungen zum Gippen bringen Und für solche Sachen muss man sensibel sein.
00:31:30: Die Apartheid ist bis heute ein Thema.
00:31:32: Das ist ja auch noch nicht so lange her.
00:31:34: Die Animositäten zwischen den Bevölkerungsgruppen bestehen bis heute Und das betrifft uns insofern auch bei Übergaben im Krankenhaus.
00:31:47: Das muss man im Hinterkopf haben.
00:31:49: Wenn du als Weißer dorthin gehst und einer Pflegekraft die schwarz ist, patzig bist dann wird das auf jeden Fall als racist ausgelegt werden.
00:32:01: Daran führt kein Weg vorbei.
00:32:05: Dann braucht es Fingerspitzengefühl!
00:32:07: Das sind diese Geschichten, diese interkulturellen Austausche.
00:32:11: Das kommen Aspekte die man ja jetzt so nicht so salient ist, dass das ein Thema ist.
00:32:18: Ich stöfe vielleicht eine blöde Frage Lukian und zwar weil du Eingangs gesagt hast, die Verkehrsunfälle waren... also du hast die erste Nachbeschrieb oder den ersten Dienst.
00:32:31: Die Verkehrsunfälle gab es aber sie waren nicht so schlimm.
00:32:34: mich interessiert jetzt, wie das funktioniert in Einsätzen.
00:32:41: Manche sind leicht, manche sind mittel, manches sind schwierig und dann gibt es Einsätze die sind total fordernd.
00:32:46: Mangel ist bessere.
00:32:46: im Beispiels, denke ich zum Beispiel an einen Kletterer der Verschiedene, der an gewissen Schwierigkeiten gerade klettern kann und irgendeinen Klettergrad gibt's, wo sagt er?
00:32:55: das schau ich vielleicht wenn alles gut geht, wenn es trocken ist?
00:32:59: Und dann gibts ein Grad den Schaft einfach nicht weil er nicht so nicht so viel Erfahrung hat oder einfach noch nicht so weit ist.
00:33:06: Wie ist das im Rettungsdienst?
00:33:07: Gibt es Einsätze, wo man einfach ansteht oder gibt's immer diesen Exit im Sinne von?
00:33:14: dann machen wir dieses Schema?
00:33:16: Also Schemas sind toll weil sie einem Handlungssicherheit geben.
00:33:21: in schwierigen Situationen, in denen man dann vielleicht auch noch aufgeregt ist kann man sich auf etwas zurückziehen dass man kennt und diese Vertrautheit schafft Sicherheit.
00:33:32: Ich kann mich an mein Schema halten und das Schema ist erprobt, deswegen wird es schon funktionieren.
00:33:37: Es verhalten sich noch nicht immer alle Patienten nach dem Bilderbuch und dann muss angepasst werden.
00:33:45: Was die Schwierigkeit betrifft?
00:33:47: Mehr sicher gibt's Einsätze über den man ansteht Und dann gibts hoffentlich Ressourcen die man hinzuziehen kann, die einem helfen.
00:33:54: Also zum Beispiel um bei Karin zu bleiben Die normale Ambulance Crew steht jetzt da an Sie weiß nicht mehr weiter.
00:34:01: Oder hat auch das Equipment nicht oder die Expertise nicht und fordert Karin an, wenn Karin kommt und hilft.
00:34:08: Und in Wien ist es ja genauso!
00:34:10: Also die RTV-Mannschaft hat ihre Möglichkeiten, die sie hat, die sind definiert... ...und wenn es darüber hinaus Bedarf gibt dann muss zusätzliche Expertise an die Einschätzung stellen.
00:34:24: In Wien wäre das dann halt das Nef,
00:34:26: dass kommt.
00:34:27: Wenn die anstehen, dann wird's ein.
00:34:31: von dem wiederwartet, dass er alles lösen kann oder?
00:34:34: Ja wir wird nicht immer alles lößen können.
00:34:37: Weil auch die unlösbaren Dinge gehören dazu und ich glaube das insbesondere im Rettungsdienst es dann halt Situationen gibt, die halt dann zumindest nicht optimal lösbar sind oder wo es im Nachhinein betrachtet mehrere Lösungen gegeben hätte und sich das Team vor Ort aus verschiedenen Gründen für diesen einen Weg entschieden hat.
00:34:59: Wichtig ist halt nur, dass man sich zeitnah für einen Weg entscheidet.
00:35:03: Damit was weitergeht.
00:35:04: Weil man könnte auch sagen gut die Situation ist vor Ort nicht lösbar wir verlegen ins Krankenhaus da ist dann noch mehr Expertise und eine andere Umgebung alles auf der Straße.
00:35:14: das könnte man ja auch sagen Backenzahnfammer Das ist ja auch das was es spannend macht.
00:35:19: Was macht man vor Ort?
00:35:20: Was macht mal gleich?
00:35:22: Wo sagt man das kannst du im Krankenhaus auch machen.
00:35:24: Und diesen ich glaube diesen Grad zu finden Das ist die Kunst, worum es geht.
00:35:29: Also das Optimum für den Patienten zur richtigen Zeit und dabei aber nicht Zeitverzögern auf der Straße.
00:35:37: Sondern zu sagen gut dieses und jenes brauchen wir, das muss der Patient haben, das kriegt er und dann packt man einen Farmer.
00:35:44: Man kann ja immer noch sagen braucht mehr.
00:35:46: in Johannesburg ist so dass also mit der Karin mit Emergency Care Practitioner ist.
00:35:51: ihre Ausbildung heißt so dies die die Endstufe im Rettungsdienst dort.
00:35:57: Ja, also das ist halt die Aufträge.
00:36:01: Lukian, wie lange bist du schon im Rettungsdienst?
00:36:04: Also jetzt beruflich seit sechs Jahren und davor freiwillig.
00:36:09: Also seit dem Zivilinz war ich halt freiwilliger, aber berufliche sechs Jahre.
00:36:13: Du hast mit achtzehntan den Zivilins gemacht?
00:36:15: Naja, mit neunzehn.
00:36:16: Neunzehnten okay?
00:36:17: Ich bin länger in der Schule.
00:36:18: Alles
00:36:18: klar!
00:36:21: Die ganze Literatur, die es da gibt... Das braucht man schon, bis man die mal gelesen hat.
00:36:27: Ja, die Literatur bei der Schule ist nicht das Problem!
00:36:29: Die alten
00:36:29: Messer waren nicht der Grund...
00:36:31: Nein, nur war nicht der grund.
00:36:33: Die Mathematik war der Grund.
00:36:36: Wenn's dem neunzionären Lukian, der gerade den Zivilinst startet, der grade ersten Monat er macht, ja vielleicht erst einmal beim Einsatz war, wo sie denkt Puh, ÖH?
00:36:47: Man dacht, dass sie da mal hinkommen.
00:36:50: Was würdest du ihm jetzt aus der heutigen Sicht sagen, dass jemand TIP geben könnte?
00:36:54: Ich würde vielleicht sagen, wenn du wüsstest was da noch alles kommt.
00:36:58: Aber es ist witzig!
00:37:00: Vor ein paar Wochen ist ein ganz lieber Kollege im Pension gegangen mit dem ich meinen ersten Dienst hatte und so wirklich mein allerersten Dienst als Zivil nach der Theorie.
00:37:14: Diese Theorie sind glaube ich dann vier Wochen und dann hat man nochmal vier Wochen Dienste und dann gibt's eine Prüfung.
00:37:20: Und nach der THEORIE den allererster Dienst war er Nachtdienst.
00:37:24: Das war eben mit diesem Kollegen und der ist jetzt gerade im Pensiongang.
00:37:27: Und da habe ich ihm sozusagen zur Pensionierung geschrieben, dass er sich auch noch ganz genau weiß.
00:37:31: Erster Einsatz.
00:37:32: So ist es lustig, ja?
00:37:34: Vergiss mir dann doch nie!
00:37:36: Was war das für ein Einsatz?
00:37:38: Also offensichtlich kannst du nur
00:37:39: reden?
00:37:39: Ja, na es war eine Frau die im Bus... Es war
00:37:42: ein Wien-Schocker also logischerweise.
00:37:44: In Wien, in Wien.
00:37:45: im Bus ist eine Frau beim Aussteigen gestürzt und auf die Augenfrau gefallen.
00:37:51: War Blutverdünnt, sie hat halt geblutet wie verrückt.
00:37:54: Und ja, ich war schon ganz aufgeregt.
00:37:58: Ich hatte ganz schön viel Blut und fahre dann aber anscheinend eh alles nicht so dramatisch wie ich dachte.
00:38:03: Aber ja diese Sachen, ich glaube es vergisst mir auch nicht Ersten Einsatz oder...ich weiß nicht Erstes Mal dieses und jenes und erste Renimation Das sind die Sachen, die glaub' ich schon bleiben.
00:38:19: Wahrscheinlich an Notfelder mit Kindern hört man immer wieder dass die Also ich bin der Gottseidank in meiner Freiwillige Karriere haben wirklich verschont geblieben von schlimmeren Geschichten, aber das sagen ja viele Kollegen und Kolleginnen aus dem Rettungsdienst.
00:38:32: Immer dass testete Dinge sind die dann absolut lange im Gedächtnis bleiben oder vielleicht sogar für immer?
00:38:37: Das würde ich unterschreiben.
00:38:39: Und ich glaube es hat mehrere Gründe.
00:38:41: also ich glaube das liegt daran, dass es extrem fordernd ist weil man in der Regel damit keine Routine hat.
00:38:48: Das schwer kranker Kind ist eine Rarität und dementsprechend herausfordernd ist er einserzeugter.
00:38:53: natürlich.
00:38:54: Das ist einmal der eine Aspekt.
00:38:56: Und das andere ist, dass halt die Eltern da mit rein spielen, die halt natürlich außer sich sind und das kriegt man ja auch noch mit.
00:39:10: Das würde ich unterschreiben.
00:39:11: Das ist mir den Gegner nicht schwierig.
00:39:13: Noch all den Eindrücken, die du uns jetzt gegeben hast von Johannesburg vom Rettungsdienst, die doch gewisse Schwere haben... Was ist das Schöne am Rettungsdienst?
00:39:26: Das Schönen am Rrettungsdienste ist, dass man sehr unmittelbar Gutes tun kann für Leute.
00:39:33: Man kann schnell auf Verbesserung herbeiführen.
00:39:37: Das ist was Schöneres.
00:39:39: Das Schoene ist auch, dass es jeden Tag die Chance gibt Sachen besser zu machen als gestern.
00:39:45: Für mich ist es schön, dass wir draußen sind und nicht im Büro sind.
00:39:49: Dass man herumkommt.
00:39:50: Es ist sehr abwechslungsreich.
00:39:52: Ich glaube, wenn man einen Patienten mag kann man da durchaus eine gute Zeit haben.
00:39:55: Also Max finanziert sich über Spendengelder.
00:39:58: Was wären so Dinge die du... Wie kann man das jetzt abgesehen von einer Geldspende?
00:40:02: oder wie könnte man das System dort verbessern?
00:40:06: So dass, wenn du dann nächstes Jahr wieder hinfährst, was würdest du dir wünschen, dass sie in der Zwischenzeit verändert hat?
00:40:12: Ich würde mir wünscht, dass Karine so aufgestellt ist, wie ich sie gerne hätte für sich.
00:40:19: Die Situation für Karin ist angespannt Und ich würde mir wünschen, dass sie breit aufgestellt ist.
00:40:27: Finanziell und ressourcentechnisch.
00:40:30: Es gibt diesen Herbst den UNK Kongress.
00:40:34: Das ist die österreichische Gesellschaft für Notvoll- und Katastrophenmedizin Und Karin kommt noch in Wien.
00:40:40: Sie wird dort Workshops warten.
00:40:43: Da gibt es die Möglichkeit im Rahmen des Workshop Scanners zu lernen.
00:40:46: Das ist am neunzehnundzwanzigsten Oktober In Wien.
00:40:50: Anmeldungen sind schon möglich.
00:40:52: Das wird sicher spannend.
00:40:55: Ich glaube, dass solche Filme wie von dem Sprechwunsch die Reichweite erhören würde.
00:41:00: mir wünschen das daraus viele Bewerbungen entstehen Von Leuten, die sich dafür interessieren und einen Teil davon sein wollen.
00:41:09: Und es ist eben nicht nur... Es sind nicht nur die Einsätze Der Messer stehe ich im Barer in der Notaufnahme Sondern es ist auch das Runterum.
00:41:18: Es sind die Leute Es ist die Natur die unglaublich schön ist, und ganz anders als was man halt aus Europa kennt.
00:41:26: Und man kann innerhalb von wenigen Stunden oder wenn überhaupt Stunden um Johannesburg herum auch wirklich tolle Ausschläge machen.
00:41:34: Es gibt Parks mit vielen Tieren aber es nicht wie im Zoo sondern das sind frei lebende Tiere.
00:41:43: Da geht's natürlich nicht die Garantie dass man sie sieht Aber wenn man sie sich schon beeindruckt dann kommt dann die Giraffe ums Eck und das Zebra unter Springbok Das Springbok.
00:42:01: Der ist auch auf dem Krugerrand drauf, Goldmünze, Krugerand kommt aus Südafrika und da ist natürlich nicht nur der Kruger drauf sondern auch das Springbok!
00:42:14: Aber was ist der Krigerand?
00:42:16: Der Krigerant ist eine Goldmündse Okay.
00:42:18: Das ist eine Goldmünze, die glaube ich sogar weltweit das Zahlungsmittel ist.
00:42:21: Ich bin mir nicht sicher.
00:42:23: Also da gibt es glaube ich, das heißt Bojon-Münze und das ist der Wiener Philharmoniker, der Maple Leaf dann glaube ich den American Eagle und der Krüger-Tant.
00:42:33: Und nach dem Krüge ist ja auch der Kruger Nationalpark benannt.
00:42:36: Und auf der Rückseite von dem Krügger-Rand dieser Goldmönze ist der Springbok.
00:42:41: Der Springbok ist so eine... also wahrscheinlich ist das ganz falsch was ich sage aber es schaut aus wie ein Reh.
00:42:47: Spitzen hören und springt halt hoch.
00:42:50: Haben wir gesehen, Springbok schaut lustig aus!
00:42:54: Wir haben natürlich einen Ausflug gemacht auch.
00:42:56: Also es ist halt anders wenn man das zweite Mal da hat.
00:42:58: Das ist eh klar aber meinem Freund Max hat's glaube ich genauso toll gefallen wie mir beim ersten mal.
00:43:06: Und natürlich ist das schön für eine... Ist das schön dass mit jemandem zusammen zu machen?
00:43:11: Weil du bist dann zwei Wochen bis dann diese vier Abenteuer.
00:43:14: Nein sie sind Abenteuern
00:43:16: Einmalige Erinnerungen, und das wirst du nie vergessen.
00:43:19: Ja sicher!
00:43:20: Also jetzt wie man gesagt haben nicht nur die dramatischen Einsätze sondern einfach anderer Kontinent ja.
00:43:27: also wer kommt schon mal dort hin überhaupt?
00:43:30: Also nicht nur wegen der rettungsdienstlichen Erfahrung eine tolle Sache sondern auch generell für den gesellschaftlichen Austausch.
00:43:39: Du hast gesagt dass
00:43:41: es... Also ich glaube, wenn es das nicht hält... Das macht ihr den Reiz aus.
00:43:46: Das macht dir den Reitz aus!
00:43:47: Du gehst ja nicht um sieben in Dienst und um... ...sebzehn Uhr heim und dann sitzt du im Hotel sondern... ...gehst um sieb Uhr mit Karin gest Frühstücken, die kennt dort alle in diesem Coffee Shop.
00:44:00: Dann lernst du auch die Leute kennen Und dann gibt's Mittagessen in dem E-Bissstandel von ihrer Freundin.
00:44:06: Dann wirst du am Abend eingeladen zum Abendessen bei ihren Freunden.
00:44:11: Lernst dich die Einheimischen gähnen.
00:44:14: Die sind interessiert an uns, wir sind interessierter an denen und ich finde dieses Komplettpaket macht es aus.
00:44:22: Also tagsüber macht man Dienst, fährt darum, schaut was sich ergibt und danach ist halt dann sozusagen Private Time.
00:44:31: aber du bist halt immer... machst halt irgendwas.
00:44:35: Und das ist schön!
00:44:36: Das macht Spaß.
00:44:38: Ob wann würdest du das empfehlen?
00:44:41: Mit wann?
00:44:42: Man hat den Kompetenz, Erfahrungsschatz einer Sanitäterin eines der Sanitäters.
00:44:49: Ich kann mal vorstellen dass das für jemanden der nur nicht so weit ausgebildet ist dann einfach eine Überforderung wäre.
00:44:57: Also ich glaube Azimax empfiehlt es ab nutzvoll Sanitätern in KV und ich glaub da geht's dann nicht unbedingt darum dass derjenige dann da unten ganz viel Zugang gestechen muss sondern einfach darum, dass der sicher ist im Umgang mit Medikamente aufziehen.
00:45:12: Er richten Karin für nünftig assistieren kann.
00:45:15: Das ist einmal das eine, das es ja auch nicht immer ganz so einfach in Stresssituationen gescheit zu assistieren.
00:45:22: und auf der anderen Seite glaube ich sind ein paar Jahre Erfahrung im Rettungsdienst schon gut weil das hat vielleicht damit zu tun, dass man das eine oder andere gesehen hat und Verarbeitungsstrategien entwickelt hat und das ist schon wichtig sieht ist krass.
00:45:40: Das muss man jetzt nicht dramatisieren, aber man soll das auch nicht herunterspielen.
00:45:45: Das ist nicht ohne!
00:45:48: Es wäre gut wenn man Möglichkeiten hat wie man solche Sachen verarbeitet und das gilt sowohl für die Straße als auch für das Krankenhaus weil wenn dann jemand dort war und zurückkommt mit einer Posttraumatischspielastung stören das ist ja auch nicht.
00:46:03: Man muss es nicht dramatisiere aber man sollte sich auf leichte Schulter nehmen Und deswegen wäre ein gewisses Maß an Erfahrung, glaube ich schon gut.
00:46:11: Das wär schon sinnvoll!
00:46:14: Dass man sowohl fachlich irgendwie fit ist und emotional reif und eine gesunde Distanz entwickelt... ...und das wichtige Wort ist gesund und nicht Distanz in dem Satz.
00:46:27: Okay Lukian, dann sage wieder vielen Dank dass du die Zeit genommen hast.
00:46:33: Vielen Dank dass Du so ausführlich Deine Eindrücke wiedergeben hast sehr eindrucksvoll, berührend und inspirierend.
00:46:42: Das Menschen gibt wie die, das Menschen gibt... Wie die Carine, wie den Daniel Krasmann, die sich einfach Zeit nehmen, die wirklich Energie aufwenden um dort einen Unterschied zu machen.
00:46:57: Wie Carine sagen würde, make a difference?
00:47:01: Wenn du dort in deinem Praktikum auch noch ein paar Zehnten.
00:47:05: Wenn du den Schmerz ein bisschen ändern kannst, dann hat das ja schon was bewirkt.
00:47:10: Deswegen, tolle Sache!
00:47:11: Lieber zu eure Zuhörerinnen, wenn ihr in einem Verein unterstützen wollt, also max.at auf Instagram, also mx.at, zweitere Informationen, wen es vielleicht interessiert sogar einfach bewerben.
00:47:22: Ich glaube der Verein freut sich immer über Spenden natürlich und auch über Interessenten.
00:47:27: Interessentin, ne?
00:47:28: Hundertprozent.
00:47:29: All right, lookie and then sage ich vielen Dank.
00:47:33: Vielen dank dir.
00:47:34: Alles Gute Danke.
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