Life – mit Jakob Bouchal

Shownotes

Jakob ist ein Freund von mir – wir sind uns früher oft über den Weg gelaufen. Wenn ich nach einem Auftritt mit meiner Band zusammengepackt habe, hat für Jakob der Abend erst begonnen. Als DJ hat er dafür gesorgt, dass auch in den frühen Morgenstunden noch niemand ans Nachhausegehen dachte.

Mit der Zeit sind wir älter geworden und unsere Prioritäten haben sich verschoben: Weniger Party, mehr Leben.

Im Podcast sprechen wir über Jakobs Zeit als gut gebuchter DJ, warum ihn dieses Leben irgendwann nicht mehr erfüllt hat und über seine Ausbildung zum psychosozialen Berater, die er gerade absolviert hat.

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CREDITS

  • Gestaltung: Philipp Prückl
  • Musik: Arnold Graf
  • Aufgenommen im Mai 2026 in Wien-Margareten

Transkript anzeigen

00:00:07:

00:00:08: Fans und

00:00:10: Follower,

00:00:11: liebe Fans des Podcasts.

00:00:12: Hätte wir wieder einen super Gast ein Freund, ein langjährigen Freund den Jakob Bucherl.

00:00:18: der Jakob hat genau so wie ihr eine musikalische Vergangenheit und hat dann einen anderen Weg eingeschlagen.

00:00:24: Wir haben uns immer von Kaffee getroffen und sind darauf geholt ob ich es ist der ideale Gast für deinen Umwege-Podcast.

00:00:31: Jakob Sagen mal Hallo!

00:00:34: Ich freue mich voll da zu sein, war sehr vorfreudig gestern schon.

00:00:38: Bin ein bisschen aufgeregt vier Prozent aber es wird besser.

00:00:44: Aufregung ist ja gut so.

00:00:46: ein bisschen Excitement, gell?

00:00:47: Ja, ich

00:00:48: glaube dann mache eine kurze Introduction und du hast ja Juß studiert also was seriöses würde man da mal behaupten.

00:00:57: Sehr weit weg von mir aber das stimmt tatsächlich.

00:01:00: Und

00:01:01: uns richtig kennengelernt haben wir uns In deiner und meiner Phase in der Musik-Szene, du warst als DJ für unterwegs.

00:01:08: Und ich hab damals mit Bands unterwegs und das war immer wieder mal dass wir alles mit der Band gerade zusammenbockt haben, das Equipment und dann bist du ... Dann war dein Auftritt, dann bist Du gekommen, dass du die Szene betreten.

00:01:24: Und am nächsten Tag dann haben wir uns irgendwo verschlafen im Hotel beim Frühstück irgendwie wieder begegnet.

00:01:30: Genau.

00:01:30: Ein

00:01:31: paar mehr erinnern?

00:01:31: Ja genau!

00:01:33: Erzähl mal ein bisschen, wie schaust du auf die Zeit her zurück?

00:01:36: Ja voll spannend.

00:01:36: Ich habe gestern am Abend lang irgendwie drüber nachgedacht weil ich wusste ob das damit wahrscheinlich darauf ansprechen lässt irgendwie auf diese DJ-Zeit und hab eigentlich gemerkt dass dieser Abschnittteige nicht von meinem Leben weitgehend unbearbeitet noch da liegt.

00:01:49: Während man in irgendwas mitten drin ist, reflektiert man ja nicht irgendwie was macht man?

00:01:53: aber warum macht man es irgendwie?

00:01:54: und dann sind da so die Motivationen und Mechanismen sondern man muss einfach mittendrin und man macht einfach irgendwie und es läuft irgendwie.

00:02:03: Ich schau zurück auf diese Zeit mit ganz vielen unterschiedlichen Gefühlen.

00:02:06: Also irgendwie ist es so ein bisschen sentimental werde ich doch irgendwie und so, das ist man gestern also bewusst von wie drüber nachdacht habe.

00:02:12: Es war einfach so Mitte meiner Zwanziger halt irgendwie was oder Peak von dieser DJ-Zeit irgendwie und da waren Jahre ... ich hab das ganz genau mitgeschrieben wie du alles gern aufschreiben und so.

00:02:21: und dann waren jahre dabei, da habe ich an den hundert Gigs gekratzt irgendwie, ich hab's nie gebrochen irgendwie aber ich war auch mal knapp drunter irgendwie.

00:02:28: Das ist auf dem Kalenderaufgleichen zwei Mal in der Woche im Schnitt.

00:02:33: Dann waren Wochen in denen, wo es nett war und das macht man mit mehr sogar irgendwie.

00:02:37: Und genau, worauf ich hinaus wollte ... Das ist einfach ein riesengroßer Teil von meinem Leben.

00:02:41: War ein riesengroßer Teil meiner Identität sehr lang.

00:02:43: Ich wäre viel über das definiert.

00:02:46: Zuviel vielleicht auch rückwirkend oder ob nicht so viele andere identitätsstiftende Dinge gehabt.

00:02:51: Aber es war eine sehr lustige Zeit.

00:02:54: Es war damals nicht so bewusst aber rückblickend Einfach geil, Teil einer Subkultur oder Teil einer Szene zum sein irgendwie.

00:03:01: Das war damals absolut nicht so bewusst in diesem Ausmaß.

00:03:04: Es war auch so jedes Wochenende irgendwo in eine andere Stadt fahren mit dem Zug auflegen und Leute kennenlernen die DJs, dann die Fotografen und Fotografinnen, die ganzen anderen Leute da rundherum schlieren.

00:03:16: Und das braucht dafür die Booker usw.

00:03:19: Nächstes Wochenende fahrt man in ein anderer Stadt und dann trifft man Mache von denen wieder weil die ja alle in diesem Zirkus herum gereist sind.

00:03:26: Mit der Zeit ist dann auch so diese Erfahrung gewesen, dass das größter als Wien ist und dann auch größer als Österreich.

00:03:32: Und ich habe sehr viel aus dem umliegenden Aufland aufgelegt, hauptsächlich in Italien und in der Schweiz und den Tschechien.

00:03:38: Das waren die Länder, wo am meisten außer von Österreich irgendwie war.

00:03:41: Dann lernt man dort wieder Menschen kennen und dann trifft man die drei Wochen später auf einer Party wie in Wien, weil die dort wieder gebucht worden sind.

00:03:49: Das war damals überhaupt nicht klar, wie cool es war Teil von einer Subkultur Szene zum sein, die international war.

00:03:58: Es ist nicht am anderen Ende der Welt, aber zumindest in Mitteleuropa und so.

00:04:04: Dass das voll was Besonderes war oder Erfahrungen, die nicht jeder macht und auf die hat mit sehr viel Dankbarkeit zurückgeschaut, dass ich da dabei sein dürfen habe an dieser Art von Musik, die ich damals aufgelegt hab, wie sie voll durch die Decken gegangen ist.

00:04:19: Und fang mal das überall vor.

00:04:22: quasi auch miterlebt hab den ganzen Kreis auf irgendwie.

00:04:25: Es geht in den Mainstream rein und irgendwann interessiert es dann auch keinen mehr, oder man ist dann tot und so.

00:04:29: aber trotzdem da dabei gewesen zum sein und ganz viele schöne Erinnerungen dran haben und irgendwie auch ganz viel Freundschaften die sie aus dieser Zeit ergeben haben.

00:04:37: also ich habe vorgestern gesprochen mit einem Freund von mir der lebt in Großbritannien genau, der kommt davon dort und den kenne ich seit zehn Jahren und wir kennen uns über Soundcloud einfach.

00:04:45: der hat mal seinen DJ mit gesehen, wann man geschickt oft korrecht irgendwie und ich glaube, ihr habt ihn dann mal gebucht bei seinem ersten Geekheader.

00:04:53: Haben wir überhaupt kein Budget gehabt?

00:04:54: Er hat bei mir auf der Couch geschlafen.

00:04:56: Wir haben genug Kohle gehabt, ihm ein Ryanair-Flug zu zahlen.

00:05:00: Dann haben wir es auf Soundcloud sein Musik schickt und gesagt zu Hemmings nach Wien auflegen kommen.

00:05:04: Wir gehen an den Flug zu sein und du kannst drei Tage bei mir in der WG auf der Cart schlafen.

00:05:08: und jetzt sagt er die Stadt irgendwie und wir gehen Schnitzel essen!

00:05:12: Und er hat gesagt fast machen müssen.

00:05:13: Ganz viel ist damals irgendwie so passiert... Ganz viele von diesen Freundschaften und Verbindungen sind bis heute geblieben.

00:05:19: Viele, auch nicht viele haben sie verlaufen.

00:05:21: Aber einige sind gebliebt und haben das überdatet wie diese aktive Zeit in dieser Bubble.

00:05:30: Man romantisiert es natürlich auch ein bisschen rauf.

00:05:33: Es war ganz viel im Zug sitzen.

00:05:36: Es waren ganz viele Warten.

00:05:38: Es gab irgendwo Hinkommen wo man kannt aufgeregt sein.

00:05:43: Es war viel zuviel Alkohol in dieser Zeit.

00:05:46: Wir leben in einem Land, wo sehr viel Alkohl konsumiert wird und was ganz normal ist in seiner Jugend, dass wir jetzt Wochenende besoffen werden.

00:05:52: Und umso mehr war es in diesem Zirkus irgendwie in dieser Welt, weil es um so mehr normalisiert jedes Wochenende viel zu viel zu trinken mit viel zu wenig Schlaf am nächsten Tag noch um elf Uhr.

00:06:07: Den Checkout zu erwischen im Hotel und zum Bahnhof, weiter die nächste Stadt.

00:06:11: Dann geht es wieder zum Aufliegen.

00:06:14: Ich trinke seit Jahren keinen Alkohol, wer wirklich gar nicht ist, da bin ich ganz weit weg.

00:06:19: Es wäre nie mehr möglich gehabt, weil ich über den Fünfer dreißig bin.

00:06:21: Das geht mit zwanzig irgendwie, dass man zwei Tage lang sich die Nacht um die Ohren hat und am Montag trotzdem auf der Uni sitzen kann.

00:06:29: Aber das geht nicht mehr und das möchte ich auch nicht mehr.

00:06:31: Damals habe ich gelacht... über die Menschen, die am Wochenende nicht fortgegangen sind und früh schlafen gegangen haben.

00:06:38: Damit sie am nächsten Tag irgendwie Radl fahren oder wandern oder sonst irgendwie ins Grüne gehen können.

00:06:43: Da haben wir gedacht das sind die Kresten-Totteln!

00:06:45: Die verpassen das Leben.

00:06:47: und ja, ich bin einer von denen und es ist auch okay.

00:06:51: Es geht dann sehr schnell, gell?

00:06:52: Das

00:06:53: geht dann schon sehr schnell.

00:06:53: Da hat die Pandemie bei mir eine Entwicklung, die eh schon da war.

00:06:58: Hat die Pandemie beschleunigt an irgendwelchen Wohlen gemerkt, aber es war eh schon rückläufig vor irgendwie... Die Richtung war schon eine andere irgendwie und dann war es von einen Tag auf dem anderen nicht mehr möglich.

00:07:08: Und dann war das dann ein bisschen vorbei, das war dann Rückblick in der Bittel... ... ist bis zu schnell gewesen für mich dieser Abschluss.

00:07:15: Das ist wie man so sagt so ein bisschen zu gach da hergekommen irgendwie.

00:07:19: Wann war der Abschluss eigentlich?

00:07:20: Also war das mit der Pandemie oder...?

00:07:22: Ich würde

00:07:22: sagen mit der Pandemie irgendwie.

00:07:23: Es war schon so... Ich kann mich erinnern, dass das letzte Jahr vor der Pandemie ein bisschen weniger geworden ist mit dem Auflegen.

00:07:32: Das hat unterschiedliche Gründe.

00:07:35: Die Halbwärtszeit von Generationen im Klubleben ist für kürze einfach.

00:07:39: alle drei, vier oder fünf Jahre kommen neu leidig und ändern sich die Chances und die Style von der Musik und kommen junge ... nach.

00:07:50: einfach die es anders machen und die das wie vorher war nicht cool finden.

00:07:53: Und dem hätten sie gemacht, dann an dass was super ist irgendwie.

00:07:55: Das ist ja ... diese Schnelllebigkeit ist ja voll cool.

00:07:59: Irgendwie verändert sich ständig etwas.

00:08:00: Ich glaube da sind ein paar Dinge zusammengekommen bei mir eben so.

00:08:03: Studium war vorbei, es war dann irgendwie ein bisschen ... Es war arbeiten natürlich dann angesagt.

00:08:09: Das Leben ist ein bisschen ernster geworden würde ich sagen jetzt sehr viel.

00:08:11: aber doch auch wo ich gemerkt habe es gibt man immer ganz so für jedes Wochenende irgendwie das Gleiche zu machen.

00:08:17: Dann war Covid und wir haben dann eine Kamerinnen, wir haben nur ein Party geplant gehabt am siebenundzwanzigsten März.

00:08:22: Zwei-tausendzehntzig in Sass irgendwie... Und dann DJ irgendwie gebucht gehabt aus Hamburg und nur voll motiviert dem irgendwie der Bukkerin geschrieben so ja wir haben schon einen Satztermin Wir holen das auch in vier Wochen nicht dieser Lok danach gerufen weil es... Und irgendwie waren wir da sehr naiv alle miteinander und haben sich gedacht dass ist dann eh vorbei!

00:08:41: Und dann ist das natürlich alles genau wie immer wissen viel viel länger gegangen.

00:08:45: Da habe ich dann irgendwie gemerkt, es geht mir gar nicht so sehr ab.

00:08:50: Es ist mal schon abgehangen aber es war jetzt nicht so ein ganz unerwarteter Cut für mich sondern das sind Prozesse die in mir schon da waren wo ich gemerkt hab eigentlich ist es nie mehr ganz das was sie machen und ich fühle mich immer ganz wohl in dieser Nacht weil ich ständig nur unterwegs zu sein.

00:09:07: Die Entscheidung dass ich irgendwann mal sagen möchte so jetzt passt es nicht mehr diesmal abgenommen worden einfach von den Umständen irgendwie in der Welt.

00:09:14: Hattest du das davor schon abzeichnet?

00:09:16: Oder war der sozusagen, du hast dann ... ... zwanzig-zwanzig.

00:09:20: War die Pandemie und hast da einen Cut gemacht.

00:09:22: Aber es hat sich vorher schon angekündigt oder abgezeichnet.

00:09:25: Es

00:09:25: hat sich ein bisschen angekünstigt irgendwie schon ... ... muss ich ein bissel weiter auswählen jetzt irgendwie, aber ich glaub zusammen hier da.

00:09:31: Wir haben Zeit

00:09:32: ja!

00:09:32: Ja genau... Es hat sie einfach schon bei mir im Jahr davor ein bisschen angekündigten wie das ... ... oder irrückblickend, genau ist es auch wieder so ein Ding, wenn man mitten drinnen ist, ähm ... Dann kann man oft das nicht so genau zuhören.

00:09:44: Und was passiert gerade im Rückblick?

00:09:45: in sich ist ja klar, dass irgendwo in mir, in meinem Körper, in mein System irgendwas schon groß dazu hat, es ist einfach nie mal das Richtige für die Irgendwede.

00:09:55: Das tut dann nicht gut einfach, was du da

00:09:56: machst.".

00:09:57: Genau eben wie gesagt des letzten Jahres aus dem Jahrzehntein habe ich schon weniger Aufklickkammerinnen und ich hab auch schon sehr oft dann... Aufgekriegte auch nix mehr getrunken, einfach so bin ich irgendwie ... Ich spiel von zwei bis vier.

00:10:08: dann war ich bis zwölf daheim und hab noch ein bisschen Musik zusammengesucht.

00:10:13: Und bin dann hingefahren.

00:10:14: Ich habe noch eine Stunde vorher angeschaut um mal ein wenig reinzufinden von der Couch in den Mainfloor.

00:10:20: Ich hab dann zwei Stunden aufgeklickt und hab vielleicht noch ein Sodor-Zitronen trinken mit die Fremds, die dort waren.

00:10:27: Dann bin wieder heimgekommen im Taxi.

00:10:29: Mit Freidegen ist da drauf wieder ein Bett zu sein.

00:10:31: Das war schon Wo ich gemerkt habe, es war irgendwie der Lifestyle schon immer so attraktiv.

00:10:37: Der erste dort zu sein und der letzte, der rausgeht.

00:10:40: Und vorher schon Essen gehen und beim Essen schon zu abgetrinken.

00:10:46: Die Nacht ist ewig lang und um sechs ist der Club zu her.

00:10:50: Dann geht man nur irgendwo hin und so.

00:10:51: Es war keine bewusste Entscheidung, das war einfach nicht mehr so attriktiv für mich.

00:10:56: Da muss jetzt ein bisschen weiter auswählen die Pandemie.

00:11:00: Dann war die Pandemie, dann war der Lockdown und dann ist man ziemlich schlecht gegangen eigentlich wie ganz viele Menschen irgendwie in der Pandemie.

00:11:06: Ich bin sehr viel daheim gesessen natürlich so wie wir alle am Anfang und so ich habe das sehr ernst genommen auch, kann ich mir erinnern mit dem Lockdown oder mit dem Social Distancing usw.

00:11:14: Es war quasi ein bisschen von... also auf hundert war ich vorher nicht mehr aber von achtzig auf null eigentlich irgendwie in sehr kurzer Zeit und das hat mich total durcheinander gebraucht.

00:11:23: Also es hat irgendwie, kann mir erinnern schon, dass war so Am Anfang ist sehr große Angst vor diesem Virus.

00:11:29: Ich glaub, E-Befehlen und so.

00:11:32: Der Kanzler hat sich ins Fernsehen gestellt und gesagt, wir werden jeder kennen, der dran gestorben ist oder so.

00:11:39: Sehr große Angst gehabt um mich und meine Familie, um die Großeltern, um Menschen, die am liebsten sind.

00:11:45: Gleichzeitig war aber auch eine sehr große finanzielle Unsicherheit.

00:11:49: Das DJ war ja nie mein Hauptberuf.

00:11:54: In der Musikbranche auch schon gearbeitet und das war eine sehr große finanzielle Unsicherheit.

00:12:01: Wir waren konfrontiert mit einem Berg voll Arbeit, Dinge verschieben Konzerte verschieben Absagen.

00:12:06: Dem gegenübergestanden ist Einkommen null eigentlich.

00:12:09: Sehr lange Zeit hat mich nicht sehr gut schlafen lassen.

00:12:13: aber was ich nachträglich eben erkennen und da gesteigen wir jetzt in ein großes Thema ein bisschen, dass ganz lange Zeit meine Copping-Strategy Oder man vorgenommen nicht so viele englische Wörter zu verwenden.

00:12:29: Meine Bewältigungstrategie war lange Zeit einfach fast dreißig Jahre lang immer unterwegs zu sein und wirklich immer unter Menschen zu sein, immer draußen zu sein Und immer irgendwas zu machen.

00:12:40: Das waren wir nicht so bewusst oder ich habe es auch cool gefunden.

00:12:43: auf irgendwie noch Ich hab mich selber ein bisschen gefeiert dafür wenn so kann mir erinnern bin meine neue WG-Zogen und da waren so ein Mitbewohner von mir der Matthias hat dann eigentlich gesagt so kann, der so viel unterwegs ist wie du.

00:12:54: Und ich hab irgendwie das cool gefunden.

00:12:56: Das ist meine Identität einfach so einer Binde irgendwie und das war wirklich auf einem Level wo ich heute sagen werde völlig irre irgendwie.

00:13:05: also wenn... Ich habe wirklich Wochen gehabt, wenn die machen wir in meinem alten Kalender, das ist ja alles noch da irgendwie am Laptop wieder reinschauen dann sind Wochen, da habe ich Donnerstag bis Sonntag jeden Tag was gemacht haben, ein Konzert zweimal auflegen dahin zu einer Party wo er auflegt Wenn man am Dienstag, wenn er abgesagt hat für einen Donnerstag dann habe ich was anderes gesucht irgendwie und hab Leidankorfen.

00:13:26: Hey wer oder schaut was gibt's wo?

00:13:28: Irgendwas war immer los da in dieser Musikbabel.

00:13:31: Wo ich heute irgendwie merke natürlich das war nicht gesund.

00:13:37: Oder nicht aus einer Freiheit heraus irgendwie sondern da ist es um ganz etwas anders gegangen.

00:13:40: Und da bin ich weg gelaufen einfach vor Dingen die ich nicht sehen wollte eigentlich irgendwie und vor Dingen den ich nicht fühlen wollte.

00:13:47: eigentlich dieses Eher Diese Strategie hat mich ständig abzulenken und nie alleine zu sein, um das es eigentlich ging.

00:13:54: Die hat dann natürlich von einem Tag auf dem anderen nicht mehr funktioniert irgendwie weil das war nichts mehr und das war nicht möglich.

00:14:00: Und wie gesagt die hab mir auch ganz gut dran gehalten.

00:14:02: ich war dann nicht bei irgendwelchen Geheimen Raves oder so in der Fandivis sondern ich bin daheim gesessen einfach sehr viel auf der Couch mit meiner damaligen Partnerin und habe auf einmal sehr viel Zeit gehabt zum Nachdenken irgendwie Zeit gehabt, die noch denken zu müssen eigentlich irgendwie oder mit mir selbst mehr auseinanderzusetzen.

00:14:21: Diese ganzen Dinge irgendwie vor denen ich da lang davonklafen bin irgendwie... Die haben mich halt volle keine eingeholt wie das glaube ich bei einigen Menschen sogar in der Pandemie irgendwie und es hat sich dann angefangen so alles dann halt dass eben genau wie gesagt habe sehr schlecht geschlafen hab irgendwie aber dann einfach auch irgendwie glaubst du nur noch an zwei Monaten Pandemie Panik attacken gehabt hab wirklich zum ersten Mal im Leben.

00:14:40: ich hab nicht mal keine Kust vorher doch schaut man schon mal kehrt irgendwie hat Panik attacken uns aber ich hab eine Kust wie das ist.

00:14:45: Ich hab nicht gewusst, dass man stirbt irgendwie und so.

00:14:48: Und war auch wirklich heftig.

00:14:50: Das erste Mal, wie es passiert ist, ich habe keine Ahnung, ob was passiert mit mir.

00:14:53: Ich habe die Rettung angerufen und ich glaube, ich stirb.

00:14:56: Ja, ihr müsst es kommen, so schnell es geht!

00:14:59: Ich krieg keine Luft mehr.

00:15:00: Mein Herz irgendwie... Ich glaub, ich bin am Sterben irgendwie.

00:15:03: Es war sehr dramatisch wirklich.

00:15:06: Wir leben ja in einem Welt wo wir gerne mal die schnelle Lösung sucht für Dinge irgendwie.

00:15:13: Und bin einmal zu allen möglichen Ärzten gekrennt und habe mir Herzanschein lassen, und meine Lunge so in der Hoffnung, dass irgendwer sagt, dir fällt ein Magnesium!

00:15:22: Die haben alle gesagt, hey du bist Pumperl gesund, dir fehlt gar nix... Das war eigentlich das was ich gar nicht heranweiterte.

00:15:29: Irgendwann war dann die Einsicht da, ich glaube eben muss es auf einer anderen Ebene bearbeiten irgendwie.

00:15:35: Da hat man eine Psychotherapeutung gesucht weil ich gemerkt habe, so ich stehe an irgendwie und mit meinen Strategien irgendwie wie die gehabt hab zu dem Zeitpunkt umzugehen.

00:15:45: Mit schwierigen Dingen oder auch mit diesen Panikattacken irgendwie aber auch damit ganz viele andere schwierige Dinge bin ich nicht mehr weitergekommen.

00:15:51: Ich war quasi die üblichen Tools haben nicht mehr geholfen.

00:15:55: Und ob da hat sich angefangen ein ganz viel zum ändern gehen würde ich sagen für mich.

00:15:58: Da habe ich wirklich mit Anfang dreißig... Zum ersten Mal würde ich sage, mein Leben ist eine Wahnsinn eigentlich irgendwie mit mir selber auseinandergesetzt, mit meinen inneren Vorgängen und inneren Prozessen.

00:16:10: Und Gefühlen und Ängsten und Sorgen und Schmerzen und Unsicherheiten.

00:16:16: Ich glaube generell ist unsere Gesellschaft nicht wahnsinnig gut drin, dahin zum Schalen bei sich selbst.

00:16:23: Speziell als Mann habe ich das Gefühl gehabt, dass es mir auch nicht vorgelebt worden ist oder wie das in meiner Familie vorgeklebt wurde.

00:16:29: Das meine ich gar nicht aus Vorbaufall, denn dann ist es auch nicht vorgelebt geworden.

00:16:34: hin zum Schauen und sagen, hey mir geht es schlecht.

00:16:36: Ich brauche

00:16:37: Hilfe.".

00:16:38: Das war sehr schwierig wirklich.

00:16:40: Und rückblickend, das habe ich manchmal herrückblickende, macht dann alles ganz viel Sinn und man sieht diese Prozesse irgendwie ganz klar.

00:16:46: Hat mein Körper schon jahrelang versucht, mir das irgendwie mitzuteilen.

00:16:51: Und ich hab eben klebt halt wie ein Besessener halt irgendwie Alle ein paar Wochen Phasen gehabt, wo man alles viel zu viel war und ich dann irgendwie zwei, drei Tage einfach nichts mehr geschafft habe außer Serien schauen oder auf der Couch liegen.

00:17:03: Oder ich war auch sehr oft krank.

00:17:04: Ich hab ständig Infekte gehabt und so.

00:17:07: Weil ich einfach wirklich null Pausen gemacht habe.

00:17:11: Gibt's so eine Song von Annemar Cantereit?

00:17:15: Der heißt Jahre ohne Pause!

00:17:16: Den hab' ich letztes Jahr im Sommer mal entdeckt mit Therapeuten.

00:17:19: Hab mir den tagt.

00:17:20: Das habe ich sehr gefühlt, das waren Jahre ohne Pause einfach.

00:17:24: Es ist sehr interessant weil wir in einer Gesellschaft leben in der uns ja nichts fehlt materiell.

00:17:29: Du wahrscheinlich in der Situation Covid-Pandemie, in der denkbar besten Situation weißt du es geben kann was jetzt die finanzielle Absicherung, die gesundheitliche Absicherung angeht.

00:17:40: und trotzdem ist es so schwer und schwierig für so viele Menschen.

00:17:44: Das ist eigentlich interessant.

00:17:45: wieso braucht dann unsere Gesellschaft so oft die Psychotherapie?

00:17:50: Wieso geht es uns dann oft so schlecht, obwohl es uns ja objektiv betrachtet, wenn's nicht gutgeht eigentlich?

00:17:56: Sehr interessante Beobachtung.

00:17:59: Dass es offensichtlich ja nicht nur um das geht sondern auch ganz viel um zwischenmenschliche ist und Balance und dass wir ein Hopp zum Reden

00:18:08: sind.

00:18:08: Sonst wäre er komplett abhandenkommens mittlerweile.

00:18:11: Da bin ich bei dir und jetzt gerade die gesellschaftlichen Dimension irgendwie eingebracht, was ich finde... Unsere ganze Gesellschaft ist sehr weit weg davon, dass wir uns selbst spüren und was uns gut tun.

00:18:28: Im Einzelnen kann ich das für mich natürlich... Das war diese ganzen Geschichte.

00:18:31: Ich habe jahrelang Sachen gemacht die mir nicht gut tun und bin jahrelang über meine eigenen Grenzen gegangen.

00:18:38: nicht gespürt, was mir gut hat oder nicht.

00:18:40: Sondern ich habe im Kopf eine Vorstellung gehabt.

00:18:42: Eine Idee von einer Vorstellung wie ich zum Seinen hab irgendwie und wie DJ zum Sein hat und wie Musikmanager, der ich dann irgendwie auch war in meinem Beruf zum Seine hatte und wie Mann zum SeIN hat irgendwie und so.

00:18:53: Und nachdem habe ich mich halt ausgerichtet irgendwie lange, aber unhinterfragt übernommen halt diese Ideen.

00:18:59: Ich glaube das ist wirklich absolut uns abgeht in unserer Gesellschaft.

00:19:04: Dieses Spüren irgendwie... Fühlt sich das gut an für mich?

00:19:09: Ist es stimmig irgendwie und nicht im Sinne von, fühlt sie's gut an.

00:19:13: Für mir nicht in dem Sinne von so einem Hetonismus irgendwie.

00:19:15: Und so fühlt sich gut an wenn ich irgendwie mache was ich möchte.

00:19:18: Irgendwann darf alle anderen scheißen.

00:19:19: Sondern so fühlst du dich gut an im Sinne ist das Stimmig für me.

00:19:23: Kannst schwer erklären.

00:19:24: Also im Sinn einer... Wir sind ja alle miteinander verbunden irgendwie auch.

00:19:29: Wenn ich dir der Göttaschel wegnehme und irgendwie da ein hundert Euro drin und dann hab' ich die, dann kann man sagen, fühle sich gut auf mich weil dann habe ich hundert Eurer mehr.

00:19:36: aber Irgendwo, wenn ich gut in Verbindung mit mir selber fühlt es sich ja nicht gut an.

00:19:40: Weil dann weiß ich also erstens kern die hundert Euro nicht mehr und ich weiß du wirst leiden dann irgendwie weil du hast zu hart gearbeitet irgendwie dafür und du kannst da dann irgendwas nicht kaufen was du gerne gehabt hättest vielleicht irgendwie ans Land.

00:19:50: Dieses Spüren irgendwie habe ich das Gefühl dass einfach... ...net nur wird das sehr schlecht gefördert oder irgendwie am beigebrachte in unsere Gesellschaft so wie sie ist sondern wird's irgendwie aktiv auch... ...oder ich glaube so unsere Gesellschaft wie sie aufgebaut ist braucht irgendwie, dass sich die Menschen gar nicht so gut spüren.

00:20:07: Weil also hat zum Beispiel ganz viel von uns und da bin ich natürlich auch nicht irgendwie das andere, in dem mich selbst nicht aus irgendwie davon... Wir kaufen halt Dinge, von denen wir wissen auf irgendeiner Ebene wie sie hergestellt werden irgendwie und so und wir wissen, dass das Kobalt irgendwie das in unseren Händen ist und Laptops drinnen ist irgendwie von Kindern abbaut wird heute irgendwie im Kongo halt irgendwie und dann den anderen afrikanischen Staaten halt irgendwie oder dass das Quant, das wir kaufen hat unter ganz schwierigen Bedingungen auf der Werkstatt wird.

00:20:37: Und trotzdem machen wir es irgendwie und so.

00:20:40: Diese Widersprüchlichkeiten, ich glaube wenn wir uns besser spüren würden dann würden wir weniger von diesen Dingen machen.

00:20:47: Da rede jetzt gar nicht von anderen sondern ich kaffe diese Sachen ja immer wieder und verleihe mir wieder eine und denke mal ich brauche jetzt nur das neue Hemd und dann endlich irgendwie jetzt mal gut gehen und so... Das kennt jeder glaub ich irgendwie.

00:20:59: Da habe ich das Gefühl, das fehlt uns.

00:21:03: Dieses Spüren ist das irgendwie... Was machen meine Aktionen?

00:21:07: Was machen die mit anderen?

00:21:09: Was für Auswirkungen hat mein Handeln auf andere?

00:21:11: Da habe es das Gefühl wirklich stelle These da gebracht, unsere Gesellschaft so wie sie jetzt aufgesetzt ist oder unser Wirtschaftssystem dafür dass das so bestehend bleibt wie es jetzt ist, ist Voraussetzung dafür dass die Leute nicht so gut spülen.

00:21:23: Also es gibt natürlich ganz viele Menschen, die haben nette Freiheit, dass sie sich überlegen was für ein Job mache.

00:21:28: Sondern die müssen vierzehn Stunden mit dem E-Scooter irgendwie Pizza ausliefern und für einen Hungerlohn irgendwie.

00:21:34: Aber dann gibt's halt viele Menschen die können sich gut aussuchen.

00:21:36: Die kommen als privilegierten Hintergründen und haben eine gute Ausbildung oder so und sind gut vernetzt.

00:21:42: Und die entscheiden sich trotzdem das sie irgendwo fuchtschsechzig Stunden pro Woche reinballern in den Job.

00:21:49: wo man gar nicht so genau erklären kann, was macht man da eigentlich?

00:21:51: Man hilft irgendwie den Shareholden oder irgendwie hüpft man halt mehr Götze verdienen.

00:21:58: Und das meine ich gar nicht wertend.

00:22:00: Man ist halt irgendwie ein Rädchen irgendwo und dort irgendwie optimieren, dass bei irgendwo beim ganz oben, ganz am Ende im nächsten Quartal mehr Deutsch steht als im Vorjahr irgendwie.

00:22:12: Dafür reibt man seine Lebenszeit, unsere Lebensenergie und seine Kreativität Gebt man für das her,

00:22:20: weil es auch der zweischneidige Schwert gibt.

00:22:21: Also ich gebe dir natürlich recht auf die anderen Seiten.

00:22:24: wie erklärst du es jemanden, der halt ... Das macht er mir, dass er Familie ernähren kann, ja?

00:22:29: Der sich's gar nicht aussuchen kann.

00:22:37: Vielleicht muss man so immer das noch erwähnen, dass du ... Weil jetzt haben wir Psychotherapie und diese Dinge gesprochen.

00:22:46: Dass du hier dann auch aus Konsequenz gehe ich mal davon aus aus der Phase wo es dann nicht so gut gegangen ist nach der Pandemie du dann mit der Ausbildung zum psychosozialen Berater begannen hast und da jetzt grad mittendrin bist, aber das kannst vielleicht dir besser selber erzählen.

00:23:03: Ja gerne!

00:23:04: Also was war dein echter Auslöser?

00:23:06: Dass die damit den Sprung gemacht hast von okay ich bin jetzt ein Klienti geht zur Therapie zu... Ich möchte es gern selber machen.

00:23:14: Was war der Auslöse dafür?

00:23:15: Würde einfach sagen Es war so.. Ich glaube es hat nicht so den einen Moment gegeben wo ich mir dacht hab das muss ich jetzt machen über die Jahre wahnsinnig profitiert davon irgendwie.

00:23:24: Und da hab ich das Gefühl, wenn ich wirklich zurückschau wie ich klebt habe früher irgendwie und dann möchte ich nicht sagen, dass ich fertig geheilt bin oder so.

00:23:34: Ich glaub, das ist mir nie oder austherapiert.

00:23:36: Das glaube ich nicht an, dass es

00:23:38: gibt.".

00:23:38: Wenn ich vergleiche, wie schreibt man sich auf jeden Tag am Abend?

00:23:42: Und wenn ich nimm mich so eins von diesen alten Häfteln in die Hand und dann schaue ich, was habe ich vor einem Jahr gemacht.

00:23:46: Was hab' ich vor drei Jahren gemacht?

00:23:47: Was hat mir so vor fünf Jahren?

00:23:48: Was waren meine Sachen, die mich umgetrieben und beschäftigt und gesorgt haben?

00:23:53: Und da merke ich einfach so... Ich hab's selber so sehr profitiert davon.

00:23:57: Mein Leben ist jetzt so viel mehr, so wie es gern hätte und wie das Gutes für mich irgendwie im Beispiel ... Darauf komme ich in den letzten Jahren.

00:24:06: Ich bin sehr empfindlich für Lärm eigentlich wirklich.

00:24:08: Mir ist es oft so laut, mir ist es in der U-Bahn oft zu laut, mich ist es beim Bilder zu laut wenn sie dieses blöde Radiolaufen haben irgendwie und ich brauche wirklich viel Zeit einfach für mich wo ich alleine bin am besten irgendwie draußen im grünen oder so oder vielleicht auf der Couch da haben mit am T irgendwie.

00:24:23: Und wenn ihr das nicht habt dann geht's mal nicht gut irgendwie.

00:24:25: Dann merke ich dann wirds innerlich einfach eng.

00:24:27: Die war früher genau wie gesagt davor halt twenty four seven irgendwie jetzt nicht ganz aber irgendwie halt unterwegs einfach die ganze zeit.

00:24:34: interessant Ob das jetzt eine Konsequenz erfolge, dass du ein Dekade oder mehr da beschallt hast und die Ruhe brauchst.

00:24:42: Oder ob du damals so wenig gespürt hast... Die Vermutung liegt ja nahe, dass Du damals das eigentlich auch schon brachst.

00:24:49: Aber

00:24:50: vielleicht

00:24:50: dachtest, ein DJ muss unterwegs sein.

00:24:53: Ein DJ muss lange aufbleiben!

00:24:54: Also es hat sicher was von beiden irgendwie und so.

00:24:56: Aber ich weiß schon, wenn ich meine Eltern frage und so... Ich bin als Kind extrem gerne stundenlang allein irgendwo wahnsinnig gern klesen.

00:25:05: Ich bin einfach stundenlange mit einem Buch auf der Couch klicken oder am Teppich im Wohnzimmer.

00:25:09: Und das hat man wirklich gereicht!

00:25:11: Ich habe mich sehr schlecht gespürt in dieser Zeit.

00:25:13: und natürlich Alkohol ist ja quasi ein... dass ja irgendwie überall dabei ist, wenn so Musik oder wie auch immer geht.

00:25:22: Oder generell überall dabei sein in unserer Gesellschaft.

00:25:25: Alkohol ist ja rein physiologisch, weil man sich das anschaut der Dämpft des Nervensystems also es quasi... Wenn du heute in einem aktivierten Zustand bist im Nervenystem und du trinkst was dann dämpfst, deswegen merkst du, wenn du in einer Bar gehst halt irgendwie zum Beispiel... Ich gehe mittlerweile sehr, sehr ungern in Bars eigentlich jetzt genau wie gesagt zu Trink schon lange nix mehr.

00:25:46: Am Anfang habe ich mir gedacht, ich kann das einfach nüchtern bauen.

00:25:52: Es ist ja auch lustig irgendwie und ich merke es nach einer Stunde.

00:25:55: Ich kann nicht mehr, es ist zu laut.

00:25:58: Da bräuchte man halt die Zweitreibier, dass das Nervensystem eben genug gedämpft ist, dass man halt das nie mehr so schrill war, wie es irgendwie ist.

00:26:07: Wir wollten in Auffahrt auf eigentlich die Entscheidung selbst als Berater zu arbeiten oder diese Ausbildung zu machen.

00:26:13: Es war zum anderen das, was ich jetzt gesagt habe.

00:26:15: Dass ich selber so viel profitiert hab, dass mir gedacht habe, ich möchte es gern weitergeben oder mich gerne anderen Menschen helfen nicht dahin zu kommen wo ich bin weil das ist so wie's für mich gut ist sondern anderen Menschen helfend zu finden was für sie gut ist irgendwie wie es für sie passt.

00:26:29: Zum einen und zum Anderen glaube ich schon, dass ich irgendwie so ein bisschen spüre, doch auch ein bisschen Verantwortung irgendwie einfach... ganz groß gesagt zu dem Menschen oder der Gesellschaft, die gegenüber von dieser Art heil bin.

00:26:43: Wie vorher schon gesagt habe ich glaube es sind alle verbunden mit einander und solange es nicht gut geht, so lange es auch nicht gutgeht, geht es uns allen nicht gut irgendwie weil Menschen halt irgendwie denen's nicht gut gibt, die treffen keine guten Entscheidungen.

00:26:55: Wir sind überlebenbeschäftigt, sondern wir sind also zum anderen jetzt wirtschaftlich irgendwie.

00:26:58: Aber auch ganz viele Menschen laufen wirklich ja auf einer Nervensystemebene in einem Lebensmodus herum.

00:27:05: Ich glaube ihr kennt mittlerweile jeder mit Fight Flight Freeze und so weiter, das ist es eh schon.

00:27:09: Da hat man schon mal gelesen sicher irgendwo... Also ich bin dreißig Jahre lang in diesem Modus herumgelaufen irgendwie.

00:27:14: Und dann sind ganz viel Menschen in diesen Modus.

00:27:16: und dass man natürlich dann, wenn man irgendwie selber die ganze Zeit im roten Bereich ist selbst die ganze Zeit damit beschäftigt.

00:27:24: Ich bin eh gut knurgen und was muss ich erreichen?

00:27:27: Dann kann ich natürlich nicht mehr Gedanken machen darüber, wie ist ein gutes nachhaltiges Leben, das zukünftige Generationen noch etwas hinterlässt.

00:27:38: Wenn ich mit dem Überleben beschäftigt bin, sei es finanziell und wirtschaftlich oder mental in meiner eigenen Wahrnehmung, dann denke ich natürlich auch nicht über einen Klimawandel.

00:27:49: Denk nicht drüber nach, was kann ich machen?

00:27:50: Wie kann ich mein Leben besser ausrichten.

00:27:52: Sondern ich laufe halt irgendwas nach einfach.

00:27:54: Ich hab für mich gefunden oder finde immer mehr wie lebe mir leben so dass es gut ist und sich stimmig anfühlt irgendwie Und auch das Gefühl habe da keine mit einem guten Gewissen.

00:28:05: Generationen die nach mir kommen und sagen So hey so hab sie gemacht irgendwie damals.

00:28:09: Ich glaub' dass das in jedem drin ist eigentlich.

00:28:11: Das möchte jeder eigentlich.

00:28:12: Da spürst du ein bisschen eine Verantwortung.

00:28:17: Das klingt wie im Märch.

00:28:20: Wie merkst du, dass das jetzt passt?

00:28:23: Dass du in deiner Mitte bist?

00:28:25: Ist es ein Fehlen von irgendwelchen negativen Gedanken oder... Du laufst jetzt nicht, du laufest jetzt nicht durch die Welt und Happy Go Lucky alles

00:28:35: ist super.

00:28:37: Aber

00:28:38: du vertraust heute drauf!

00:28:40: Du wirst ja immer wieder an Momente haben, wo du vielleicht Zweifel grübelst überlegst.

00:28:44: Hättest du was besser machen können?

00:28:46: Ganz oft!

00:28:48: Aber

00:28:49: vertraust du da jetzt mehr?

00:28:51: Ja ich glaube so was wir gerade eingefinden ist das gesagt so.

00:28:53: wie spürt es also so... Es sind oft ganz banale simple Dinge.

00:28:58: irgendwie uns selbst vor kurzem mal einen Pulli gekauft irgendwie beim Humaner irgendwie secondhand und ich habe irgendwie so Den hat er anprobiert und da haben wir eigentlich nicht so richtig gepasst.

00:29:12: Und der war auch nicht so bequem, aber ich hab mir irgendwie gedacht, der ist cool!

00:29:16: Ich habe so ein Bild von mir im Kopf gehabt, weil man dachte, wenn ich diesen Bulli hab dann bin ich irgendwie ein cooler Typ oder ich habe glaube ich immer im Kopf eine Vorstellung gehabt von einem Menschen mit einer solchen Bulli anhaut und der Cool ist dabei eigentlich.

00:29:27: Dann hat man diesen Bullig gekauft und da hat mich jetzt irgendwie drei vier mal anzogen und dann immer wieder auszuholen und ich dachte erstens, ich bin das nicht... Das bin einfach nicht jeder, der passt mir nicht irgendwie als unbequem.

00:29:37: Der passt mir auch nicht gut.

00:29:38: Also das ist auf dem Schnittteil wirklich tatsächlich nicht gut, weil ich meinte, okay, ich bin wieder mal reingefallen in dieses Ding, wo ich nicht darauf gehofft hab so, hey, warte mal was wirklich wortwörtlich in diesem Fall?

00:29:48: Was fühlt sich gut an?

00:29:49: Mir hat es einfach nicht gut angefühlt, sondern ich habe eine Idee gehabt von wie soll die sein und da gibt's eine Differenz, wo bin ich, wo wir jetzt sind dass ich sein sollte, was für ein Vorstellungs- und Bild von mir habe, wo ich noch nicht bin.

00:30:06: Da muss ich mich bemühen, dass ich dorthin komme.

00:30:08: Dann bin ich gut cool oder knurlig.

00:30:11: Und dann wird mein Leben auf magische Weise meine Probleme auflösen.

00:30:17: Das ist ja dieser Druckschluss, den man da oft hat.

00:30:20: Es war eine Entscheidung im Nachhinein, in der ich merkte, die habe ich nicht nach meinem guten Empfinden getroffen.

00:30:26: Diese Metapher, die du gebraucht hast ... Ich sehe mich jetzt am Podcast nicht.

00:30:32: an dem einen Ende und am anderen Ende des Spektrums sollte es sein.

00:30:36: Je weiter das auseinander ist, umso größer ist die Spannung drinnen.

00:30:40: Genau.

00:30:41: Oder die Unruhe.

00:30:44: Man bickt dann so Löcher im Selbstwert irgendwie ab, flasst dann nach einem Anderen drauf.

00:30:51: Aber es ist sehr brüchig, weil du kaufst ihn in den Bulli.

00:30:54: Du gehst vielleicht ins Fitnessstudio und hast mehr Muskeln oder was auch immer der Sicherheit gibt.

00:31:00: Das ist aber sehr flüchtig, brüchig und zerbrechlich.

00:31:05: Und das löst ja einen konstanten inneren Stress aus, weil man das Gefühl hat, man muss da was aufrechterhalten, dass ständig Wartung braucht und dann Energie aufwandt.

00:31:15: Ich kenne es sehr gut.

00:31:17: Es ist nicht irgendwie etwas, wo ich fertig bin damit leider, aber wo ich große Fortschritte für mich gehabt habe gemacht.

00:31:22: Du

00:31:23: kannst auch nachvollziehen, dass der generell lieben jetzt doch bei deiner Erzählung, dass wir da eine sehr ähnliche Biografie haben?

00:31:30: Was Musik angeht, was dann die Phase angeht.

00:31:34: Sollte sagen der einfach auch des Älterwerdens und die Rolle der, die die Pandemie dann spürt?

00:31:39: Ich glaube das ist natürlich kombiniert mit, man ist jetzt nicht mehr zwanzig sondern dreißig, kombinierend mit dem Einschnitt wo man plötzlich viel Zeit hat nachzudenken und die Zeichen irgendwie Veränderungen stängen kann er das vor- und nachvollziehung auch mit so ganz trivialen Sachen wie Das finde ich schön.

00:32:01: Was fühlt sich gut an?

00:32:02: Und das Beispiel Kleidung, was dann zum Beispiel in der Bande mir nicht wichtig war und ja ein schrägeres Ding irgendwie ist, dass du dir etwas ansiegst oder es waren dann die Frisuren waren ganz wichtig.

00:32:21: Ich habe ziemlich bald mit Anfang zweit gemerkt, dass ich Geheimhautsecken

00:32:24: kriege

00:32:26: Und dann war plötzlich diese Band, dann haben wir uns einen Spass draus gemacht.

00:32:30: Dass man es halt immer so eine Wiedemattensatzung zulegen.

00:32:34: Rock'n'Roll-Frisur?

00:32:36: Genau und auch oft angesprochen worden auf das.

00:32:38: Also das ist ja eigentlich so ein bisschen was, was dann rausstieht.

00:32:42: Und das war dann hier nicht ein Stress weil ich mir dacht habe diese Maske, die ist etwas brüchig Die ist sehr brüchig, weil die Haare werden weniger.

00:32:50: Und wenn wir jetzt draußen auf den Festwoll spülen und da geht der Wind dann fliegt er sowieso.

00:32:57: Das ist eigentlich ein Sinnbild für mich.

00:32:59: seitdem so ich möchte nichts maskieren, ich möchte nix mehr verschleiern.

00:33:04: Weil der Stress diese Versale aufrecht zu erhalten, der ist gigantisch, der wird riesengroß!

00:33:09: Das verstehen wir auch nicht alle, das ist was mir dann zum Beispiel vielleicht am Arbeitsplatz das eine oder andere Mal wieder um die Ohren geflogen ist.

00:33:18: Dass es gewisse Settings gibt in denen das sehr wohl wichtig ist dass man Maske auf eine Sade

00:33:24: hat,

00:33:26: dass man eine gewisse Rolle spielt und dass man das dem anderen zugesteht.

00:33:33: in die volle Verbindung und die Authentizität irgendwie.

00:33:36: Richtig,

00:33:37: dass man zum einen sich selber überlegen muss im gewissen Settings wie authentisch gebe mir jetzt und dem anderen das zugestehen, dass er jetzt nicht hundertprozentig authentisch ist.

00:33:48: Weil man das ja immer aus einem Schutz macht.

00:33:53: Genau.

00:33:53: Und dann gibt es... Es ist halt etwas anders.

00:33:56: aber jetzt sozusagen bei der Geburtstagsfeier zu meinem Freien sage ich Entspannte Du kannst ehrlich sein, spür mir nichts vor.

00:34:04: Oder würde ich es heute am Arbeitsplatz jetzt an einem Vorgesetzten sozusagen nicht sagen aber spüren lassen?

00:34:12: Ja ja klar

00:34:13: Was ich damit sagen will ist gibt immer verschiedene Extreme.

00:34:15: Es gibt das auch nicht extrem dass man sie komplett so eine Maske aufstülpt.

00:34:19: und es gibt das andere extreme Dass man sagt die bin jetzt nur mehr authentisch und ehrlich Und damit vielleicht... Das ging über oft ein Stress da oder so.

00:34:29: Seh also sicher weil ja quasi Wir Menschen tragen diese Masken aus dem Grund.

00:34:35: Das sind meistens Erfahrungen, die wir sehr früh in unserem Leben gemacht haben oder entlang von unserem Weg.

00:34:42: Wenn man mit den Menschen redet, dann stehen wir sehr schnell fest, dass wir alle unsere Verletzungen und Wunden herumtraben.

00:34:51: Und wir aber heute in einer Gesellschaft leben ... Wir alle so tun, es wäre alles fein irgendwie die ganze Zeit und so.

00:34:59: Wenn du fragst wie geht's dir ja gut unter dir?

00:35:01: Ja danke.

00:35:03: Ja sicher auch so wie du sagst das ist nicht immer angebracht.

00:35:06: Das natürlich dann nachzufragen so hey und wie gehts da wirklich jetzt irgendwie sondern dass das für viele Menschen einen Stress auslöst.

00:35:13: irgendwie einfach auch weil es gibt eine super Zitat vom Kaffee.

00:35:17: Das jetzt nicht genau hinkriege aber da hat er irgendwie gesagt ich hab nicht realisiert, dass das Leben ein Maskenball und ist mit seinem eigenen Gesicht hingegangen.

00:35:27: Ja,

00:35:29: genau.

00:35:30: Das glaube ich so beschreibt ein bisschen das, was du gemeintest jetzt, gell?

00:35:32: Genau!

00:35:33: Und die Frage ist natürlich wie wir wissen das, dass jeder so ihren Rucksack hat, ihre Probleme... Wie kann ich es bei meinem Gegenüber oder wie kann ich dazu beitragen, dass sie Menschen mehr dran, dass das endstaboisiert wird?

00:35:51: Natürlich drüber sprechen, ja.

00:35:53: Fällt dir da irgendwas ein?

00:35:54: Also, ich habe ein bisschen die Erfahrung gemacht damals eben.

00:35:58: Wie erwähnt hab ich irgendwie so Anfang der Pandemie, wo es mir mental psychisch sehr schlecht ging und dann diese Panikattacken, die waren wirklich auch ein paar Monate, bis das dann eh schon besser geworden ist zum Glück mit sehr regelmäßiger Therapie einfach, die mich voll eingeschränkt haben irgendwie und die wirklich kennen nicht viel Menschen.

00:36:14: Ich hab Angst gehabt rauszugehen einfach wirklich in ein paar Monaten lang.

00:36:17: Es war am Anfang wahnsinnig unangenehm wirklich.

00:36:19: Ich habe das irgendwie gesagt, meine Partnerin damals hat's gekostet vielleicht zwei, drei Gute Freund, weil ich einfach sehr stark das Kühl gehabt habe.

00:36:26: Mit mir stimmt irgendwas nicht.

00:36:27: Es war Fehler jetzt irgendwie, den ich hab und es hat mich so gergert.

00:36:32: Das ist man dann aufgefahren.

00:36:33: Es hat man selber einen Druck gemacht, aber die Ständigkeiten oder ständig online Zoom-Meetings damals irgendwie beruflich.

00:36:41: Ich wüsste gefragt wie geht's?

00:36:42: Dann sagst du ja noch mal, gehts eh gut?

00:36:44: So fühlt sich so schlecht an für mich.

00:36:46: Dann habe ich angefangen in Beinhard.

00:36:48: Wie du geschildert hast mit dem Vorgesetzten, war sicher machen wir da ein bisschen nicht der richtige Ort.

00:36:54: aber irgendwie habe dann quasi die extreme Gegenposition einknommen und hab wirklich so wenn mir wer gefragt hat wie geht es dir?

00:37:00: Ich habe gesagt so schlechte Panikattacken zur Zeit und die schlafen nicht gut.

00:37:03: Und mich stresst diese ganze Pandemie.

00:37:06: Ich bin existent engste finanzielle.

00:37:08: Ich weiß nicht wie das weitergehen soll alles sonst.

00:37:10: Und mir geht's wirklich nicht gut eigentlich!

00:37:12: Das war echt wirklich ein Rückblick für mich, eine Schlüsselerfahrung in meinem ganzen Leben irgendwie.

00:37:17: Dass einfach.

00:37:17: die Antworten, die zurückgekommen sind waren so... Ich würde sagen acht von zehn haben gesagt entweder ich habe selber schon mal Panik getragen gehabt oder sagen so ah ja das hat meine Freundin aufgekauft oder mein Bruder oder sonst irgendwer.

00:37:29: und ganz viele Leute haben gesagt mir geht es auch wirklich schlecht.

00:37:32: Da haben wir es mit dreistig oder neunundzwanzig so eine Schlüsselerfahrung rückblickend.

00:37:37: Wo ich merkte, was dann geht?

00:37:39: Es geht allen Menschen schlecht.

00:37:40: Vor allem in dieser Pandemie damals.

00:37:42: Oder alle Menschen haben Sorgen und Ängste.

00:37:45: Und wo ich gemerkt habe ... Das war zum Dritten mal eine Schlüsslerfahrung für mich zu sehen, wenn ich mutig bin und aufmache immer Masken von denen, dass sie sehr schönes Blut finde.

00:37:56: Diese Masken ein Stück runtergibt kurz und sagt, hinter diesen Masken geht's mal schlecht.

00:38:01: Oder ist das einfach noch schwierig?

00:38:03: habe ich gestern nicht gut geschlafen oder mich gestritten mit meiner Oma, oder wie auch immer irgendwie das dann ganz oft die Idee vor Augen gemacht hat.

00:38:10: Dass Menschen sagen hey ja stimmt mir jetzt irgendwie auch so?

00:38:13: Oder das kenne ich auch oder das kennt jemand den ich kenne irgendwie und das würde ich sagen wirklich was gesagt hast du wie kann man da durch beitragen irgendwie.

00:38:22: das ist wirklich mein... Also das mache ich wirklich immer, wenn mich überfragt wie geht es da?

00:38:26: Ich gebe eine ehrliche Antwort auf oder mach mir Frage.

00:38:28: Wenn ich mal nicht sicher bin in einem beruflichen Kontext, sondern dann frage ich magst du eine eherliche Antwort haben und gibt quasi dieser Person die fragt irgendwie nochmal den Ausweg in die Hand, wenn sie das nicht möchte und das passiert dann machen wir das dann zu nahe.

00:38:41: eigentlich gerade nicht weil wir haben keine Zeit dass wir jetzt ausbreiten wie sonst geht irgendwie und so.

00:38:45: aber das ist gerade nicht der richtige Rahmen dafür.

00:38:48: Aber das versuche ich wirklich.

00:38:49: seit hier sehr viel inspiriert für mich.

00:38:53: Im Anfang zum Schreiben wieder irgendwie und Beschreibung habe ich eigentlich immer gemacht, aber im Anfang wieder Sachen zu veröffentlichen.

00:39:00: Und die ersten und auch die meisten Texte, die ich da wieder geschrieben hab sind einfach aus meiner direkten Erfahrung heraus.

00:39:08: wie geht es mir wirklich?

00:39:09: Das sind oft Texte wo's mal gut geht, wo ich merke so hey ich spürs grad irgendwie, bin verbunden irgendwie, ich bin drin im Fluss des Lebens Es läuft gut, aber es sind Auftexte, wo ich merke, dass mir jetzt wirklich nicht gut geht.

00:39:25: Wo ganz viel Feedback zurückkommt, sehr berührend oft von Menschen, die sagen so, hey Bartow schreibst du genau was?

00:39:31: Du hast da etwas ausgedrückt, was ich spüre oder sowas, weil ich selber vielleicht noch nicht so gute Worte gehabt habe dafür oder du bist ja in einem Prozess schon zwei Prozent weiter als ich.

00:39:41: irgendwie und... Umgekehrt mache ich auch auf die Erfahrung, dass ich wenn ich lese oder wenn dann Menschen ihre Erfahrungen teilen zum Beispiel unter diesen Texten wo ich merke es ist einfach sehr heilsam zu lesen wie geht's an den Menschen irgendwie weil wir schon so glaube ich eben in einer Welt leben wo wir uns sehr viel gegenseitig vorstellen.

00:39:54: das passt so.

00:39:55: wie gehts da gut ja dir auch gut.

00:39:56: und auf Social Media irgendwie glaube ich das auch nochmal ein bisschen stärker worden ist.

00:40:01: man zackt sich immer nur Man korrektiert sein Leben und sagt so, ich bin ein Voller.

00:40:07: Da bin ich umgeben von Freunden und das ist glücklich.

00:40:09: Und da bin ich mit der Partnerin irgendwie und dann alles passt irgendwie.

00:40:12: aber... Ich glaube zum erfüllten Leben oder zum Leben generell, das hat man jetzt nicht so gut ausdacht.

00:40:20: dieser Zitat vom Jungen glaube ich, vom Kalkusterv-Jungen in die Richtung zu einem erfüllte Lebenkehren und auch der Zweifel und die Unsicherheit und die Angst dazu.

00:40:27: Das geht nicht anders.

00:40:28: wenn Wenn man das in seinem Leben nicht hat, dann würde ich empfehlen genau hin zum Schaden irgendwie.

00:40:33: Weil dann unterdrückt man irgendwas oder schaut irgendwo nicht hin und das ist irgendwie so ein bisschen ... hab' ich das Gefühl irgendwie... da kann ich nicht mehr an, dass es irgendwie... Ich schaffe das nicht mehr bei mir überfragt zu wissen, was geht?

00:40:44: Da kann ich nichts sagen!

00:40:45: Also wenn's mal gut geht, dann sage ich, es geht mir richtig gut gerade.

00:40:48: oder ich bin grad mit dem Radl hergefahren und im Stadtpark haben wir einen frischen Rindenmulch ausgebreitet.

00:40:56: der gute Richter.

00:40:57: Ich habe gesehen, wie ein kleines Kind einen Hund gestreichelt hat.

00:41:04: Das hat mich irgendwie glücklich gemacht und das teile dann aber genauso.

00:41:08: Wenn ich das Gefühl habe, wenn mir wer fragt, die eilig geantwortet haben, kann es genau so sein.

00:41:13: Es gibt das Gefühl, mir geht's schlecht halt, weil vielleicht habe ich schlecht geklaffen oder ... Ich habe zu viel Nachrichten gelesen, die letzten zwei Tage irgendwie.

00:41:21: Und irgendwie sehe ich was auf der ganzen Welt über ihre Frauen anstattet wird irgendwie und was Menschen andern antun irgendwie.

00:41:28: und ich hab das Gefühl irgendwie wir leben in einer Welt wo viel Skifläft irgendwie und quasi das sind halt so.

00:41:33: mal ist es so, mal ist's so und machen wir es gleichzeitig irgendwie Ja, das haben wir ein bisschen abgedriftet vielleicht.

00:41:38: Aber ich finde auch diese Gleichzeitigkeit ist einfach auch oft irgendwie... Das Lernen zum Aushalten irgendwie so.

00:41:43: mir geht es gerade gut über einen schönen Tag irgendwie halt.

00:41:46: Ich habe meine Arbeit machten mal Spaß.

00:41:48: Es ist natürlich eine Privileg irgendwie und mir geht's gerade gut irgendwie und gleichzeitig zu wissen woanders ist es richtig scheiße irgendwie im Sudan oder in der Ukraine Palästina oder auch in Österreich.

00:42:01: So gibt es ganz viele Leute, die nicht so richtig schlecht sind und vielleicht eine Wohnung weiter von da irgendwie.

00:42:06: Ich habe

00:42:07: mir das öfter schon gedacht, weil ich lehste schon lange keine Nachrichten mehr.

00:42:11: So wie ein Genaß Zuckerl vor der Wortmeldung hingeworfen und geschickt.

00:42:15: Sound-Effekt?

00:42:15: Sound-effekt!

00:42:17: Ich lehte schon lang keine Nachricht mehr.

00:42:19: und eben den genanen Gedanken habe ich schon öfter gehabt.

00:42:22: Es ist so viel entspannter.

00:42:25: Darf man das eigentlich?

00:42:26: Ist es okay, dass ich quasi alles andere ausblende.

00:42:28: Dass sie sagen, so, ich kann so Trimitz nur mehr auf mich und rundherum lodern, sondern das ist mir jetzt egal.

00:42:34: Und ich bin der Meinung ja, es ist gut weil... Ich ignoriere es ja nicht im Sinne von Es ist mir wurscht.

00:42:41: aber ich sag' ich kann besser dazu beitragen, dass es besser wird wenn's mir gut geht.

00:42:47: und gut gehts mal nur wenn ich nicht sieben Mal am Tag Bombatiert werden mit Horror-Szenarien und Schreckungsmeldungen, aber natürlich die Sensibilität dafür.

00:42:57: Die dürfen natürlich nicht verloren gehen.

00:42:59: Ich wollte nur zum Abschluss gerne noch ansprechen deinen Newsletter.

00:43:05: Wir haben uns ja vorher auch schon über Social Media unterhalten dass das so ein bisschen fluchend segn ist.

00:43:10: Ich glaube da konnten wir wieder eigene Folge aufnehmen darüber.

00:43:13: Aber ich dachte es wäre nur jetzt Stundenfüllen.

00:43:15: Ja, ich glaube

00:43:16: da kann man sehr lange drüber strechen.

00:43:18: Vorher auf der Couch sind's schon ein bissel...

00:43:19: Siniert, informell

00:43:21: auf der Rekord.

00:43:22: Genau!

00:43:23: Du hast ein Newsletter, du betreibst seit einer oder jener Newsletter... Was hat es mit dem auf sich?

00:43:30: Das ist so ein bisschen geschuldet, irgendwie würde ich sagen auch geschuldetes schlechtes Wort.

00:43:35: Ich verdanke diesen ganzen Prozessen von denen wir jetzt ein bissel gesprochen haben und verdanque dieser Coaching- oder Beratungsausbildung, die fertig werden ist.

00:43:46: Ich glaub, dahinter steht das ich immer gern geschrieben hab schon irgendwie oder dass ich schreibe mal Spaß macht und irgendwie auch weiß, dass ich das gut kann.

00:43:55: Und das folgt mir gar nicht so leichtes zu sagen.

00:43:57: Das haben wir irgendwie erarbeiten müssen.

00:43:58: Dass ich wirklich weiß, das kann ja einfach auch gut.

00:44:01: Andere Sachen kann ich sehr schlecht.

00:44:03: Was mit Zahlen zum Ton hat

00:44:04: z.B.,

00:44:05: aber ich hab immer schon gerne geschrieben und die habe man sehr viel aufgeschrieben immer.

00:44:09: Da hab ich damals ein bisschen weiter ausholen jetzt.

00:44:14: lange in der Musikbranche gearbeitet habe, in der Agentur.

00:44:17: Sie gegründet hat mir dann ein Freund.

00:44:18: Da hab ich die Idee gehabt damals einen Newsletter aufzubauen irgendwie weil das war so Social Media irgendwie... Das ist jetzt scheinige Jahre her.

00:44:24: aber Social Media hat damals irgendwie schon mit Gergat irgendwie und ich hatte das Gefühl gehabt es ist irgendwie sehr viel Energie für sehr wenig einfach oder ich muss da so viel reinschieben und es verpufft irgendwie und also man bezeugt dafür irgendwie dass es dann irgendwie ausgespielt wird.

00:44:38: Da ist so ein bisschen die Idee entstanden, einen Newsletter zu schreiben.

00:44:41: Einfach sozusagen die Künstlerinnen und Künstlern mit denen wir gearbeitet haben was machen die?

00:44:45: Und da was machen wir?

00:44:46: Was sind unsere Projekte?

00:44:47: einfach so etwas zu kommunizieren?

00:44:49: Weil das kennen glaube ich ganz viele Kunstschaffende oder Musik- oder kreativschaffenden.

00:44:54: Das ist oft das was nicht so leichtfällt dass man auch sichtbar macht was macht man eigentlich?

00:44:58: irgendwie seine eigene Arbeit sichtbaumachen.

00:45:01: Das fällt ganz vielen Menschen nicht so leichte wie in anderen von denen Und so ist diese Idee damals gekommen, die regelmäßigen Newsletter.

00:45:07: Ich habe einmal im Monat das gemacht zu schreiben und da waren dann die neuen Veröffentlichungen von den Künstlern mit denen wir gearbeitet haben und ich habe oft am Anfang eine kurze Einleitung geschrieben bei Absätzen halt irgendwie so wie zur Tage.

00:45:25: zur Lage der Nation quasi, zur Lage von der Branche.

00:45:29: Es hat in der Pandemie angefangen irgendwie so.

00:45:31: wie geht es uns gerade mit den Herausforderungen?

00:45:34: Wie geht's den Musikern und Musikerinnen mit denen wir arbeiten gerade damit dass sie keine Konzerte spielen können.

00:45:39: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht irgendwie und bin da oft darauf angesprochen weil das dann Leute gesagt haben hey ich habe einen letzten Newsletter gelesen.

00:45:45: es war irgendwie voll nett.

00:45:47: Es war eine Zeit wo man sich nicht so oft im echten Leben getroffen wurde natürlich wegen den Lockdowns und wo dann oft Menschen gesagt haben das war irgendwie schön von euch was zum Lesen irgendwie.

00:45:56: Und dann bin ich nach fünf Jahren eben genau, habe quasi diese Agentur verlassen und eigentlich auch das muss die Musikbranche immer für lange Zeit irgendwie verlassen.

00:46:04: Und hab dann irgendwie nach einem Jahr gemerkt, hier geht es voll ab eigentlich so einmal im Monat oder wie auch immer in welchen Abständen so mal zu überlegen sowas tut sich gerade irgendwie.

00:46:13: Was gibt's gerade noch?

00:46:14: Es zu erzählen irgendwie und das dann raus schicken an Menschen und dann irgendwie auch ein Feedback Und nicht im Sinne von, das ist super gemacht.

00:46:21: Ja, ich hab irgendwie einen Daumen hoch, sondern so ... Im Sinne von ah okay, so ist es bei uns vielleicht gar irgendwie oder so.

00:46:27: Dass irgendwer schreibt so ja genau, so geht's uns auch.

00:46:29: und dann habe ich eigentlich sehr lange schon die Idee gehabt irgendwie ein Newsletter zu starten wie der Überlegwerk.

00:46:34: Wusste ob so?

00:46:35: Ich schreibe einfach gerne Texte, mag nicht so gern.

00:46:38: Es wäre natürlich irgendwie schlauer wenn man Videos macht wo man sie hinsetzt und irgendwas sagt.

00:46:43: aber das ist nicht mein oder vielleicht noch nicht meines.

00:46:46: Ich hab das lange vor mir rausgeschoben, weil ich Angst gehabt habe, das zu machen.

00:46:52: Ich wusste irgendwie schon, ob ich so eine Ahnung habe und wenn ich das mache, dann wird es sehr persönlich.

00:46:56: Ich hab nicht mehr Lust über ein Album-Sensierung zum Schreiben oder so.

00:47:00: Nicht dass damit was falsch wäre, aber da hab ich gemerkt, das ist nie mehr das, was bei mir gerade aktuell ist.

00:47:06: Und ich hab für Angst gehabt, das einfach zu machen, weil die einen inneren Kritiker haben.

00:47:12: Denn, glaube ich, jeder in irgendeiner Form kennt ... Ich hab noch keinen Menschen getroffen der den nicht hat.

00:47:17: Und dieser Kritiker irgendwie hat man gesagt so, hey Erkob du warst aber schon wenn du das machst dann musst es... Nicht nur Hand und Fuß haben sondern da muss das hundertfünfzehn Prozent gut sein und das muss von Anfang an gut sein.

00:47:31: Es muss perfekt sein eigentlich!

00:47:33: Es ist wichtig dass das großes sofort, weil wenn Leute's lesen und die im Hundes lesen vielleicht jetzt irgendwie nur hundert Menschen Dann hast du versagt.

00:47:43: Dieser Kritiker hat gesagt, Jakob es geht nicht darum, dass dir das Spaß macht.

00:47:49: Es geht nicht um ob du da Freude hast dran sondern es geht um, dass das Endergebnis perfekt ist irgendwie einfach und das hat man lange Angst gemacht.

00:47:56: Das war ein langender Grund.

00:47:58: also das war mal nicht so bewusst eine lange Zeit.

00:48:00: aber das war nach Rückblickend der Grund warum ich das lange nicht gemacht habe.

00:48:04: Warum ich es immer wieder ausgeschoben hab und immer wieder Ausreden gefunden habe.

00:48:08: Erst mal irgendwie im Umfeld fragen, ob man ein Logo macht und ich muss einmal das machen.

00:48:12: Und die muss man noch ganz genau überlegen auf welcher Plattform mache ich das irgendwie?

00:48:16: Und wie soll er hassen?

00:48:17: Dann war irgendwie im Zuge von dieser Beratungsausbildung, der Coaching-Ausbildung.

00:48:21: Da tut mir ganz viel üben eigentlich eine sehr praktische Ausbildung und da bin ich meistens zu dritt.

00:48:25: Eine Person bringt ein echtes Anliegen aus dem eigenen Leben.

00:48:29: Ein Person berät dazu und auch dritte Person ist Beobachter irgendwie und schreibt ein bisschen mit um dann irgendwie zur Beobuchtung hinzuteilen.

00:48:36: Da habe ich zuschauen dürfen einen sehr guten Beratungsprozess, wo einer ein sehr ähnliches Anliegen hatte.

00:48:43: Der wollte irgendein kreatives Projekt haben.

00:48:46: Ich glaube er wollte eine Eckbank aus Holz sehen daheim beim Fenster hinfahren und hat gesagt der schiebt es jetzt zwei Jahre aus weil er irgendwie immer dann Angst hat und so.

00:48:54: und dann denkt er so er war noch nicht wirklich das richtige Holzbachter da und im Zuge von diesem Beratungsprozess irgendwie die Ausbildungskollegin die Christina vielleicht herz ist.

00:49:04: Hallo Er hat das wahnsinnig gut gemacht und er hat dann irgendwann die Erkenntnis gehabt, dass er einfach Ankritiker hatte, der ihm sehr ähnliche Dinge gesagt hat.

00:49:12: Und er hat irgendwann die Kenntnis gehabt so, dass ihm eigentlich ganz egal ist ob diese Eggbank dann irgendwie perfektes Tier oder dieses Sitzbank sondern eigentlich tut er ja gerne arbeiten mit Holz irgendwie und so.

00:49:23: Eigentlich ist es ein Experiment und ich habe mir an dem Tag, das war im November, im Jahr zwanzig-vierundzwanzig war sie noch genau, bat um Nimmer... Da hat man in meinem Notizblock einen Notiz neben den anderen Notizen auf der anderen Seite irgendwie für mich selber hingschrieben und da haben wir aufgeschrieben, eigentlich ist das ganze Leben ein Experiment.

00:49:40: Das klingt jetzt ein bisschen banal, wie.

00:49:42: ich habe mir sicher schon oft von gehört aber es war so echt eine wirkliche Erfahrung die nicht im Kopf sondern so wie im ganzen Körper ankommt.

00:49:48: Keiner von uns hat das schon mal gemacht.

00:49:50: Wir sind alle zum ersten Mal hier.

00:49:54: Wir versuchen es alle irgendwie hinzukriegen.

00:49:58: Das hat wirklich lange gearbeitet, in mir das als die nächsten Tage.

00:50:00: Ich bin wirklich herumgegangen und habe dann irgendwie die ganze Zeit im Kopf gehabt.

00:50:04: Vier, fünf Tage später bin ich auf Slabstack gegangen und hab mein Erkant gemacht und hab meinen ersten Text geschrieben und hab einmal darüber gelaufen, haben am nächsten Tag irgendwie ausgeschickt über genau diesen Prozess, warum ich so lang diesen Newsletter nicht gemacht habe und über diese Ausreden, die ich gefunden habe und den Kritiker, den ich identifiziert habe und dieser Kind.

00:50:22: Das einfach war der erste Text an der es rausgangen.

00:50:25: Wir haben bis zweimal im Monat irgendwie.

00:50:28: Die Texte, die ich schreibe, sind sehr oft genauso wie es jetzt beschrieben habe.

00:50:32: Innere Prozesse einfach irgendwie, Dinge mit denen ich harter Herausforderungen so kleine Sachen, die am often unangenehm sind, dass man es irgendwie beim anderen sagt, ah wirklich eigentlich bin nur ebenso komisch und hab da diese Blockade irgendwie.

00:50:47: Und dann sitze ich mir hin und schreib drüber und dann schreiben wir zwanzig Leute zurück.

00:50:53: Du sprichst mir aus der Seele, mein Freund.

00:50:55: Ich hab genau dieses

00:50:56: Problem.".

00:50:57: Und das ist irgendwie so eine schöne Erfahrung für mich.

00:51:00: Erstens ist es für mich total heils und man merkt, dass ich diese ganzen kleinen Quirks immer habe.

00:51:05: oder wenn man sich denkt, da ist man ein bisschen eignet.

00:51:08: Oder bin eigentlich nur ich so komisch?

00:51:10: Hab noch nie diese Unsicherheit zum Sinn, dass ganz viele andere Menschen mitgehen.

00:51:14: Es ist voll schön zu sehen.

00:51:16: eine innere Entspannung einfach.

00:51:19: Das merkt du, es liegt nicht nur an mir irgendwie sondern wir teilen uns alle diese Gedanken.

00:51:27: und eben wie gesagt vorher so ist ja ein bisschen die Verantwortung auch dass ich... Ich habe mal erarbeitet in den letzten Jahren durch diese Prozesse das ich mich traue, mich hinzustellen um diese Sachen zu sagen.

00:51:38: und wenn negatives wird bekommen und das kommt manchmal, dass man sagt hey aus bist ein Tufel was hast denn du für Probleme bitte?

00:51:47: Dass ich das dann ausheut.

00:51:48: An einem guten Tag besser, an einem schlechten Tag weniger aber dass ich trotzdem was mit ist nicht und sagt mach mal komm' man irgendwie natürlich Rückmeldungen die beschäftigen einen dann länger wenn's vielleicht genau irgendwo in den wohnten Punkt reintreffen Aber es mir trotzdem nicht davon abhält Wenn ich das Gefühl hab jetzt dieses Zeit jetzt kommt wieder ein neuer Text als ich den wieder einfach ausstieg.

00:52:08: irgendwie Das ist so bisschen wie die Genesis von dem Newsletter.

00:52:12: Jetzt weiß ich gar nicht mehr genau was der Frage war.

00:52:14: Ich weiß auch nicht mehr, das ist völlig egal.

00:52:16: Das ist nicht mehr das Abschluss, was du gesagt hast.

00:52:18: Das finde ich nämlich extrem schön.

00:52:20: Wir leben alle zum ersten Mal und es ist ein Experiment.

00:52:25: Genau das ist es.

00:52:27: Man kann Sachen einfach auch mal entspannt angehen.

00:52:31: Es ist okay wenn man da und dort vielleicht auf die Schnauze fällt oder wenn auch etwas nicht gleich erfolgreich ist.

00:52:39: Dinger in den Sand setzen, das gehört dazu irgendwie?

00:52:42: Das erwarten wir heute.

00:52:43: Man muss es so perfekt planen, dass wenn man's dann umsetzt, dass das gleich erfolgt wird.

00:52:49: Egal wo!

00:52:50: In jedem Lebensbereich

00:52:51: eigentlich, gell?

00:52:52: Und

00:52:52: das ist einfach unnötig.

00:52:54: Ja, Jakob, dann sage ich vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dass wir da an dem Sonntag-Nachmittag ausführlich übers Leben sinnieren haben.

00:53:05: Sehr gerne.

00:53:05: Wahnsinnig schnell vergangen wir die Zeit.

00:53:07: Ich hab gar keine Zeit gefühlt aber...

00:53:09: Die Zeit vergeht wahnsinnig schneller, das stimmt ja.

00:53:12: Vielleicht hören wir uns wieder mal.

00:53:14: Sehr, sehr gerne!

00:53:15: Vielen Dank Jakob

00:53:16: und bis bald!

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