Airtime – mit Stefan Noska

Shownotes

Der Notarzthubschrauber Christophorus 10 ist am Flughafen Linz stationiert und rückt aus, wenn jede Minute zählt. Flugretter Stefan Noska hat mich am Stützpunkt empfangen und gibt in dieser Folge einen Einblick in seinen außergewöhnlichen Arbeitsalltag.

Wir sprechen über die Aufgaben eines Flugretters, die Zusammenarbeit mit Pilot und Notarzt sowie darüber, warum ein offener Umgang mit Fehlern in der Flugrettung lebenswichtig ist.

Ich hoffe, dass ich den Hubschrauber niemals brauchen werde – und bin gleichzeitig dankbar, dass es Menschen wie Stefan und seine Kolleginnen und Kollegen gibt, die Tag für Tag ihr Bestes geben, um anderen zu helfen.

LINKS

CREDITS

  • Gestaltung: Philipp Prückl
  • Technische Assistenz: Simon Prückl
  • Musik: Arnold Graf
  • Aufgenommen im Mai 2026 am Flughafen Linz

Transkript anzeigen

00:00:08: Liebe Freunde des Podcasts, heute sind wir wieder Ortdoor unterwegs.

00:00:13: Auf einem ganz spannenden Ort nämlich am Flughafen Linz Hörsching.

00:00:18: Die schwierigste Aufgabe des Tages wurde gemästert.

00:00:21: Wir haben es in den Flughafengeschafft und ich sitze jetzt da mit dem Flugretter Stefan Noska.

00:00:28: Vielen Dank dass man überhaupt mal kommen durften Steffan.

00:00:31: Danke Jörg.

00:00:32: freut mich das Kommersatz Wie gesagt dass wir die Hürde geschafft haben

00:00:36: auf

00:00:37: Das Flughafen Gelände in den Sicherheitsbereich, das Flughaf uns zu kommen, weil da sind wir stationiert.

00:00:42: Genau und ja, gefällt mir dass du bei mir bist.

00:00:45: Bin schon sehr gespannt was dir jetzt auf mich zukommt.

00:00:47: Genau, Drucksituationen!

00:00:49: Du hast mir auch im Vorfeld gesagt unbedingt noch Ausweis mitnehmen.

00:00:54: die Sicherheitsvorkehrungen da sind wirklich streng.

00:00:57: Das ist eigentlich wie wenn man wegfliegt.

00:01:00: Ja genau, Flughafe Nents ist ein Internationer Flughafer und wenn man dort das Flughaus von Geländes als solches betreten will ist es genau die Sicherheitskantrolle, wie wenn wir jetzt wegfliegen werden.

00:01:11: Wir sind da mit Zugung auf das Vorfeld, dass heißt eigentlich Kinder wieder in den Flugzeug einsteigen und deswegen sind sie sicher als Vorgängerinnen.

00:01:17: Dementsprechend hoch, genau!

00:01:18: Ist ja gut so.

00:01:19: Stefan du bist da der leitende Flugretter am Christoph-Vorszehn?

00:01:24: Du bist auch Notfallsanitäter?

00:01:26: Genau ich bin Leitender Flugrettaer am Christopfvorszehnen, mach' des jetzt seit... ...Zw.

00:01:32: Wir sind insgesamt fünf Flughälter da am Stützpunkt und natürlich sind wir auch noch für sein Wetter.

00:01:37: In unserer Profession schon enthalten als Flughältern, machen dementsprechend eine Dienste auf einem Notarzt-Stütz-Punkt.

00:01:43: Das ist der neue Stütze, den an das Földen der Neff-Zwo.

00:01:46: Da bin ich also mal Snuffer-Seinwetter und mache dort Nachdienste.

00:01:50: So ungefähr fünfzig Prozent meiner Diensten versieg ich ja am Neffstützspunkt und die anderen fünfzig prozenten bin ich ungefähr da.

00:01:57: Steffi, ich frag zu Beginn ganz gern oder stell dir vor du bist auf einer Berufsmesse.

00:02:02: Da kommt jetzt zu dir, ein Schüler, eine Schülerin und sagt, ich würde gerne beim Rettungshubschrauber.

00:02:07: Das ist mein Traum, da würde ich gern fliegen!

00:02:09: Ich würde gern Flugretter-Flugretterin werden.

00:02:12: So haben wir gedacht... Die Frage ist vielleicht ein bisschen typisch?

00:02:15: Mach bitte das umgekehrt!

00:02:16: Wieso soll ich auf Kahnfallflugrettern

00:02:19: werden?!

00:02:20: Oh, das ist eine spannende Frage!

00:02:24: Warum sind die nicht flugartig werden?

00:02:26: Da gibt es eigentlich keine Gründe.

00:02:28: Das gibt mir auch einen Grund, vielleicht wenn ich Höhen angst oder Flugangst habe oder so irgendwas... Oder wenn ich nicht eine gewisse Art von Action kann man schon sagen mag Wenn ich halt Stress aushalte Also wenn ich diese Sachen nicht mag Dass ich weiß wir sind natürlich mit Notfällen konfrontiert und noch nicht Weil das ein Ohl ist zu beschraubern, wenn ich kein Blut sehen kann Bin ich wahrscheinlich auch nicht geeignet, wenn ich nicht stressresistent bin in gewisser Art und Weise.

00:02:58: Also man muss schon viel mitbringen damit man den Job auch aushalten kann.

00:03:02: Aber grundsätzlich würde natürlich für mich eine Frage sagen ja du hast auf einmal ja den lässigsten Job ausgesucht wo du hin möchtest, denn es gibt auf der Welt.

00:03:12: Verfolgt denn dein Ziel?

00:03:14: Für mich ist das natürlich schwierig gründlich zu finden warum man das nicht machen sollte weil's einfach sehr spannender Job bist, ja.

00:03:25: Also du bist wirklich gerne in deinem Beruf?

00:03:27: Das merkt man auch.

00:03:28: Ja ich glaube jeder der das macht bringt die Leidenschaft mit sonst wird es eh nicht gehen.

00:03:33: also da weg dort hin ist er schon sehr lang und sehr weit dass wir überhaupt die Möglichkeit haben zu herzukommen und dann muss man schon ein bisschen einen Willen mitbringen und ein Enthusiasmus mitbringen damit man das dementsprechend gut machen kann.

00:03:48: Ich brenne für meinen Job, ich mache es jetzt doch schon.

00:03:50: Ich bin seit vierzehn Jahren Flugautor und seit dem Jahr zwei Tausend vier Notfallseite.

00:03:57: Ich war im Rohrkreuz in der Zeit neunzehntfünfer Neunzig.

00:04:00: Also doch schon ein paar Jahre.

00:04:02: Und brenn immer noch für den Job wie am ersten Tag.

00:04:05: Das muss ich ganz ehrlich sagen.

00:04:06: Das macht mir immer noch totalen Spaß und habe die Begeisterung Gott sei Dank nie verloren!

00:04:12: Wie?

00:04:13: Es ist eine Frage, die du wahrscheinlich schon öfter gestellt bekommst.

00:04:16: Wie hat der Weg ausgeschaut zur Flugrettung?

00:04:18: Wie bist du da überhaupt dazukommen?

00:04:21: Der war nicht ganz kalt.

00:04:23: Der Weg bin ich.

00:04:25: Ich habe das erste Mal in einem Zimmer erklärt.

00:04:27: Ganz normal als Lehrer gemacht.

00:04:29: Vorhin schon eigentlich bin ich durch meinen Vater zum Rundkreuz gekommen.

00:04:32: Er war Ortsteunleiter im Kirchschlag im Heimatort.

00:04:35: Er hat mir ein kleines Burscher immer mitgenommen auf den Dienststern und so.

00:04:38: Da war er immer schon ein bisschen... ...in der Kruppkreuz-Familie wie man es so schön sagt.

00:04:43: drinnen habe dann nach der Lehre das Bundesjahr gemacht.

00:04:47: Weil ich wusste, okay Zivildienst, das kenne ich ja oder weiß nicht was geht, hat mir eigentlich gar nicht so sehr interessiert witzige Weise.

00:04:55: Ich war sehr sportlich zu dieser Zeit und da war natürlich das Bundes-Jahr interessanter für mich.

00:04:59: Nach dem Bundesjahre habe ich dann als Zimmer ein Eichel gearbeitet und war quasi normaler freiwilliger Rettungseiteiter bei uns auf der Heimatortstelle in Kirchschlag.

00:05:09: Bin dann eine chemische Industrie gewechselt.

00:05:11: Ich war am Chemie-Bag Linz und habe dort einen Chemieverfahrenstechniker gelernt.

00:05:16: Und laborant.

00:05:17: Da auch immer nebenbei Rettung gefahren, so wie viele Tausende andere Leute oder seine Täter in Österreich das machen.

00:05:26: Dann war es also ein Punkt.

00:05:29: In dem Jahr im Jahr ist der Ausbildung ausgeschrieben.

00:05:33: Da haben wir beworben, da kann man kurzes Auswahlverfahren geben.

00:05:37: Dann habe ich die Ausbildung machen dürfen Eigentlich interessanterweise für den Bezirk Uferumgebung, für den dortigen Nef-Stützpunkt.

00:05:45: Dense aber noch nicht gegeben hat.

00:05:47: Das ist das Jahr zweiundvier gekründet worden und ich habe somit mein Praktikum in Linz im AKH am Nef I damals gemacht.

00:05:58: Am Ende des Praktikums hat der dortige Stützpunkleiter mir dann gefragt ob er nicht freiwillig bleiben möchte.

00:06:04: Das war dann so, ich hab da dort ein freiwilliges Neftdienst gemacht Tatsächlich dann, im Herbst des Kollegen dort in den Pension gegangen.

00:06:14: Und ich habe mich dann dort mal beworben, wo es noch für seinen Detail hauptberuflich anzufangen.

00:06:18: Ich bin dann genommen worden und war dann ab dem Jahr vorhin hauptsächlich auf der Nettungshubschau gefahren.

00:06:28: Vorher war das nie ein Thema.

00:06:29: Das war eigentlich so eine Arbeit weg.

00:06:31: Immer wieder zusammengearbeitet ist schon aber es ist trotzdem eine kleine elitäre Gruppe die da davor fliegt und somit war das nie ein Thema.

00:06:41: Wie dann hauptberuflich war, dann bin ich schon mal natürlich auch mit einem bisschen erkundigt und habe dann mit dem Dominik Stützpunktleiter, meinen langen Werner, der es insgesamt sehr am Aufbau des Notarztdienstes in Oberstreich beteiligt hat.

00:06:53: Ich hab mich damals beworben und der Tag gesagt, ja weißt du Schiffern?

00:06:56: Wir haben den schon ein bissel im Auge aber dann musst du ihn erwarten wie es an den Pension geht.

00:07:01: Das war dann eben im Jahr zwölf soweit Und ich hab dann schon gewusst, ob es das gewesen ist, dass ich fünf Jahre Zeit gehabt habe, bevor zu breiten.

00:07:11: Das hab ich auch dementsprechend ausgenutzt.

00:07:13: Genau und bin dann in die Ausbildung gegangen und seit dem Jahr zwölf bin jetzt der Flugretter.

00:07:19: Viele Sachen haben sich irgendwie ergeben im ganzen Leben.

00:07:22: Das war nie so eine Zunge oder ... Was es nicht so den übertriebenen Ehrgeiz gehabt hat, ja schon natürlich.

00:07:31: Wenn ich dann gesagt habe da gibt's ein Ziel oder so, dann hab' ich das schon dementsprechend verfolgt.

00:07:35: aber irgendwie haben wir manchmal so ein bisschen treiben lassen und das hat mir ganz gut funktioniert und hat mich in ganz gute Richtungen gebracht eigentlich.

00:07:42: Spannender Weg mit vielen Umwegen, das passt sehr gut.

00:07:45: zum Thema des Podcasts ist auch was, was mich interessiert wie so Lebenswege laufen?

00:07:51: Und auch die Frage du hast jetzt sicher gesagt ob Ob das überhaupt immer Sinn macht, dass ich sage... Ich will jetzt genau das.

00:07:58: Und zum Zeitpunkt X muss ich genau dort sein.

00:08:00: oder ob man sagt ja, ich mach jeden Tag mein Bestes und schau wo ich hinkomme.

00:08:05: Genau!

00:08:07: Schauen Sie diese Ergebnisse nutzen ganz klar?

00:08:10: Das war scheinbar mein Motto.

00:08:12: aber jetzt dazu sehr verbissen irgendwas zu machen ist wahrscheinlich dann auch nicht das Richtige.

00:08:19: Ich habe gesagt, heute bin ich froh, dass ich da bin und mache das mit all meinen Leidenschaften und Engagement.

00:08:26: Und versuche den Job möglichst gut auszufüllen bis zum Ende meiner beruflichen Karriere.

00:08:31: Ich habe jetzt nichts anderes mehr geplant, genau.

00:08:32: Aber wir sehen.

00:08:34: Ich sage, es ergeben Sie immer wieder mal die Türen, diese Eröffnen gar nicht.

00:08:38: Es war vor vier, fünf Jahren ja... Man macht es dann doch schon zehn Jahre auf Flughafen und dann sucht man wieder ein bisschen neue Herausforderungen für mich zu ergeben.

00:08:49: Das Air Rescue College, das ist die Ausbildungsschmiede des ÖTC Flugrettungsvereins.

00:08:55: Da bin ich jetzt auch als Trainer im Trainerteam und da ist es auch wieder ein Baustellen der mir sehr erfüllt und sehr viel Spaß macht.

00:09:03: Ich bin ja sehr gerne dort involviert genau.

00:09:06: Vielleicht für die Zuhörerinnen, die da nicht so im Rettungsdienst drinnen sind?

00:09:12: Stefan Thu als Flugretter – was ist eigentlich die Rolle des Flugretters?

00:09:15: Ihr habt's ja eigentlich sehr viele Aufgaben, gell!

00:09:19: Danke Philipp, dass mir das vielleicht darauf hinweist wenn ich zu sehr in meinem Fach schon Corona so irgendwie aufgehe.

00:09:27: und natürlich setzt man sehr viel voraus.

00:09:29: Und ja die Bevölkerung als solches hat er wirklich gar wenig Ahnung.

00:09:34: was in so einem Rettungs- oder in so einen Notarztubschrauber passiert und was die einzelnen Professionen machen beim Beläuten ist relativ klar der fliegt dann noch nicht kümmern sich um die Patienten.

00:09:47: Wir Flugräder, wir haben eine sehr multifunktionale Aufgabe.

00:09:52: D.h.

00:09:52: einerseits unterstützen wir am Notfallort natürlich den Nodarzt in unserer Funktion als Noffersanitäter genauso wie wenn er im Neff fahren würde.

00:10:03: Andererseits sind wir aber natürlich auch als Teil der Cockpit-Besatzung vorne.

00:10:08: also wir sitzen ja nicht hinten beim Patienten sondern sitzen im Flug eigentlich immer vorne und haben so Gewisse Co-Bilotenaufgaben, ich will jetzt mal sagen.

00:10:15: Wir sind für die Navigation mehr oder weniger zuständig, wir sind für den ganzen taktischen Funk.

00:10:20: Das heißt Funken mit den Leitstellen und der Polizei unter Umständen mit der Feuerwehr, mit Pissenrettungen und so.

00:10:28: Also diesen ganzen Funkbetrieb wickeln wir ab.

00:10:32: Luftraumbeobachtung ist bei uns ein großes Thema.

00:10:35: Man stellt sich immer sofort an, man fliegt dann mit dem Hubschraubern, wo sie da ein bisschen aussehen.

00:10:39: Ja das ist eine sehr wichtige Aufgabe weil wir fliegen doch in sehr häufigen und kontrollierten Lufträumen, wo andere Luftobjekte unterwegs sind.

00:10:47: Damit man da nichts übersiegt, sind wir sehr gefordert.

00:10:51: Und natürlich dann am Boden, wenn wir klant sind, sind wird zuständig für die Sicherheit des Hubschraubers und die Umgebung, dass einfach keine Fahrzeuge mehr oder weniger sind näher an irgendwelchen Hubschaubeschälingen und schon gar nicht, dass irgendwelche Personen da gefährdet werden.

00:11:10: Deswegen passiert es auch manchmal, wir steigen aus und dann war das natürlich geht zum Patienten und versorgte.

00:11:16: Und der Flughafter muss manchmal halt nur beim Hubschrauber bleiben.

00:11:19: oder das schaut dann manchmal ein bisschen eigenartig vielleicht aus, warum bleibt das jetzt noch?

00:11:23: Weil man für die Sicherheit zuständig ist.

00:11:26: Ich war einmal gesagt bei einem Interview mit einer Zeitung, wir sahen quasi die eiliggende Wohlmilchs an Wir haben das nur sehr viel gesprochen, aber genau dieser Wortlad ist dann vorkommen in diesem Interview und irgendwie trifft es schon.

00:11:40: Also wir sind da sehr multifunktional.

00:11:42: Das Aufgabenspektrum für ein Flugrad wird immer mehr.

00:11:46: Natürlich die Notfallmedizin entwickelt sich weiter, da gibt's immer mehr zu tun.

00:11:51: Die Hubschraubertechnik entwickelt sie weiter ja?

00:11:54: Wir haben jetzt da Hubsschraubertypen, die mit Autobeloten funktionieren, wo es theoretisch technisch möglich wäre Der Flugreiter, den Hubschrauber landet zum Beispiel.

00:12:07: Wir fliegen unter Umständen in der Nacht.

00:12:09: also wir dort sind nichts noch nicht oder nicht!

00:12:13: Wir sind von so einem Aufgang bis zu einem Untergang unterwegs.

00:12:16: aber mittlerweile gibt es drei Stützpunkte vom Christoph Rosflughäutungsverein die vierundzwanzig Stunden Betrieb machen.

00:12:22: In der Nacht so Fliegen sind die Herausforderungen nur mehr andere.

00:12:25: Man fliegt dann mit NVGs, also mit Nitwischen Goggles und das macht das Ganze dann schon nochmal spannend.

00:12:33: Ja, man muss immer dranbleiben damit man den Kontakt nicht verliert.

00:12:38: Oder Alpinechnische?

00:12:39: Wir sind ein Albinstützpunkt auch wenn wir jetzt nicht so häufig in die Berge oder in eine alpines Situationen kommen.

00:12:45: Umso mehr müssen wir das regelmäßig trainieren, dass wir es beherrschen.

00:12:49: Ein Thema, das natürlich in der Notfallmedizin immer wieder kommt und vielleicht nur den kurzen Einschub.

00:12:55: ich habe im Winter mit einem Kollegen von dem im Dr.

00:12:58: Martin Dünzer gesprochen, der nodert sich um Christoph aus Zenis.

00:13:02: Da haben wir über das Thema gesprochen.

00:13:04: Druck, Stress in der Not für Medizin speziell am Hubschrauber, wo es natürlich auch immer oder oft ein Einsatzsetting ist, was zeitkritisch ist, weil sonst... Das ist ja dann auch der Grund warum der Hubschauber da überhaupt alarmiert wird.

00:13:19: Ganz allgemein die Frage wie gehst du mit dem Druck um?

00:13:22: Der Druck oder der Stress oder die Anforderung ist ja am Hupschraber jetzt nicht höher oder anders als auf Boden gebundenen Norderzmitteln.

00:13:31: Das muss ich mir auch vorausschicken.

00:13:33: Die Kollegen, die nicht fliegen, sondern da vom Boden gewonnenen Nodatzmittel fahren oder auf dem Erdbeer der SEW fahren, kommen ja in ähnliche Situationen.

00:13:40: Das ist ja kein Unterschied.

00:13:42: Der Unterschied ist vielleicht bei uns ein bisschen häufiger, dass man in so Situationen kommt.

00:13:48: Stress sind Dems im Bau und sich bei mir ganz sollten auf kurzer Tag.

00:13:53: Ja das ist einfach vielleicht weil es schon so lange mache.

00:13:56: Ich habe sie ja schon deutlich über Zehntausend Nodes einsetze.

00:14:00: Da spült sich natürlich eine gewisse Routine und Ruhe ein.

00:14:03: Man lernt ja da umzugehen damit.

00:14:06: Ich persönlich, Gott sei Dank, habe wahrscheinlich so eine Grundmentalität, dass ich nicht so sehr in einer Stressverfalle.

00:14:17: Und ich spüre es zumindest nicht so.

00:14:19: Mir gelingt das sehr gut, einfach fokussiert zu bleiben bei den einzelnen Einsätzen Ja... Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll.

00:14:26: Das ist halt einfach ... Es ergibt sie so, dass ich mit dem irgendwie glaubt zumindest ganz gut umgehen kann.

00:14:33: Also ich fühle mich seitdem gestresst her.

00:14:37: Gut oder leichter macht es natürlich auch.

00:14:39: und weil ich gerade an den Martin Lünzer eben denke wenn man einfach in einer guten Crew ist.

00:14:45: Wenn man halt weiß... Ich habe hier dann ein Arzt mit der beherrscht seinen Job blind auf den kann ich mir hundertprozentig verlassen.

00:14:53: Dann nimmt das auch extrem viel

00:14:56: Fübsch

00:14:57: Belastungsweg und somit nimmt es einen extrem viel Stress weg in dem einzelnen Einsatz.

00:15:00: Wenn ich das nicht hätte, dann wäre die Belastung sicher deutlich höher ja?

00:15:06: Und so kann man sich sehr gut davon verlassen.

00:15:08: Da fühle ich mich einfach dann sehr sicher in meiner Arbeit weil ich weiß da ist jetzt ein zweiter da mit der Zusammenarbeit in einem Team über den Beloten, der mir unterstützt In den Situationen wo ich in der Hauptfahrt dort bin, also bei den ganzen bergedechnischen Maßnahmen beispielsweise im speziellen Abin Berge, Techniken.

00:15:28: Ja da fühle ich mich so gut ausgebildet.

00:15:30: Da ist das Zusammenarbeit mit dem Piloten dann so gut dass man das auch nicht wirklich in diesem Sinne

00:15:37: stresst.

00:15:37: Die Piloten sind wahrscheinlich auch durchwegs erfahrene Piloten schon mal wenn die überhaupt am Norderzubschrauber kommen?

00:15:44: Genau so ist es also dass man ein Noderzubscherer-Bilot wird beim EMTC, bei der Stoffhausflugrektionsverein.

00:15:52: Die müssen schon eine Tausendfünfhundert Flugstunden mitbringen Die müssen Nachtfluggefahren haben, Hochgebirgserfahrung und viele zusätzliche Ausbildungen die schon vorausgesetzt werden damit sie überhaupt bewerben können.

00:16:04: Das sind sicher mit den besten Beläuten die man sich vorstellen kann und dementsprechend ist da ein hohes oder sehr hohes Auslandvertrauen da.

00:16:15: Sonst würden wir sie doch eine Deine Sitz nehmen.

00:16:17: Man weiß ganz genau wann das sein Job nicht beherrscht.

00:16:19: dann geht es um der Umständen fatale Auseinand.

00:16:22: von dem her ist da höchstes Vertrauen.

00:16:25: insgesamt in der ganzen Karo untereinander braucht man das, damit man die Einsätze gut abwickeln kann.

00:16:32: Weil es ist ja, wenn wir als beim Stress bleiben, der Einsatz hat ja verschiedene Phasen.

00:16:38: Denn den Flug hin zum Einsatzurt, das kann durchaus für den Piloten die stressigere Phase sein.

00:16:44: Die müssen sich dort irgendwie hinbringen und wenn das Wetter dementsprechend vielleicht nicht so gut ist dann ist das schon bei Herausforderungen.

00:16:51: Wenn da Wind ist oder wenn wir irgendwo im Albinium Sättig unterwegs sind, da kann das schon mal für den Piloten dementsprechend ein Stress sein und dann kann ich ihm heute unterstützen mit dem Versuch ruhig auszustrahlen.

00:17:03: Und ja, dann macht es wahrscheinlich färmlich auch leichter.

00:17:06: Genauso um Noderfallort.

00:17:08: dann wenn wir damit schwer verletzte Patienten oder schwer kranken Patienten konfrontiert werden, ist natürlich der Noderszahn dementsprechender gefordert.

00:17:17: Da kann ich wieder versuchen Dementsprechend zu unterstützen.

00:17:19: Und genauso ist es dann, wenn es durch bergentechnischen Maßnahmen zu setzen sind wo ich dann auch die Unterstützung von den anderen Crewmitgliedern kriege und so ergibt sich das ganz gut.

00:17:31: Es gibt natürlich immer Einsätze, die ein bisschen herausfordernder sind Wo man vielleicht ein bisserl des Atanähen noch gespürt.

00:17:39: Das gibt's natürlich jetzt auch nach so langer Zeit noch.

00:17:43: Wo ist das jetzt noch?

00:17:45: Ist das dann bei einer Alarmierung?

00:17:47: Ja, bei der Alarmierung ist es noch nicht.

00:17:50: Selbst wenn da Kinder notfällt oder so... Das ist natürlich auch der Klassiker.

00:17:54: Oder schwerer Verkehrsunfall.

00:17:57: Es stimmt die Alarmirung häufig nicht ganz so.

00:18:00: Das lernt man mit der Zeit, dass man sich rein durch die Alamierungsdiagnose nicht stressen muss.

00:18:06: Man sieht dann, wo er wirklich ist.

00:18:08: Weil es gibt umgekehrt einen Sitz, wo man sich denkt, naja, das wird jetzt nicht so tragisch sein und dann kommen wir fort hin.

00:18:14: dann doch sehr herausfordernd.

00:18:16: Das lernt man natürlich mit der Zeit, weil ja gut ist es für die Leidstühler natürlich auch nicht so einfach herauszufiltern was geht dort jetzt wirklich ab?

00:18:25: Gerade bei eben wieder bei den Kindernotfällen wenn da eine gewisse Hysterie vorherrscht durch die Eltern oder so, dann ist das natürlich schwierig.

00:18:34: Dies ist dann schon auch das was mich vielleicht mehr stresst gar nicht der Einzige zu solches sondern immer das Umfeld Du kommst so hin und das ist, wie immer was passiert.

00:18:46: Und dann sind Angehörige dorthin die natürlich aufgelöst sind und schreien und uns dazu auffordern.

00:18:53: Das war's da zu was wir rimmen.

00:18:55: Wir arbeiten nicht, dass es gut geht.

00:18:56: Das ist vielleicht eher die Belastung.

00:18:59: Der Einzelter solches, das kann man irgendwann einmal, das macht man.

00:19:02: Da ist man in einem Fokus.

00:19:05: Das stresst mir dann eher mehr als umfeldt dann ja genau.

00:19:08: was ich auch spannend finde, weil wir jetzt gerade bei dem Thema Stress waren.

00:19:12: Es ist menschlich und nicht auszuschließen, dass einfach mal Fehler passieren.

00:19:18: Wie geht man dann im Team um?

00:19:19: Wie macht sich da eine Nachbesprechung?

00:19:23: Wie läuft das dann ab?

00:19:24: Grundsätzlich wird mehr oder weniger jeder ein, so in gewisser Weise nachbesprochen.

00:19:31: Man macht vielleicht nicht so systematisch aber man merkt natürlich wenn es Einsätze waren wo etwas los war Wo man gefordert war, dann sitzt man so wie wir jetzt da bei uns in der Küche am Essdisch sitzen.

00:19:44: Dann sitzt man sich dann zusammen und quatscht drüber.

00:19:48: Das ist sicher ein gewisser Ort, wenn man das verarbeitet zu Fehler als solches.

00:19:55: Ich habe vor kurzem auch wirklich darüber nachgedacht, mir ist Gott sei Dank nie wirklich ein Fehler passiert, wo heute irgendwo einen Schaden entstanden wäre.

00:20:04: Sehr viele beinahe Fehler?

00:20:05: Das schon!

00:20:06: Das muss man wirklich sagen... Ich schau mir ein falsches Bulle einfach rauf zu haben.

00:20:11: Einfach verschaut und bin aber dann beim Doppelcheck, wenn man dann einfach nur mal schaut, traf ich mich drauf, ob da jetzt so ein falschen Medikament genommen ist.

00:20:19: Also solche Sachen passieren und solche Sachen bespricht man dann auch.

00:20:23: Das ist ganz klar!

00:20:24: Und solche Sachen werden auch gemeldet ja?

00:20:28: Wir sind doch in der Fliegerei unterwegs und die Fliegereihe ist in gewissen Bereichen also so Crew Resource Management oder immer Umgang mit Fehlern relativ weit in der Entwicklung.

00:20:40: Ich weiß ganz genau, ich habe selbst wenn mir ein Fehler passiert kann ich den zugeben sowieso.

00:20:45: aber dann kann ich melden und ich weiß das wird dann dementsprechend professionell aufgearbeitet ja auch in der Firma.

00:20:52: Das ist sehr wichtig.

00:20:54: und auf Fehler, ich hab einen Zugriff auf Datenpark werden weniger wo Fehler eingemeldet werden um einfach zu sagen der Fehler sollte einfach nicht mehr passieren.

00:21:04: Fehlende andere machen Lernen und genauso bin ich auch bereit, mich einzubringen.

00:21:09: Der Umgang mit Fehlern ist sicher schwierig.

00:21:12: Das muss man sicher lernen, dass man da offen bleibt und sagt okay, ich habe mir jetzt irgendwie einen Tantisch oder so, aber das hat ja keiner gemerkt.

00:21:21: Nein, es ist der falsche Zugang gerade in einem Bereich wo wir arbeiten.

00:21:26: Wie er besser werden wir uns entwickeln.

00:21:28: Für mich persönlich, Gott sei Dank, ist man noch nie wirklich was Krögeres passiert.

00:21:34: Find das interessant, weil der Umgang mit Fehlern gerade im professionellen Setting oft neigend die Personen dann dazu hat es vielleicht unter den Tisch zu kehren und ich habe selber fünf Jahre bei einer Rettungsorganisation in Wien gearbeitet und hab das halt mitgekriegt wie dass das einfach immer wieder passiert ist.

00:21:54: Dass einfach Sachen... dass einfach in Einsätzen Fehler passiert sind wenn's einfach stressig war Und aber erst durch diese systematische Anverweitung dann hat es eben dieses Ziersystem gegeben, was ich wieder total spannend gefunden habe.

00:22:08: Weil die haben man sozusagen von den anderen Teams die Einsätze durchlesen können und dadurch lernst du einfach im sicheren Hafen Fehler voneinander und weißt beim nächsten Mal kannst Du das vermeiden ja?

00:22:22: Also gerade dieser offene Umgang damit ist ja wahnsinnig wichtig!

00:22:27: Ist das was bei Christopher Austin in der Besatzung?

00:22:30: Es ist wahrscheinlich trotzdem schwierig, man spricht dann trotzdem wahrscheinlich nicht gern darüber und sagt den Kollegen Barheidt habe ich mir unsicher gefühlt oder wie ist da im Team der Ton- oder der Umgang?

00:22:41: Du hast recht.

00:22:42: Das ist sicher schwierig gewisse Dinge anzusprechen.

00:22:46: wenn wir persönlich irgendwas wie du sagst nicht so von der Hand gegangen sind oder ja mehr unwohl gefühlede ist es wahrscheinlich sogar noch leichter als wenn man sagt hey was hast du denn jetzt gemacht Wenn andere ansprechen auf den Fehler, das ist wahrscheinlich schwierig.

00:23:04: Ganz ehrlich, wir sind doch ein kleines Team.

00:23:09: Wir sind fünf Flugreiter und im Wesentlichen vier Belotende da sein.

00:23:13: Und die Ärzte – also wir haben acht Ärzten, aber wir kennen sie doch dann so gut!

00:23:19: Man verbringt ja doch auf sehr kleinen Raum sehr viel Zeit miteinander mit dem meisten falls man natürlich Sehr einfach, weil man sich persönlich sehr gut versteht.

00:23:29: Grundsätzlich gibt es schon Strukturen wie wir machen ja über die UMTC Flugart-Tage, ich als Flugart da alle drei Jahre ein Crew Resource Management Seminar besuchen.

00:23:41: Das dauert dann drei Tage.

00:23:45: Das ist schon sehr interessant!

00:23:46: Da lernt man dann schon ein bisschen, wie kann ich denn das vernünftig angehen damit das so wahrgenommen wird?

00:23:52: Weil ich bin mir sicher... Ja, bei uns in der Flugreitung vor... ...vielfünfundzwanzig, dreißig Jahre wahrscheinlich.

00:23:59: Da war der Flugreiter, ja, der sich da neben gesessen hat und war halt auch dabei!

00:24:06: Und die sind jetzt nicht so wirklich wahrgenommen worden als Teil der Crew im Cockpit und das hat sie ja total verändert.

00:24:12: Dass ich ansprechen darf wenn heute fliegerisch irgendwas mir komisch vorkommt, wenn ich mich da unwohl fühle oder so.

00:24:19: Ich brauche noch nicht Blin verlassen aus der Belottschau Das heißt im Griff.

00:24:23: Und wenn ich sage, was machst du da jetzt?

00:24:25: Oder ich fühle mich einfach nicht mehr sicher, das Wetter ist mir schlecht, dann wird es so wahrgenommen.

00:24:32: Da wird man schauen durch die Firma ein sehr gestärktes Durchwas zu machen und es wird auch sehr akzeptiert von der Gegenseite.

00:24:40: Wenn ich zum Belotten sage bitte, vielleicht gesagt fliege etwas langsamer, dann würde ich ja nicht sagen, ich weiß schon, was ich tu, sondern wieder langsame Fliegen.

00:24:48: oder wenn ich sag vor uns, da ist ein Mast Siehst du den?

00:24:53: Dann würde ich sagen, danke.

00:24:54: Ich suche den Massen auch.

00:24:55: Aber ich will nicht sagen, glaubst du bin Blender oder so.

00:24:57: Also das ist schon im Cockpit ganz anders als man es vielleicht in manche andere Berufssparten gewöhnt ist.

00:25:06: Das macht's dann ein leichter drüber zu reden, wenn einem was nicht so behackt.

00:25:11: Kannst Du noch die Arbeit leicht abschalten?

00:25:13: Das hast Du wahrscheinlich schon gelernt über die Jahre, oder?

00:25:15: Ja, ich habe das kurz an immer schon kennengelernt.

00:25:18: Das gelingt mir sehr gut!

00:25:21: Wobei ich Ihnen natürlich schon den Beruf durchaus auch gewählt habe, weil... Ich gehe in den Dienst.

00:25:29: Mache meine Zwölfstammtdienst oder da am Hubschauer vielleicht ein bisschen mehr im Sommer.

00:25:33: Fünfzehn-sechzehn Stunden und gehe wieder heim.

00:25:36: Und nächster Tag wenn ich ins Dienst komme fange es aus über davon vorn an.

00:25:38: Das heißt grundsätzlich gibt's aber nichts das mir beschäftigt.

00:25:42: Über dich wieder Nacht!

00:25:43: Und die einzelnen Einsätze.

00:25:45: Die Gottse Dank.

00:25:46: Den du dir ein bisschen aufholt zu kopfen?

00:25:48: Habe ich bis heute noch nie verfolgt, also ich habe noch nie jetzt da noch nicht schlafen können oder irgendwelche schlechten Träume oder wie ihr immer gehabt.

00:25:55: Gott sei Dank ja!

00:25:56: Weil das glaube ich auch in dem im naturell den einzelnen Leute der einzelnen Menschen liegt.

00:26:01: Ich kenne viele Kollegen gerade... Wie jung war er?

00:26:04: Wie angefangen hat beim Rettungsdienst?

00:26:05: Die haben angefangen mit mir.

00:26:07: Dann haben sie einen ersten schlimmeren Einsatz gehabt und dann hab ich gesagt Das kann ich nicht immer so wieder aufführen.

00:26:11: Das glaube ich so ein bisschen aus der Grundmentalität die man mitbringt.

00:26:15: Bei mir ist es Gott sei dank so dass Dass ich mir das bis heute nicht verfolgt und die kann, sehr gut abschalten.

00:26:21: Ich hab da überhaupt kein Problem.

00:26:22: Also ich komm harm-und... Ja wenn man dann die Frau fragt was war heute los in der Arbeit?

00:26:27: Und dann muss ich schon überlegen, was soll er denn für Einsätze gehabt haben?

00:26:30: Mir fällt es dann schon nicht meinerseits.

00:26:33: Er gibt sie wahrscheinlich auch automatisch über die vielen Jahre.

00:26:36: Natürlich gewisse Einsätze bleiben wir schon in Erinnerung.

00:26:40: Man kommt zu einem Notfall wo's vielleicht wieder um Kinder geht.

00:26:43: ja.

00:26:43: Weil ich observe meine Kinder sind jetzt schon fast erwachsen.

00:26:47: Also fast siebzehn und neunzehn.

00:26:49: Aber ist noch kleiner geworden, dann kommst du von so einem Notfall haben, wo es zirkstbar ein Schicksalsschlag findet in der Familie.

00:26:56: Und dann verzeiht man die Kinder, dann haben wir wieder ein bisschen mehr.

00:26:59: Man sagt ja wie gut's eigentlich geht.

00:27:02: Diese Einblicke, die man kriegt... Die Gesellschaft sind auch schon sehr eindrücklich.

00:27:07: Da nimmt man wahrscheinlich dann unbewusst schauerwas mit nach Hause.

00:27:10: Ganz sicher!

00:27:11: Also hat sich der Blick aufs Leben durch die Arbeit am Hubschrauber ein Stück weit verändert?

00:27:16: Ja, definitiv.

00:27:16: Also nicht nur durch den Hubschau sondern einfach durch die Notfallmedizin insgesamt ja auch durch die präglinische Notfall-Medizin weil wir könnten da Milieustudien machen.

00:27:25: bis heute bei dem einen Einsatz in einer ... am Böstlingberg in einer Villa wo du dann ausgierst und die Probleme sind irgendwo der gleiche im nächsten Einsatz bist du in irgendeiner Wohnung die halt dir was sagst na wie kann man denn da wohnen?

00:27:40: Und da sind Kinder drinnen.

00:27:42: also da kriegt man natürlich schon Eindrücke mit Die man sonst ja nicht kriegt, weil wer trinkt halt ständig heid am Tag in zehn verschiedene Privaträume ein und sich dort an das umführt.

00:27:56: Das hast du dir ansonsten keinen Beruf.

00:27:59: Du bist selber Rettung vorhanden, du hast es ja miterlebt.

00:28:01: Desprägt dann schon!

00:28:03: Und das kriegt sicher einen anderen Einblick vielleicht auf die Gesellschaft als solches und auf das Leben für sich selbst auch.

00:28:11: Bin ich schon überzeugt?

00:28:12: Wie schaut's eigentlich mit Frauen in der Luftrettung aus?

00:28:16: gibt es für euch im Team?

00:28:16: Ich glaube, Notärztinnen gibt's oder?

00:28:19: Genau.

00:28:19: Wir haben keine Piloten in der Flugreitau.

00:28:24: Es gibt zwei Flugherr drinnen.

00:28:26: Tatsächlich!

00:28:28: Der hat sie zwar.

00:28:30: Eine ist in Burgenland und eine ist in Kärnten unterwegs

00:28:34: In ganz Österreich?

00:28:35: Okay, also nicht da sondern...

00:28:37: Ja genau.

00:28:37: Ich rede jetzt von den gesamten Flugrädern.

00:28:40: Das hat

00:28:41: wieder gar nicht so viel eigentlich.

00:28:42: Nein, wir haben ein Männertruppe was die Flugräder betrifft.

00:28:47: Richtig, ich rede von ganz Österreich!

00:28:49: Also das ist sehr sehr sehr männerlästig muss man wirklich gestehen.

00:28:54: bei den Ärzten und Ärztinnen.

00:28:56: Ich weiß es genau, ich verhörte es nicht aber ich glaube dass da sicher vierzig Prozent Erzdienen sind.

00:29:01: Also da haben wir..das passt ganz gut.

00:29:03: Wir haben viele Notärzte, aber Notärztinnen kommen aus dem Fach für eines zu sehen.

00:29:08: Da haltest du sie, glaube ich, so ziemlich sogar die Waage.

00:29:11: Von daher haben wir sehr viele Notärtzinnen und sonst in anderen Professionen geht nicht.

00:29:16: Ja es ist... Ich weiß es auch nicht!

00:29:19: Es gibt schon viel Not für seine Täterinnen.

00:29:21: trotzdem und irgendwie strehend ist das dann trotzdem nicht so an.

00:29:25: Auf den Notarztdiensten gibt's nicht soviel.

00:29:28: Und in der Flughaltung eben nur für weniger ja.

00:29:32: Voraussetzungen sind die gleichen, aber bei Wärms ist ja gar nicht einmal so viel.

00:29:37: Spannendes Thema.

00:29:37: Woran kann das liegen?

00:29:41: Es gibt doch einfach Berufsfelder und da würde jetzt mal die Flugrettung dazu zählen.

00:29:46: Das ist einfach noch was typisch männliches genauso wie ein Pilot generell oder?

00:29:51: Genau!

00:29:52: Das ist interessant eigentlich auch.

00:29:54: Woranz

00:29:55: liegt?

00:29:55: ich weiß es auch nicht.

00:29:57: Es ist natürlich ähnlich vielleicht Bei der Feuerwehr, das ist ja ähnlich.

00:30:04: Meine Damen und Herren sind natürlich immer höher.

00:30:07: Aber die Berufsführer werden haben natürlich auch sehr hohe Anforderungskriterien, die mit einer körperlichen Schwerpunkt einhergehen.

00:30:16: Das ist bei uns schon bei den alpinen Stützpunkten, speziell so wie wir da sind, muss man natürlich ein bisschen körperlich mit einer Fitness-Unterbracht hat.

00:30:24: Dementsprechende Kraft und so.

00:30:27: Da freuen dann schon mal wieder welche durch einen Großleider!

00:30:29: weil das einfach nicht geht.

00:30:32: Weil du gesagt hast Alpina-Stützpunkt, gib uns den Zuhörern vielleicht an meinen Überblick wie die, wann man das überhaupt pauschal sagen kann, wie die Einsätze so ungefähr verteilt sind?

00:30:42: Weil gemeinhin ist ja immer so bei Hubschrauber denken die ersten sofort aus einem Verkehrsunfall.

00:30:49: Aus den Gesprächen habe ich jetzt aber schon erfahren dass sie es eigentlich gar nicht so typisch Wiesn des Einsatzes Spektrum eigentlich bei euch.

00:30:57: Da kann ich auch wieder sagen, in der Flughaltung ist es ähnlich wie bei den Bohngebungen ein Notärztem.

00:31:02: Dass wir natürlich der Größte an unsere Einsätze und da befassen uns mit neurologischen Einsätzen Schlaganfälle, epileptische Anfälle solche Sachen.

00:31:13: Natürlich interne Notfälle dasische Herzinfarkt, der Lungen, Embolée und solche Sachen.

00:31:20: Das macht sicher schon fuchtsprozentige Einsätze aus oder sechtsprozente sogar ja Überall,

00:31:25: wo es um die Zeit geht dann auch?

00:31:27: Ja

00:31:27: natürlich.

00:31:28: Einerseits um diezeit und schoner und die notärztliche Expertise ja.

00:31:34: Wobei man sagen muss da der Hubschrauber solches Jahr nur immer ist unterstützender Teil im Rettungskette gesehen werden kann weil wenn das Wetter schlecht ist können wir nicht fliegen.

00:31:45: also wir brauchen gewisse Mindestvoraussetzungen was die Sicht betrifft dass wir fliehen können.

00:31:52: Nebel ist, dann können wir nicht fliegen.

00:31:54: Man kann sich nicht hundertprozentig darauf verlassen, dass der Hubschrauber kommt.

00:31:58: Bohn gebunden muss das Rettungssystem gut funktionieren und wir sind natürlich als unterstützender Teil dabei.

00:32:09: Und da haben wir den Vorteil, dass wir sehr schnell sind.

00:32:13: Deswegen genau wie du sagst beim Schlaganfall.

00:32:16: Time is brain, wie man so schön sagt.

00:32:18: Da geht es wirklich um Minuten genauso beim Herzinfarkt.

00:32:21: Somit sind das natürlich auch unsere Haupteinsätze.

00:32:25: Und natürlich, da wo man es am ersten Warn im Weiß natürlich dann in der Zeitung steht und in den Nachrichten kommt, sind die schweren Unfälle, sei es große Verkehrsumfälle, seien es irgendwelche Sportfreizeitunfälle oder Radelfahrer.

00:32:40: Da wo man doch noch mehr im öffentlichen Raum ist was vielleicht dafür die Medien interessanter ist.

00:32:47: Für die Zeitung ist es relativ uninteressant, wenn ich schreibe der Hubschrauber im Altersheim bei einem Schlaganfall.

00:32:52: Interessiert kann, oder?

00:32:53: Wenn man sagt, der Hupschraber war beim Scooterunfall von einem zwölfjährigen Buhrm, der dann schwer verletztes Krankenhauskommissner ist und das wird erlesen.

00:33:00: Und dann nimmt man das auch wahrständig.

00:33:02: ein bisschen verzehrt in der Öffentlichkeit aber.

00:33:05: Also es sind sicher fünfzigsechs Prozent so dynamistische Sachen.

00:33:09: Trotzdem haben wir einen relativ hohen Anteil was traumatologische Notfälle betrifft.

00:33:14: also... Wie gesagt, ich habe schon gesagt Verkehrsanfälle jetzt im Sommer.

00:33:18: Motorallunfälle.

00:33:20: Es spurt Freizeit.

00:33:21: Jetzt geht dann die Pool-Saison wieder los.

00:33:24: Da weiß man auch leider, leider, Leider.

00:33:27: Wahrscheinlich werden wir wieder zu irgendeinem Kind oder ein Notfall fliegen, wo das Kind irgendwie ertränkt und bei nachher drunken ist?

00:33:34: Ja wie wisst ihr ganz genau wenn...

00:33:38: Landen da die Kollegen im Hintergrund?

00:33:39: Was noch

00:33:40: mal hartes sind wahrscheinlich jetzt?

00:33:43: Also es ist nix gefegt, wir sitzen wirklich am Sturzpunkt.

00:33:47: Ja genau und ich war jetzt gerade bei einem Einsatz und bin extra heute gekommen weil sonst wird das ja gar nicht funktionieren.

00:33:53: Gerade jetzt um die Jahreszeit für irgendwer doch jeden Tag fünf, sechs Einsätze sag ich mir wie die Bienen sind wir da unterwegs Dann

00:34:00: würde ich glaube bis acht Uhr auf der Nacht da sitzen, bis wir fertig sind.

00:34:03: Ich werde

00:34:03: dann eicheltan ja genau Und ich werde dann völlig verschwitzt alles nehmen, wir setzen ja genau Das auch vielleicht nicht so gut.

00:34:09: Ja tu den Einsatz genau.

00:34:11: Ich weiß, dass wir da vorhin schon ganz genau wissen.

00:34:17: Wenn die Kirschen reif wären, dann fliegen wir sich irgendwo hin, wo das Leiderwelt von den Kirschaubauern geschmissen hat.

00:34:23: Das sind so Sachen, die kommen jedes Jahr wieder und grundsätzlich fasst du nie wenn du deinen Dienst gehst, was dir an dem Tag erwartet.

00:34:32: Das ist ja wirklich spannend.

00:34:34: Ich bin gerade verkürzen, weil man damals am Abend noch einen Patienten nach Wien braucht, der hat schwere Verbrennungen gehabt ist dann ja speziell für mich auch windkommen.

00:34:43: Und beim Heimfliegen haben wir so gedacht, na in der Früh mit meinem Frühstück sitzen, da hätten wir uns nicht dacht, was am heut alles erlebt.

00:34:49: Das ist schon ein sehr großer Reiz in diesem Job, aber du weißt nie, was passiert.

00:34:56: Du sitzt hier und dann piepst und du fliegst zum Bordesee, wenn dir irgendwie ein Verletzer oder ein Tränker oder sonst irgendein Problem hat und zwei Stunden später bist du in die Berge, auf den Schnee.

00:35:12: Das ist sehr spannend und obwechslungsreich.

00:35:22: Du kennst das wahrscheinlich!

00:35:23: Bist irgendwo draußen unterwegs in den Bergen?

00:35:26: Alles fühlt sich leicht an bis plötzlich etwas passiert.

00:35:29: Wir haben für alles im Rad eine Lösung Multitool Ersatzschlauch Pumpe Aber für uns selbst meistens nicht.

00:35:39: Aus diesem Gedanken ist Paddle Aid entstanden Ein kompaktes erste Hilfeset dass in jede Trikotasche passt und genau auf Radfahrer und Radfahrinnen abgestimmt ist.

00:35:50: Egal ob Road, Gravel, Mountainbike oder Bikebacking – kein sperriges Erste-Hilfekitt sondern reduziert auf das was du wirklich brauchst wenn es darauf ankommt.

00:36:01: Mehr dazu findest Du unter unbound-originals.com.

00:36:09: Weil du vorher die Kirschbäume angesprochen hast oder Radlonfälle Hast du durch die Arbeit in der Notfallmedizin draußen Sachen gesehen oder was gelernt für dich?

00:36:19: Was sagst du, da würde ich besser aufpassen beim Ralf von Sezimann-Helmaufe etc.

00:36:25: Gibt sich irgend so etwas?

00:36:28: Definitiv ja schon!

00:36:29: Man muss natürlich aufpassen.

00:36:31: wie gesagt ihr habt zwei Kinder das man nicht überversichtig wird, gell?

00:36:35: Gott sei Dank bei mir nicht.

00:36:36: Ich bin immer noch ein leidenschaftlicher Motoraufauer obwohl ich natürlich ständig jetzt wieder in den Sommermonaten mit schweren Unfällen auch mit Motoren beschäftigt bin.

00:36:48: Man passt wahrscheinlich schon bis anders auf oder man nimmt schon ein gewisse Gefahren anders vor, ja?

00:36:57: Wie du sagst warum setze ich... also jetzt ist es mittlerweile üblich dass ich beim Skifahren einen Helm aufsetze oder beim Radl fahren.

00:37:06: Warum setzte ich beim Radfahren keinen Helm?

00:37:08: Es gibt immer noch welche die fahren somit um.

00:37:10: Also das sind so Sachen, wo ich sage.

00:37:12: Das sind so einfache Maßnahmen die dann schon entscheiden können ob ich heute gesund aus dem Umfeld hamke oder schwer verletzt also vielleicht mit irgendwelchen bleibenden Schäden.

00:37:23: und ja da nimmt man schon ein bisschen was mit jetzt auch wieder gar nicht so sehr bewusst wenn wir es schon versuchen dass man's nicht übertreibt nur weil man heute Sachen sucht und man muss sich die Relation schaue dann ganz klar sehen.

00:37:38: aber Ja, wie meine Kinder klein waren.

00:37:40: Wir haben ein Pool daheim.

00:37:41: Da war das schon dementsprechend gut gesichert.

00:37:44: ja ganz klar weil wobei es eigentlich jeder trotzdem hat man vielleicht dann wenn man das einmal erlebt hat wir Kinder trinken ist da noch ein bisschen auch einen anderen Fokus drauf.

00:37:57: Das schon habe ich gesagt motoraufwandel nach wie vor leidenschaftlich.

00:38:02: ja dass es jetzt kein Hindernis sein muss dann etwas eine Relation sehen.

00:38:08: Wie viele Leute fallen und wie viele Leute machen Sport?

00:38:10: Und wie viel passiert dann tatsächlich,

00:38:13: ja?

00:38:13: Ja ist dann auch eine philosophische Frage, wie viel Sinn hat ein Leben dann wenn ich jetzt nur wieder auf der Couch sitze aus Angst das kann was passieren aber irgendwo gibt es natürlich doch.

00:38:24: dann sag jetzt nochmal einen guten Kompromiss als die Eindrücke tisst aus der Not von Medizin kriegst aufzunehmen und gleichzeitig aber auch jeden Tag wieder zu schätzen.

00:38:35: Das ist was, was zum Beispiel ich aus dem Rettungsdienst mitgenommen habe.

00:38:39: Gefreude jeden Tag, dass es gesund bist!

00:38:41: Also

00:38:43: ganz klar, das hab ich vorhin schon angesprochen.

00:38:45: Man sucht so viele Schicksale, dass man natürlich dann schaut über... Ja, die sind ein bisschen beandachtet ja?

00:38:51: Und man nimmt sicher aus einem Arbeitsalltag Sachen mit, also jetzt da wie vor einer chemischen Industrie gehört.

00:39:00: Was hast du gemacht?

00:39:01: Da

00:39:01: war ich Chemie für Fernstechniker und Laborant.

00:39:05: Man kann sich so ein bisschen Humor simsen, kann sich jeder vorstellen wie er in seinem Arbeitsplatz sitzt,

00:39:10: wenn man

00:39:10: immer Druck auf der Kante viele Büsche bevor sich hat.

00:39:13: So ähnlich war das da auch.

00:39:14: Du bist ja im Büro gesessen aus den Büchern und hast die Anlage mehr oder weniger überwacht und gesteuert.

00:39:22: Da war das Thema Sicherheit sehr hoch.

00:39:26: Und du bist Stilgeanger bist?

00:39:27: Hast du dich am Handlauf festhalten müssen?

00:39:30: Und wenn du gesehen hast, dass du das nicht gemacht hast, hast du den drauf aufmerksam gemacht.

00:39:36: Wenn ich über Stehen gehe, habe ich mich beim Handlauf fest.

00:39:38: Man nimmt es irgendwie so mit und wird dann so reingebläut.

00:39:42: Das ist ganz witzig!

00:39:43: Ich weiß ja nichts Schlechtes in dem Sinn aber drum wird man schon durch die Arbeit getrickert gewisse Sachen zu machen oder auch nicht zu machen.

00:39:54: Da bin ich überzeugt.

00:39:55: Wenn ihr in der Zimmer rein gehört vor... Hochgradig gefährlicher Job in Wirklichkeit.

00:40:03: Als junger kreixelst du auf dem Tochum mit um eine Sicherung, ja ist sehr schön aber brauche ich doch nicht, wie die Heit ganz anders machen.

00:40:12: also wenn du dann das öfters gesehen hast was da passiert einfach dann kriegst du einen anderen Fokus.

00:40:20: Wie ist es wennst angenommen Arbeitsunfall?

00:40:24: Stürzt sie jemand vom Dach oder fliegt ihm was drauf, als er dann auch immer wieder vorkommt?

00:40:29: Ich versorgts den Patienten bestmöglich.

00:40:31: Nehmt's denn wahrscheinlich mit und gibt es im Krankenhaus ab wenn der jetzt wirklich schlimmer betroffen ist.

00:40:38: Dann ist dem Krankenhaus für diesen Einsatz fertig.

00:40:41: Dann fliege ich zurück.

00:40:42: Denkt man da noch nach drüber oder ist das in der Sekunde okay?

00:40:44: mein Auftrag ist erledigt?

00:40:46: Fertig!

00:40:46: Ich fokussiere mich wieder auf den nächsten.

00:40:48: Also wenn der nächste Einsatz kommt bin ich beim nächsten.

00:40:52: Aber grundsätzlich ist schon so... Man kommt zurück und quatscht immer im Team.

00:40:58: Man geht schon den Einsatz immer als solches durch.

00:41:00: Fast immer, was hätte man denn eventuell anders machen können?

00:41:03: Was hätten wir besser machen können?

00:41:05: hat das alles so hinkart wie wir es vorgestellt haben in der Regel.

00:41:10: Sagt man ja, dass wir uns ein bestes geben müssen.

00:41:12: Wir hätten nicht viel besser machen gehen können und der Einsatz verschwindet dann tatsächlich relativ rasch.

00:41:18: aber was wird schon machen?

00:41:21: und da haben wir den großen Vorteil, dass wir heute Ärzte am Stützpunkt haben.

00:41:25: Wir informieren uns auch immer regelmäßig, was ist aus die Patienten geworden?

00:41:28: Das hat man im Rettungsdienst eigentlich gar nicht wahrscheinlich oder fast gar nicht.

00:41:32: Man gibt den Patienten ab und weiß nicht mehr, was draus geworden ist.

00:41:36: Das vermisse ich ja, weil das Learning dann irgendwie weg ist, wo ich hauptsächlich mit meiner Einschätzung, mit meiner Verdachtsdiagnose

00:41:45: Genau, und da haben wir den großen Vorteil.

00:41:48: Wir machen das sehr gerne überrufen in den jeweilen Krankenhäusern.

00:41:51: Unser Stützpunkt Krankenhäuser ist das Metcampus III.

00:41:54: Da kommt unsere Notärzte her.

00:41:56: Dort haben sie ganz leicht nachzufragen aber sonst kriegen wir Gott sei Dank von anderen Krankenhälsern auch die Informationen.

00:42:04: dann was ist denn worden?

00:42:06: Und das hat genau wie du sagst zwei Faktoren.

00:42:10: einerseits, wie wir wissen sind wir richtig liegen in unserer Einschätzung des Patienten.

00:42:14: Was der jetzt wirklich gehabt hat, dass man da fachlich draus lernen und natürlich interessiert uns schon.

00:42:20: Aber was ist denn aus dem Waren?

00:42:22: Wie geht es denn denn?

00:42:24: Hat er das überlebt oder... Das ist schon ein Faktor, der durchaus uns interessiert.

00:42:31: Und das melden sie ja immer wieder Leute bei uns.

00:42:33: Gott sei Dank, also die sich dann auch bedanken.

00:42:36: Es ist für uns einmal sehr sehr erhebend, wenn dann Leute kommen und sagen, danke, dass du uns geholfen habt.

00:42:41: Das ist auch sehr eindrücklich!

00:42:43: Und dann weiß man wieder ein bisschen, warum er den Job gemacht hat.

00:42:46: Und ich war gerade verkürzt.

00:42:48: Er hatte einen interessanten Einsatz.

00:42:50: Ein Patient war ein bisschen kriscremig

00:42:53: und

00:42:54: hat einen Herzinfarkt gehabt.

00:42:55: Trotzdem kann er nicht lehnen oder nichts.

00:43:01: Hat dem taugt und dann haben wir ihn ins Krankenhaus gebraucht.

00:43:07: In der Landepfase hat er einen Kreislaufstil stand gehabt.

00:43:11: Und wir haben ihn dann natürlich sehr gut wiederbeleben können.

00:43:14: und mir hat es ganz besonders gefreut, dass von dem Herrn immer Dankeschreiben kann man nicht so weit.

00:43:18: Der war so krissgrägerig irgendwie.

00:43:20: Vielleicht war's natürlich aufgeholt dieser Situation in der er halt war.

00:43:25: Aber ja das hat mich wieder ganz besonders gefallen.

00:43:28: Dann halt ein kleines E-Mail oder wie auch immer.

00:43:30: Das starten wir dann schon mal.

00:43:32: Muss man fairerweise sagen also wenn dann so... Rückmeldungen kommen von den Patienten oder von den Angehörigen.

00:43:38: Das ist schon sehr angenehm, ja.

00:43:40: Schön, ja!

00:43:42: Wenn du vorhin gesagt hast, er hat schon lange dabei und das Hauptschraub ist natürlich immer wieder eine Herausforderung aber hast du nur so, sagen wir berufliche Ziele andere Stationen?

00:43:53: gibt es irgendwas was da noch?

00:43:58: Nicht wirklich also.

00:43:59: ich habe so ein bisschen das Zenit erreicht.

00:44:02: Ausgespült?

00:44:03: Ja... Wird Herr Fuchtsk, also wie Komplett-Fantern zum Beispiel würde ich gar nicht mehr.

00:44:09: Das ist klar.

00:44:11: Also in der Flugreitung oder in der Not für Medizin und den präklinischen Not für die Medizin möchte ich nicht mehr aufgeben.

00:44:18: Das macht mir einfach Spaß.

00:44:21: Da fühle mich wohl, da fühle ich mich daheim.

00:44:23: Für mich war heute noch nie ein Tag, wenn ich in die Arbeit gegangen bin – wie Arbeit oder so.

00:44:28: Ich bin immer gerne hierhergekommen!

00:44:30: Ich habe es vorher kurz angesprochen, was mich schon ein bisschen kreizt hat in die Ausbildung.

00:44:35: Wenn man das schon so lange macht und so viel Erfahrung hat dann ist es vielleicht auch irgendwie an der Zeit, dass man die etwas weitergibt.

00:44:43: Das wollte ich tatsächlich machen und da habe eben die Möglichkeit in diesem RSG College beim MTC mit dem entsprechend einzubringen.

00:44:52: Das fordert mir momentan auch ein bissel noch weil das mache ich noch nebenher

00:44:57: Ich

00:45:00: bin als Trainer

00:45:01: oder

00:45:02: Lehrer in diesem Air Rescue College tätig.

00:45:06: Ja, wir Flugräder müssen sehr vielfältig fortbilden und sich gucken, dass es die Anzüge sind zum Simulator gehen.

00:45:14: Wir haben eben diese CM Ausbildungen, wir müssen Arme im Jahr einen sogenannten Einsatz Training absolvieren, wo du den ganzen Tag trainiert wirst aber auch Prüfungssituationen dabei sind.

00:45:29: Das muss ich natürlich genauso machen, aber auf der anderen Seite bin ich jetzt da in der Lage, auf der Anderen Seite zu stehen als Trainer.

00:45:37: Das ist schon nochmal eine Herausforderung für mich und das macht mir sehr viel Spaß.

00:45:41: Und ja, das bleibt sicher nur drei, vier Jahre, fünf Jahre wie auch immer, dass man braucht bis es sich dann einglebt hat, dass das Routine wird oder so... Dann schauen wir mal ob sie noch irgendwas... Ja, gibt ja.

00:45:53: Aber ich hab's ganz am Anfang schon eher angesprochen so aktiv jetzt da irgendwie nach irgendwelche Ziele zu suchen mache im Moment dann gar nicht.

00:46:01: Weil es einfach für mich runter und passt also für mich sehr wohl in dem was ich mach.

00:46:07: Super!

00:46:08: Sehr schön Stefan.

00:46:09: ein paar persönliche Fragen habe ich mir noch überlegt zum Abschluss unseres Gesprächs.

00:46:14: das frage ich ganz gern.

00:46:15: hast du gibts einen guten Rat den du mal bekommen hast?

00:46:20: Ja, ein guter Rat,

00:46:20: den ich bekommen habe.

00:46:21: Ich müsste es gar nicht auf die Notfallmedizin bezogen sein, sondern einfach aufs Leben generell.

00:46:27: Mir fällt da tatsächlich einer an und das war ich, glaube ich, vierzehn oder fünfzehn Jahre.

00:46:33: Und dieses Ratschlag, denn er hat mich immer wieder gehalten, dann hat man mir leider viel zuviel verstorbenen Ankel mitgegeben und hab gesagt, wir sollten nicht strehen ins Bett gehen!

00:46:44: Und das ist witzig, weil so eine Rate, warum auch immer, der erstmal in Erinnerung blieb Sonst so anschläge, so große philosophische Weisheiten oder sonst was.

00:46:55: Nein, keine weiß ich jetzt nix.

00:46:58: Aber ich finde den auch schon mal gut.

00:47:00: Ja der

00:47:00: ist gut genau.

00:47:01: Interessant dass du das nämlich so jung schaue quasi gesagt worden ist oder bewusst geworden ist.

00:47:06: Das ist interessant weil

00:47:08: wie gesagt die werden gar nicht recht für alle ist im Neonkel verstorben und damit lasse es noch sehr gut.

00:47:15: aber ja sonst gibt's da eigentlich... Nichts richtig, wirklich Hochphilosophisches was ich da jetzt hat.

00:47:23: Ja wie?

00:47:24: Wie interviewen Flugretter und kann Philosophen werden.

00:47:28: Ja genau wir sind doch sehr technisch und straighter und ja genau ich komme aus dem Müllviertel das ist auch noch.

00:47:38: Aber wir wollen natürlich nicht sagen dass das Wesen des Müllvertlers ist sozusagen.

00:47:44: Nein das ist nett aber... Ich weiß das nicht, vielleicht spielt es schon ein bisschen an der Rolle ja.

00:47:48: Also na genau.

00:47:50: Wir werden auch nicht zu weit eine in die Kerbe

00:47:53: machen.

00:47:55: Was ist ein Tipp den du deinem Fünfzehnjährigen ich geben würdest aus der heutigen Sicht?

00:48:00: Hm... Das ist ja wieder so eine philosophische Frage!

00:48:04: Ich probier's nun mal.

00:48:07: Na dem Video auch gar nicht.

00:48:10: Dem Video also machte es was du machst gescheit Weil ich sowieso immer verfolgt habe, alle meine Stationen die ich gemacht hab.

00:48:20: Immer versuch mein Bestes zu geben.

00:48:23: Also auch in der Chemischen Industrie oder das Zimmer, weil ich hab da immer maximale Leistungen versucht zu bringen wie ich immer.

00:48:31: Ich weiß nicht mehr wie ihr das beschreiben soll, aber ich kann das nicht tatsächlich so halberzumachen.

00:48:35: Das kann ja nicht.

00:48:37: Also das wäre vielleicht was ... Was ich sage, okay mach das, was du machst gescheitert und dann ergeben sie eine Sache.

00:48:44: wird das ja wachnommen vom Umfeld und man kriegt dann auch Chancen, dass sie es ergeben.

00:48:48: Und trotzdem nicht zu verbissen so sein.

00:48:52: Also ich sehe sich das einmal wieder mit aller Verbissenheit irgendwas erreichen wollen, dass das oft nicht so ganz funktioniert.

00:49:01: Man macht sich viel Druck an... Da muss vielleicht nochmal Sachen ein bisschen aussitzen können.

00:49:07: Ich

00:49:07: weiß nicht.

00:49:09: Nicht zusämt im Kopf durch die

00:49:11: Wand?

00:49:11: Ja, nicht so ungeduldig.

00:49:12: Das würde vielleicht auch so sein, nicht so ungeduldig.

00:49:15: So habe ich ein bisschen geduld.

00:49:17: Es regelt sich.

00:49:18: Manche Sachen regeln sie dann auch.

00:49:21: Das wird die vielleicht in meinen fünfzehn Jahren ich sagen.

00:49:25: Aber sonst macht einen Weg und wird es schon.

00:49:31: Genau das wollte du noch sagen weil du gesagt hast zu verbissen sein.

00:49:37: Ich bin ganz lang als Musiker tätig.

00:49:40: Ich kann mir erinnern, die Anfänge in der ersten Band, das war nämlich genau das.

00:49:44: Ich hab genau gewusst wo wir hin und es war aber dann nie genug.

00:49:49: Es war so verbissen dass dann eigentlich auch wenn ich das erreicht habe, war das immer krampf weil ich im Kopf war ich schon wieder beim nächsten.

00:49:55: Und irgendwann wird es dann auch klernt ja nehm's wie's kommt also gib ihn doch der Bestes.

00:50:02: jetzt machen wir den Podcast jetzt machen das Interview wir schauen beide dass das so gut wie möglich wird.

00:50:07: Was daraus passiert?

00:50:09: Wie auch immer, du kannst das nicht planen.

00:50:11: Vielleicht machen wir auch was anderes.

00:50:14: Wenn man mit der Einstellung durchs Leben geht ist es dann auch ein bisschen stressfreier.

00:50:19: und du, ich habe jetzt aus dem Gespräch mitgenommen bist das beste Beispiel dafür dass so ein Lebensweg halt nicht geradlinig sein muss um trotzdem erfolgreich zu sein und trotzdem etwas aus sich zu machen.

00:50:31: Das glaube ja.

00:50:33: Ich sehe es bei meinen Kindern da.

00:50:36: Mein Tochter materiert jetzt gerade.

00:50:38: Mein Sohn hat vor zwei Jahren eine Lehre angefangen, die wird mechatroniker und ich weiß ganz genau... Die machen ja einen Weg, das wird schon passen.

00:50:46: Da musst du ein bisschen vertrauen auch drauf.

00:50:49: Dann schauen wir mal wo uns die oder auch mich die Zugauf dahintreibt, wenn es Frieden so ist?

00:50:55: Das ist ja auch was!

00:50:56: Es sind auf die Leute sonst zufrieden irgendwie.

00:50:58: Ich verstehe das manchmal nicht.

00:51:02: Du hast alles!

00:51:03: Du hast da doch übergekauft, aus der Arbeit, Alles.

00:51:07: Und bist trotzdem nicht zufrieden, also das ist was ich manchmal auch nicht ganz nachvollziehen kann.

00:51:13: Das letzte Interview war mit Roman Kurz, dass der Hüttenwirt vom Matrashaus am Hochkönig.

00:51:17: Ich habe ihn gefragt ja, Roman, was ist ein gutes Leben für dich?

00:51:22: Hat er gesagt wie hat das was ich hab?

00:51:25: Dann ein bisschen Nachbarn zufriedenzusein, das ist ein gutes Leben für ihn.

00:51:31: und er hat genau das gesagt.

00:51:32: es ist doch gescheitert du bist mit wenig Zufrieden Du wirst immer mehr, und es ist nie genug.

00:51:37: Und das ist halt genau das.

00:51:39: Manche Leute schaffen's mit sehr wenig, sehr zufrieden zu sein... ...und manche wollen immer mehr und haben eh schon soviel und sind einfach dadurch immer unglücklich, ja?

00:51:49: Ich würde jetzt sagen, wir waren nur sehr philosophisch für den Abschluss!

00:51:53: Ja ich hab mir eigentlich das Gespräch ganz anders erwartet, viel technischer und so.. Aber ja, es ist schon gut so.

00:52:00: Also wie gesagt, ich werde herrfuchten und dann denken wir wieder über gewisse Sachen auch vielleicht nachhören.

00:52:06: Wie auch immer, ob es dann richtig oder falsch ist, weiß ich ja nicht.

00:52:08: Aber versuch du jetzt irgendwie gut durchs Leben zu kommen und irgendwann zufrieden zu sein.

00:52:15: Das ist sicher ein wesentlicher Faktor hier mit Neid oder so.

00:52:19: Irgendwie auf einen anderen zu schauen.

00:52:20: Also das hab' ich große Tange an.

00:52:23: Das bringt ja nichts

00:52:24: genau.

00:52:26: Super Stefan!

00:52:27: Dann sage ich vielen Dank fürs Gespräch, dass du dir die Zeit genommen hast, dass mir da eingeladen hast zu eurem Stützpunkt.

00:52:34: Zahlend Datenfakten kann man vielleicht im Wikipedia-Artikel über den Christoph aus noch besser nachlesen.

00:52:42: Das

00:52:42: war jetzt der Gespräch, wo wir wirklich mal hinter die Fassade schauen und ich habe zwar nicht viel mitgenommen was diese Arbeit in der Notfallmedizin für einen persönlich bedeutet, was das für eine Familie bedeutet.

00:52:59: wie schafft man es danach eigentlich doch wieder abzuschalten?

00:53:04: Ich sage auf jeden Fall vielen Dank fürs Gespräch.

00:53:07: Ja, ich sag vielen Dank!

00:53:09: Danke, dass du gekommen bist und mir jetzt Spaß gemacht.

00:53:13: Sehr nett wie gesagt ja.

00:53:15: Die Gespräche war ganz anders als wir es erwartet haben und ich hoffe das

00:53:19: passt so.

00:53:20: Die Überraschung ist geglückt.

00:53:21: Ja für mich auch.

00:53:22: Also ich war überrascht.

00:53:24: Okay super Stefan.

00:53:25: Vielen Dank dann.

00:53:26: Wir hören uns

00:53:27: gut?

00:53:27: Ja danke dir.

00:53:28: Danke Philipp.

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