Dort Oben – mit Roman Kurz

Shownotes

Letzten Sommer bin ich mit meinem Bruder und meiner Cousine auf den Hochkönig gewandert. Wir haben im Matrashaus übernachtet. Es steht auf 2.941 m direkt am Gipfel des Hochkönigs und zählt zu den höchsten Schutzhütten der österreichischen Alpen. Chef dort oben ist seit 28 Jahren der Berchtesgadener Roman Kurz. Ein echter Bergmensch. Bei schönem Wetter ist der Hochkönig eine entspannte (wenn auch längere) Wanderung. Bei einem Wetterumschwung wird es aber schnell gefährlich, weil man dann leicht vom Weg abkommen kann.

Roman erzählt uns, was er in den 28 Jahren alles schon erlebt hat, und wie einfach man dafür sorgen kann, dass eine Bergtour sicher abläuft. Und warum er mit weniger zufrieden ist, statt noch mehr zu wollen.

LINKS

https://www.matrashaus.at

CREDITS

  • Gestaltung: Philipp Prückl
  • Musik: Arnold Graf
  • Kamera: Matthias Bayr // www.bagagefilms.com
  • Aufgenommen im April 2026 in Berchtesgaden

Transkript anzeigen

00:00:10: Die Klappe ist gefallen.

00:00:12: Was wir jetzt nicht machen, ist die Klappel halten.

00:00:16: Servus Roman!

00:00:17: Roman Kurz.

00:00:18: Ich habe heute die Ehre mit einem Gast, der mich wahnsinnig interessiert zu sprechen.

00:00:23: Nämlich mit Roman Kurz... Der Roman ist Hüttenwirt vom Matraßhaus am fast dreitausend Meter hochen Hochkönig und... ...Roman jetzt sitzt man aber nicht am Hochkörnig das wäre uns noch ein bisschen zu kalt.

00:00:34: Wir sind im wunderschönen Berg des Gardener Land.

00:00:38: Ja, gefällt mir dass wir überhaupt damit aushalten.

00:00:41: Nicht weit weg von mir daheim, gell?

00:00:44: Die war die Anreise ein bisschen gewiertlich für mich.

00:00:46: Ich war letztes Jahr mal im letzten Sommer am Matthaus über Nacht.

00:00:52: wahnsinnig schöne Stimmung gefreistischer, wenn's endlich wieder aufgekommst.

00:00:56: Ja, das freut mich wieder richtig.

00:00:58: Letztes Jahr war es so, dass ich eher gespannt war ... Weil ich bin jetzt doch schon alter und merke, dass das nicht mehr ganz so läuft, so locker wie früher.

00:01:09: Einfach gemerkt, ich muss vom Personal her einfach mehr abgeben.

00:01:13: Also nicht bloß delegieren.

00:01:14: Delegieren heißt ja sagen macht es und kontrolliert sondern wirklich abgehen.

00:01:20: Darum war ich gespannt.

00:01:20: ob man das so auch gelingen wird hat dann ganz gut funktioniert Und bin deshalb guten Mut ist dass dies dieses Jahr wieder so wird.

00:01:29: und darum gefreime Heierrichtung wieder drauf auf die Saison Oma Mattress aus.

00:01:34: Die Frage ist wahrscheinlich schon öfter gestört worden.

00:01:36: wie Wie wird man Hüttenwirt, wie kommt's dazu?

00:01:38: Du warst ja davor am Watzmannhaus Hütte-Wirt oder.

00:01:42: Ja ich war von dreiundneinzig bis achtundneintzig ... also sechs Jahre Wirt am Witzmannhaus.

00:01:49: Ich mein, wie werbt man Wirt Hüttingwirt?

00:01:53: Bei mir war es halt so, ich war immer schon gerne auf Hüttern, ich hab gern auf Hütteln übernachtet.

00:01:57: und dann war es so dass meine damalige Freundin, meine spätere erste Frau, wir waren nochmal mit Freunden unterwegs Irgendwie sind wir auf der Hütte zum Reden gekommen.

00:02:07: und dann sagt meine damalige Freundin, ja Hüttenwirtin das hätte ich auch schon immer mal gefallen.

00:02:14: Und dann war es wirklich so zufällig dass dann im Sommer als man da so gerede gehabt haben Im Spätsommer Anfang Herbst ist dann das Watzmannhaus im Berchtesgaden ausgeschrieben worden.

00:02:27: Man muss sagen, damals war es noch ganz anders.

00:02:29: Also heutzutage werden ja überall Hüttenwürde gesucht.

00:02:32: Damals, dass da mal eine Hütte frei geworden ist, das war eher die Ausnahme.

00:02:37: und dann habe ich zu meiner damaligen Frau oder Freundin gesagt wir machen uns so immer bewerben Und das ist natürlich schon nochmal ein großer Unterschied, ob du einfach mal so davon träumst.

00:02:50: So wie ich sage jetzt einmal, ich träume davon auszuwandern oder ob dann wirklich das Formular vor dir liegt und du setzt dein Unterschrift runter.

00:02:59: Das ist dann schon noch mehr ein anderer Schritt.

00:03:01: Wir haben uns dann beworben und da ist es eigentlich recht schnell gegangen.

00:03:05: wir sind dann gleich zu einem Vorstellungsgespräch nach München eingeladen worden.

00:03:09: Das war zum einen Hauskehrter der Sektion München Hüttenwürde am Watzmannhaus.

00:03:17: Das ist also recht schnell gegangen.

00:03:18: Ich hab später mal den damaligen Geschäftsführer gefragt, wie mir eigentlich als komplett unerfahrene und junge so ein Hütter wie das Watzmanhaus gekriegt haben.

00:03:30: Und dann hat er gesagt ja wir haben damals gerade schlechte Erfahrungen mit einem erfahrenen Hütte gehabt und dann haben wir uns halt gedacht da nehmen wir mal einen Jünger und wenn es nicht geht, dann kündigen wir ihn wieder.

00:03:42: Also damals war halt wirklich das nur so, dass du quasi froh sein hast dürfen.

00:03:49: Wenn du irgendwo Hüttenwirt werden hattest.

00:03:52: Das hat sich ja inzwischen komplett gewandelt.

00:03:55: Es wäre eine überall-Hüttenwirte gesucht.

00:03:57: Ja und dann war man Hüttingwirt am Watzmannhaus?

00:04:02: Und ich weiß noch ... Ich hab nach dem ersten Jahr gesagt, wenn ihr gewusst hätte, auf was ich mich da einlass, glaub ich, hätten wir nicht traut.

00:04:11: Das habe ich mir einfach anders davor gestellt!

00:04:14: Ich glaube, das Wichtigste ist – ich sage oft so wenn Leute fragen ja was muss man als Hüttenwirt alles können?

00:04:19: Man muss handwerklich unkochen und das und das.

00:04:22: Ich sag du musst nur eins, du musst wollen!

00:04:25: Und wenn du magst dann geht's irgendwie, irgendwie geht es dann immer weiter.

00:04:31: Und so war das halt bei uns auch das erste Jahr.

00:04:35: Das war gnadenlos aber im zweiten Jahr ist dann schon deutlich leichter geworden.

00:04:39: Mittlerweile bist jetzt ... Jetzt kommt die auch der zwanzigste Saison.

00:04:44: Am Matraßhaus,

00:04:44: das ist jetzt

00:04:45: auch der XXIII.

00:04:46: und sechs, vierunddreißig Jahre benetzt an Hüttenwirt.

00:04:50: Wahnsinn!

00:04:51: Das Matroßhaus steht am Gipfel des Hochkönigs ganz oben auf fast dreitausend Meter.

00:04:56: Man stört sich das Leben von einem Hütenwurt ja romantisch vor.

00:05:00: Wie ist es wirklich so ein Tag in der Hochsaison dort oben?

00:05:03: Wann startet er?

00:05:05: Also... Am Matras Haus ist es so, dass man im Endeffekt sagt, es hängt vom Sonnenaufgang ab.

00:05:10: Weil die Leute, die hier oben übernachten Die möchten sich natürlich meistens an Sonnenaufgang anschauen.

00:05:15: Das heißt, selbst wenn ich sage, ich mach Frühstück um halb sieben ... Wenn Sonnen-Aufgang um fünf ist, dann ist es um fünf in der Hütte auf jeden Fall so viel Los und so viel Radau!

00:05:29: Und die sind dann noch was weiß ich wohl sagen, zwanzig nach fünf nach dem Sonnenaufgang?

00:05:33: Dann wird's kalt draußen sein, die sowieso in der hütte ... Also da brauche ich nicht sagen, ich mache erst um halbst sieben Frühstückt also im Juni.

00:05:41: Wenn Sonnen so am Fünfer aufgeht, dann gibt's halt nach dem Sonnenaufgang, Viertel nach fünf, halb sechs.

00:05:47: Gibt es dann Frühstück?

00:05:48: Dann muss ich aufstehen.

00:05:51: Halb fünf, so eine Stunde vor einem Frühstückswetter aufstehe und dann im August-September ... wenn das Wetter schlecht ist, dann brauche ich natürlich nicht um fünf oder halbe, sechs Frühstücken.

00:06:06: Außer als möchte jemand rübergehen, entstand er nicht mehr.

00:06:09: Dann gibt's Frühstück um halb sieben.

00:06:11: Ich frag dann immer, wann die ersten Frühstücken wollen und um die Zeit mache ich dann einen Frühstuck?

00:06:16: Wobei es da für mich vom Aufsteher keinen großen Unterschied macht, weil wenn du zwei Monate um halbe fünf aufgestanden bist, kannst du nicht auf einmal bis um ... Viertel nach sechs schlafen oder halb sechs so schlaven.

00:06:29: Also das ist aber eigentlich auch egal.

00:06:32: Aber Zirkus, jetzt hab ich deine Frage schon wieder vergessen.

00:06:34: Was willst du wissen, wie ein Tag läuft?

00:06:36: Genau, wie der typische Ablauf ist.

00:06:39: Also üblicherweise läuft das bei uns so.

00:06:42: Frühstück, wie gesagt, mache ich dadurch dass es bei der Übernachtung Frühstücks mit dabei ist haben wir schon viel am Vorabend vorbereitet.

00:06:52: wenn jemand möchte vom Personal dann kann er auch Frühstückt machen wobei die meisten eigentlich eher lieber länger schlafen.

00:07:00: also bin da eigentlich immer ich derjenige der frühstück macht so bis halb acht.

00:07:04: wenn ich sage um halbe sechs ist Frühstück, dann ist bis halb acht Uhr Frühstuck.

00:07:09: Um halbe achte wird dann zusammengeräumt und kommt dann als Personal auf halbe, achte-achte.

00:07:15: Dann schauen wir, dass man erst einmal die Gaststuben aufräumen, dann versuchen wir das mal auf jeden Fall im Allgemeinen glückt uns das auch, dass wir dann miteinander frühstücken nach einer halben Stunde.

00:07:26: Dann werden so miteinander gefrühstückt, wird geredet wie er was macht.

00:07:30: Dann nehmen wir mal an, es ist ein schön Wettertag, dass ich mich damit rechnen kann dass auch mal die ganzen Übernachtungskäste, die reserviert haben kommen und ein paar Tagesgäste kommen.

00:07:40: Dann werden in der Küche was herkriegt für die Tagesgäst.

00:07:44: Dann wird ... werden die Lager gemacht, wirds hausputzt.

00:07:48: Das sind im Allgemeinen so zwei bis drei Leute, die das machen?

00:07:52: Wenn jetzt wirklich schönes Wetter ist am August, dann kommen so auf halbe Zene-Zene die ersten Tagesgässe rauf.

00:07:59: Dann kriegen die halt etwas zum Essen oder zum Trinken.

00:08:03: Das geht dann meistens so bis ... eins, zwei.

00:08:07: Eine ganz andere Frage.

00:08:10: Versteht man mich überhaupt, wenn ich Baure schritt?

00:08:13: Ja sehr gut!

00:08:15: Ich kann mich auch bemühen, Hochdeutscher zu reden, aber das muss ich mir bemühe.

00:08:21: Das mach' ich ja auch nicht.

00:08:22: Also

00:08:23: auf zwei ist im Allgemeinen mit dem Tagesgeschäft vorbei.

00:08:27: Dann wird fürs Abendessen hergerichtet.

00:08:30: Bei uns ist es so, dass wir sagen Wer bis siebzehn Uhr kommt, kann sich noch komplett aus der Karte aussuchen.

00:08:38: Was wir da haben.

00:08:39: Wer nach siebzen Uhr kommt muss das nehmen, was wir noch haben.

00:08:42: Das ist im Allgemeinen bei uns Spaghetti entweder mit Tomatensauce oder Fleischsauce.

00:08:48: Dann gibt's um sechs Uhr Abendessen.

00:08:50: Das dauert so selbst wenn die Hütten voll sind nicht länger wie bis halb sieben, dass wir fertig sind mit dem Abendessen ausgegeben.

00:08:59: Dann haben die Leute, sag ich mal so auf drei Viertel sieben mit dem Abendessen fertig.

00:09:03: Halb dreiviertel Sieben.

00:09:05: Ich liest dann im Allgemeinen aber noch ein Wetterbericht vor.

00:09:08: also ich habe so drei verschiedene ... Ich bin quasi Freund von diesen Wetter-Apps, die ja bloß Bilder zu haben sondern ich bin mehr ein Freund vom geschriebenen Wort.

00:09:19: und dann liess ich halt die Wetter Berichte vor Vergleichte, dass ich sage Ja wenn sie sehr ähnlich sind, dann kann man ziemlich sicher sein das Wetter auch so wird.

00:09:28: Und dann räumen wir die Küche zusammen.

00:09:30: Dann wird geschaut, dass wir für uns selber noch mal kochen.

00:09:34: Dass man so im Allgemeinen so auf halb acht essen dann mir auf Nacht.

00:09:41: So bis um acht und dann müssen ein zwei Leute im allgemeinen das ganze Abendgeschäft machen.

00:09:48: Die Küche zumrahmen, dann die Gäste zahlen.

00:09:50: Wir haben so Kartal ... Wenn bei uns jemand kommt zum Übernachten, er kriegt so eine Karte.

00:09:55: Da steht drauf, wo er übernachtet alles was er konsumiert und dann kommen die ja Leute am Abend und sollen das.

00:10:01: Und um zehn Uhr ist dann Hüttenruhe.

00:10:02: Wobei sagt es halt ziemlich streng ein.

00:10:06: Weil wir sind ein Berghüttel.

00:10:08: Also wenn jetzt zehn Leute da sein und das sind die einzigsten und die wollen feiern, dann ist mir das Wurscht!

00:10:14: Dann können sie bis früher um vier

00:10:16: hucken.

00:10:17: aber wenn zehn Leute hier sind und einer möchte In der Früh aufstehen, dann ist das nicht demokratisch.

00:10:22: Dann geht es nach dem einen.

00:10:24: Dann ist um zehn Uhr Hüttenruhe.

00:10:27: Wenn's Wetter jetzt nicht so schön ist, dann is wahrscheinlich einfach wenig los?

00:10:32: Ist dir lieber ein Ausbuch der Tag mit viel Umsatz oder

00:10:35: ...

00:10:36: Es kommt einmal keiner und du hast immer einen Tag frei!

00:10:38: Also ich sage immer so... Weil du gefragt hast, ob man der Liebe ist mit mehr Umsatz.

00:10:44: Ja.

00:10:45: Wenn du hüttend wird wegen einem Geld bist, verdienst dein Geld wirklich hart.

00:10:50: Ja, das denke ich

00:10:51: mir auch.

00:10:51: Also nicht bloß am Madras Haus sondern auf jeder Hütte.

00:10:56: Wenn du hüttet wird, wenn du am Geld bist ... Na dann bist eigentlich ein warmer Hund, find' ich!

00:11:03: Ich nimm's wie es kommt.

00:11:04: Es freut mich, wenn der August drei, vier Wochen immer schön war.

00:11:10: Dann bist auch oft einmal ... Da geht die dir auf und denkst, wenn du nicht daheimbleiben könntest.

00:11:17: Du weißt einfach fertig bist.

00:11:19: Dann geht der Schlaf ab.

00:11:21: Weil du bist dann wirklich von in der Früh bis ... Wenn zehn Uhr Hüttenruhe ist, bis die Leute im Bett sind, bis du selber im Bett bist, ist dann doch Elfe.

00:11:31: Ich bin Gott sei Dank auch immer gleich einschlafen kann.

00:11:34: Und dann stehst du um halbe-fünfe wieder auf, Elfe?

00:11:37: Ich halbe zwei, ich komm zum Schlafen.

00:11:39: Halbe fünf stelle ich wieder auf und wenn's das dann ... Ich hab mal ein paar Wochenmachts, da geht er einfach der Schlaf ab.

00:11:46: Dann bin ich auch froh, wenn es mal schlecht wetter wird.

00:11:49: Aber wenn's dann noch mal länger schlecht war, dann freist du dich ja wieder, wenn was los ist.

00:11:54: Wobei das weniger Problem für mich ist sondern eher fürs Personal.

00:12:00: Das ist so was, wenn du Personalgespräche führst Und du fragst, wie sie sich das so vorstellen auf der Hütte.

00:12:09: Dann denken die natürlich immer gleich und sagen ... Ja, es ist schon klar, dass das nicht bloß romantisch ist oder viel Arbeit ist.

00:12:19: Ich frage dann immer was glaubst du?

00:12:20: Was wird das Schwierigste für dich oben am Matraushaus?

00:12:23: Wenn's dann sagt ja, wenn dann so viel Arbeit isst, dann sag ich ... Das Problem ist nicht, wenn viel Arbeit iß.

00:12:29: Es ist ein Problem, wenn keine Arbeit iis.

00:12:32: Weil dann musst du ... mit dir selbst zurechtkommen.

00:12:37: Ich hab da wenig Probleme, ich bin auch im Winter öfter oben und auch gerne langer oben aber wenn man das nicht gewohnt ist dann kann die schon hart werden.

00:12:49: Also darum, dass es nicht mehr wirklich wie ein Kind wird.

00:12:52: Eine Frage, die mich sehr interessiert, Bergspurt ist ja was, was sie sich nicht boomt über die letzten Jahre.

00:12:59: Das wird immer mehr entsprechend... Sag ich mal, passiert wahrscheinlich auch mehr.

00:13:05: Wie sehr verantwortlich fühlst du dich für deine Gäste?

00:13:07: Es kommt ja dann immer wieder vor, dass wer anruft bei der Hütte und sagt wir finden den Weg nicht.

00:13:14: oder in welche Richtung ist die Hütten.

00:13:16: Wie ist das für dich?

00:13:17: Also das hat sich bei mir im Laufe der Jahre vielleicht verändert möchte ich nicht sagen.

00:13:26: Vielleicht ein paar Beispiele.

00:13:28: was ganz typisches ist ... Du hast Wir haben Reservierungen.

00:13:33: Und von den Reservieren kommen einige einfach nicht, gell?

00:13:38: Also ich hab jetzt mal eine Reservierung, fünfzig Leute und um sie mir auf Nacht sind sechs oder acht immer noch nicht da.

00:13:47: Dann fragen mich oft einmal die Gäste ja was machen Sie jetzt?

00:13:51: Hucken Sie sich nicht aus!

00:13:52: Suchen Sie die

00:13:53: nicht?!

00:13:53: Dann sage ich ja erste Frage wo soll ich suchen?

00:13:57: Also, sind die über den Normalweg?

00:13:59: Sind die über einen Klettersteig?

00:14:00: Können wir die vielleicht vom Stein in den Meer?

00:14:04: Ich kann ja gar nicht ... ich wüsste ja gar nichts, wo ich suchen soll.

00:14:09: Von dem her, für mich war es immer schwierig, du sagst den Leuten, Mensch, meist die Probleme entstehen immer durch zu spät weggehen.

00:14:20: Also falsche Zeiteinschätzung!

00:14:21: Wenn die Leute früh genug losgedaten, dann glaube ich, daten siebzig, achtzig, neunzig Prozent der Probleme gar nicht auftreten.

00:14:30: Du sagst ja, ich geh jetzt früh genug los!

00:14:32: Macht's dies nicht?

00:14:33: Das Wetter passt auf das aus?

00:14:35: Ja ... Sie machen es halt

00:14:36: trotzdem.".

00:14:37: Dann kämen sie halt ziemlich am Ende grad nur oben an und dann fragt ihr, warum machts denn nicht was halt gesagt

00:14:47: wird?!

00:14:48: Ja, das haben wir uns nicht gedacht oder ganz typisch, warum ist doch eh nix passiert?

00:14:53: Ich habe so eine neunundneinzig-kommann-neuenprozent-Regel gesagt.

00:14:57: In der Fälle geht selbst eine größte Blättsin gut aus.

00:15:02: Aber in Null, null, null eins Prozent halt nicht.

00:15:07: Jetzt heißt es aber, dass ich mich in den Null und neun, neun Prozent der Fällen völlig sinnlos aufrege?

00:15:14: Weil ... Es ist ja eh nichts passiert!

00:15:16: Ich weiß halt bloß was alles passieren hätte können.

00:15:19: unter diesen Umständen Und meine Frau hat das mal ganz gut gesagt, die hat's gesagt Sie regt sich immer furchtbar auf Solange die Leute noch unterwegs sind.

00:15:30: Aber wenn es bei der Türe herin ist, dann ist für sie gut.

00:15:33: Weil du gefragt hast, ob ich mich für die Gäste verantwortlich fühle?

00:15:39: Ja vielleicht muss ich das zweiteilen.

00:15:42: Das eine ist ... dass ihr vielleicht auch was mit dem zu tun habt.

00:15:47: Ich schreibe ja ziemlich viel auf Facebook.

00:15:51: Und das hat vielleicht etwas damit zu tun, dass ich sage, ich fühl mir insofern verantwortliche, dass ich den Leuten sage, wie die Verhältnisse sind.

00:16:02: Was für Probleme sie vielleicht erwarten?

00:16:05: Dass einfach ein bisschen ein Gespür für den Berg bekommen.

00:16:09: Weil das größte Problem ist inzwischen, dass die Leute keine Erfahrungen mehr haben.

00:16:15: Das ist der eine Teil im Vorhinein und das andere ist ... Wenn ich merke, es fallen nur Leute oder wo sind die, dann sag ich inzwischen ... Ich weiß nicht, ob's hart klingt Das ist mir erst mal wurscht.

00:16:31: Ich hab sowieso nicht in der Hand!

00:16:33: Ich weiß, es fallen nur fünf Leute ... ich weiß nicht wo die sind.

00:16:37: Wenn ich mich da sorgmache und aufrege, ich hab's nicht in den Hand.

00:16:41: Also ist so meine Einstellung, dass sie sagt, solange ich nix machen kann, versuche das einfach zu vergessen?

00:16:51: Einfach zum sagen, ich habe's nicht mit der Hand, ich kann nichts machen, ich tue da

00:16:55: nix.".

00:16:58: dann ein Problem ist.

00:16:59: Dann versuche ich einer zum Helfen und schaue, ob er noch helfen kann.

00:17:02: Das ist das Einfachste!

00:17:04: Weil sonst, dass du jeden Tag dauernd Gedanken machen was mit ihm ist, was es hier ist.

00:17:10: Du hast das aber nicht in der Hand.

00:17:11: Kommt das schon öfter vorhin?

00:17:13: Dass er sagen muss, dass man aussehen muss?

00:17:17: Also dass Leute nicht kommen, das ist jeden Tag.

00:17:19: Ja ja, das sehe ich auch.

00:17:21: Und dass wir ausrücken müssen... Das eine ist ja mal die Beergrettung rufen wenn irgendwas ist Dann ist meistens so, dass wir ... Wir haben drei, sag ich mal, nahe Bergrettungen rundherum zum ... Das sind die Bergrettung in Werfen.

00:17:38: Die in Mühlbach und in Tärnten.

00:17:39: Die haben so die verschiedenen Einsatzgebiete.

00:17:42: Dann ruft mir der Einsatzleiter von den Bergrettungswerfen an und sagt, du, wir haben einen Notruf!

00:17:49: Da sind Leute irgendwo unterwegs.

00:17:50: Sie wissen eigentlich gar nicht genau wo sie sind?

00:17:53: Hm, weißt du irgendwas?

00:17:55: Sind die bei dir?

00:17:56: Hast du was gesehen?

00:17:59: Haben die natürlich das Problem, dass sie sagen, Sie wissen ja gar nicht wo sind die Leute.

00:18:04: Oft haben die keine Vorstellung, wo sie sind.

00:18:08: Bis die Bergrettung bei mir oben ist, dann dauert es ewig!

00:18:12: Dann machen wir's halt so, dass man sagt du pass auf mich schau noch mal.

00:18:15: Dass er sieht wieder ich aus Ruck oder ...

00:18:18: Man sieht ihn eigentlich nicht, die schicken oder?

00:18:20: Das ist ja nicht...

00:18:23: Ja, jetzt nehmen wir mal einen typischen Fall an, Sie sagen Rufen bei der Bergrettung an, sie haben den Weg verloren.

00:18:29: Sie sind seit fünf Stunden unterwegs oder sechs Stunden unterwegs.

00:18:33: Sie wissen nicht, wie weit es noch ist?

00:18:35: Sie haben die Stangen verloren ... Was soll man machen?

00:18:42: Wenn ich jetzt die Bergrettungen ausrucke, müssen wir sozusagen den Weg von unten raufgehen und nachgehen.

00:18:49: Dann mach's halt zum Beispiel so, dass dann mir von oben erst mal schauen.

00:18:54: Ich hab auch ein Bergrettungsdruck gerät.

00:18:57: und dann mal runtergehen.

00:18:58: Dann kann es durchaus sein, dass die vielleicht gar nicht so weit weg von der Hütte sind.

00:19:02: Dann sehen wir auch, die sind jetzt nicht zu weit weg vom Hüten.

00:19:05: Wir nehmen sie mit und bringen uns wieder zur Hütten oder sagen halt, wir haben die jetzt auch nicht gefunden?

00:19:10: Dann wäre es im Allgemeinen ein größerer Einsatz.

00:19:15: Das kann man gar nicht sagen wie oft das ist.

00:19:17: Es gibt Jahre, da passiert das öfter.

00:19:20: Und glaube letztes Jahr hatten wir es eine oder zwei Mal, dass wir direkt ausgerückt sind.

00:19:26: Weil was natürlich jetzt inzwischen öfter passiert ist, dass diese Geschichten, wo wir am Klettersteig die Leute blockiert sind ... Wetter ist aber gut!

00:19:35: Die rufen die Bergrettung und da kommt der Hubschrauber.

00:19:38: Der erhält die.

00:19:39: Da haben wir überhaupt nichts damit zum Tor.

00:19:41: Nervt ihr das dann manchmal?

00:19:42: Wann dann

00:19:43: z.B.,

00:19:45: was Leute ja dann auch öfter sagen, die App hat den Weg nicht richtig anzeigt oder so?

00:19:50: Nervte das, wenn du dann manchmal denkst wie Wie vorlässig seid ihr eigentlich unterwegs?

00:19:56: Es hat mich, glaube ich früher mehr genervt als jetzt seitdem ich Gleitschirm fliege.

00:20:04: Also, ich hab mir früher schon oft gedacht ... Mensch, wie blöd kann man denn sein!

00:20:12: Seitdem ich mit dem Gleutschirmflieg angefangen habe und von dem keine Ahnung hab, hab ich festgestellt das ist gar nicht so schwer dass man so blöd ist wenn man keine Ahnung hat.

00:20:20: also ich denke jetzt da bin ja ein bisschen Verständnisvoller geworden.

00:20:26: Ich bin da schon ebiger Zeit oben, ich geh schon seit meiner Jugend am Berg ... Ich hab beim Berge einfach Erfahrung.

00:20:33: Da weiß ich was ich tue und was passiert.

00:20:36: Das geht mir beim Gleitschirmpflegen komplett ab!

00:20:39: Und dadurch merke jetzt wie das ist, wenn man von irgendeiner Sache keine Ahnung hat oder kein Erfahrung hat?

00:20:46: Wie schnell man da einfach dasteht und nicht weiß, was richtig ist, was falsch.

00:20:52: Dann muss man um auf der sicheren Seite zu sein, einfach defensiver unterwegs sein.

00:20:58: Und das ist glaube ich ein Problem der heutigen Zeit ... Ich hab letztes Jahr einen gehabt.

00:21:03: Der ist um fünf Uhr in den Frühjahr ist er weggegangen über die Teufelschläche rauf.

00:21:10: Mhm.

00:21:11: Dann war er nach viererhalb Stunden bei der Bertgenhütte, wo man normal, sagen wir mal zwei oder zweieinhalb Stunden braucht?

00:21:20: Der ist im Finstern bei uns oben angekommen.

00:21:23: Dann sag ich zu ihm, wenn du bei der Pärtenhütte bist und da schon so viel länger gebraucht hast.

00:21:30: Da musst dir doch klar sein, dass du oben nicht auf einmal schneller wirst!

00:21:34: Warum bist denn du weitergegangen?

00:21:36: Ja, ich wollte unbedingt drauf ... Also ... Dass man da jetzt sagt, du gefährdest eigentlich dein eigenes Leben.

00:21:46: Das ist den Leuten ... Ich glaub so ... Diese Selbstverantwortung, dass sie für ... für sich selber verantwortlich sind.

00:21:55: Das ... das werde ich immer weniger.

00:21:58: Bei mir kommt einer an, also wirklich beim gröbsten Gewitter gerade noch blitzt.

00:22:03: Also, bei dem werde ich nicht mehr vor's Haus rausgegangen.

00:22:05: und dann sage ich ja, was machst du denn?

00:22:08: Das war doch Sonnenklar der Wetterbericht.

00:22:10: Der hat doch gesagt, dass er gewittrig ist.

00:22:13: Wirst du eingestiegen bist, musst du gemerkt haben, dass es schon schlechter Wetter

00:22:17: wird.".

00:22:18: Ja, er kann nichts dafür!

00:22:21: länger arbeiten müssen und ist im Stau gestanden, dann sage ich ja aber das ist doch dem Gewitterwurst.

00:22:28: Dem Gewitter ist es vollkommen wurscht ob du drei Kinder und eine schwangere Frau daheim hast.

00:22:33: Du bist dafür verantwortlich dass da nichts passiert.

00:22:38: Den Leuten ist nicht mehr klar was Selbstverantwortung ist.

00:22:42: man verstehe jetzt wird er halt auch alles abgenommen.

00:22:46: alle beschweren sich über die Politiker, was die alles machen.

00:22:50: Aber letztlich möchte jeder ja aber wo steht das?

00:22:53: Warum ist es nicht abgesichert?

00:22:56: Die Leute wollen alle Sicherheit, aber wollen Freiheit und beides miteinander geht nicht.

00:23:01: Ja, und schlimm wird's halt wenn andere in Gefahr gebracht werden ... Wenn dann immer eine Beergrettung okay sind Profis, aber es ist auch nicht ungefährlich!

00:23:10: Das ist so ein Standardspruch, dass man an die Beergretter gefährdet.

00:23:16: Wenn ich oben bin Es ist irgendeiner im Birkhaar beim schlechten Wetter.

00:23:20: Wir rufen die Bergrettung an und fragen, ob ich nachschauen kann?

00:23:23: Dann ist das ganz einfach meine Entscheidung, ob wir das machen oder nicht.

00:23:28: Also ich für mich selber muss entscheiden, ob Ich das Risiko eingehe oder nicht!

00:23:34: Es war vor einiger Zeit einmal von der Bergwachter Ramsau also von der deutschen Bergrettungen war.

00:23:39: ein guter Artikel auf Instagram und die haben wir auch so geschrieben Dieses ihr gefährdet immer Bergretter, das ist nicht so.

00:23:51: Sie sind auch gut ausgebildet und sie entscheiden selber was sie bereit sind zu riskieren.

00:23:59: Es war vielleicht früher vor der Händezeit ... Da ist es ja so, wenn die Bergrettung gerufen wurde.

00:24:07: Man hat noch kein Handy gehabt, man hat also gar nicht einfach von unterwegs.

00:24:13: Die Bergrettungen rufen können?

00:24:17: Uns, wenn wir am Berggangerhand klaren ... Entweder kämen wir durch oder drehen wir um.

00:24:24: Aber wenn wir zwischendrin sagen, jetzt geht's nicht mehr, da hilft uns keiner!

00:24:30: Da war uns klar, das müssen wir selber verantworten.

00:24:35: Damals hat man die Bergrettung nur gerufen, wenn was passiert ist.

00:24:38: Wenn ein Umfall passiert ist und eine Wälder hat, dann hat einer runtermüssten die Geschichte mit Alpinnen Notsignal und so.

00:24:47: ein Bergrettungseinsatz im Allgemeinen, da hat's das nicht gegeben.

00:24:51: Weil jemand blockiert ist.

00:24:52: Sondern einfach weil halt was passiert ist und da hatten möglicherweise die Bergrettungen auch durchaus ein bisschen mehr riskiert.

00:25:00: inzwischen ist ja so dass man sagt es sind ja derartig viele Einsätze die eigentlich nur sein weil die Leute blockiert sind.

00:25:08: weiß ich das weil sie sich selber falsch eingeschätzt haben?

00:25:11: Da ist noch gar kein Unfall passiert!

00:25:13: Die sind nicht verletzt sondern die können wir nicht mehr weiter, weil sie sich selber falsch eingeschätzt haben.

00:25:22: Und ich war schon ein Fall bei uns ... Da waren wieder mal zwei im Birkhaar drin.

00:25:27: Das ist ein Gewitter-Kämer.

00:25:28: da hat der Einsatzleiter der Müllbacher Bergrettung gesagt, ne?

00:25:33: Da gehen wir jetzt nicht rein!

00:25:34: Weil beim Gewitter ist das Birkhaus wie ein senkrechtes Bachbett.

00:25:38: Da kann man stören herunter alles und dann sagt er, dass es für uns zu gefährlich ist.

00:25:42: Dann müssen wir warten bis das Gewitter vorbei ist.

00:25:47: Die Bergretter sag ich mal, die wissen schon selber was sie tun.

00:25:53: Was ist ein Verhalten von Gästen, das du da wünschen würdest?

00:25:55: Oder von Leuten auf dem Hochkönig aufgegangen, damit nichts passiert?

00:26:01: Damit nix passiert, wird sich nicht machen lassen!

00:26:05: Als Allererstes ist es ... Ich glaub, wie er vorhin gesagt hat, dass ich früher noch losgehe.

00:26:11: Genau.

00:26:12: Ich krieg das öfter mit, als die Leute ... so optimieren.

00:26:17: So nach dem Motto, normale Zeit aufs Matraßhaus rauf ist fünf bis sechs Stunden.

00:26:23: Siebzehn Uhr sollte da sein zum Essen bestellen.

00:26:28: Das heißt wenn ich um zehn losgehe dann habe ja noch ganz locker eine Stunde Reserve und dann ist es aber so dass auch mal der Neue einfällt.

00:26:40: Dann haben wir meinen Weg ein bisschen versäumt verloren.

00:26:45: Dann ist man weg vom Weg, dann denkt man sich auch ... Wo ist der Weg?

00:26:50: Der muss links von mir sein.

00:26:52: Auch wenn ich auf die Uhrzeitschraube schaue, dann wär's knapp.

00:26:55: Zurück geh' ich nicht mehr, jetzt geh ich da rüber!

00:26:57: Dann wird man nervös, in dem Moment, wo wir nervös werden, macht man Fehler und entstehen Probleme.

00:27:03: Wenn man startet um zehn, meinetwegen um acht Uhr losgegangen ist und so was passiert, hat man noch locker Zeitreserve.

00:27:11: Scheiße, jetzt bin ich ein bisschen falsch.

00:27:13: Auch weißt du was?

00:27:14: Bevor ich da lange rumtoure, gehe ich wieder zurück bis zum Weg, wo ich mich ausklärend hab und dann finde die schon nur einen richtigen Weg.

00:27:21: Dann wird man schon mal nicht nervös, macht schon mal keine Fehler!

00:27:24: Also wie gesagt habe ... Ich glaube dass sich sehr viele Probleme gar nicht erst entstehen würden wenn wir eine bessere Zeitmanagement hätte, wenn man nicht so immer knapp rechnen darf Dann gibt's ja nur die, die sagen fünf bis sechs Stunden.

00:27:40: Ich bin sowieso schneller und es reicht mir ganz leicht!

00:27:44: Ich bin jetzt gerade dabei, dass ich so Wegtafeln machen möchte mit Zeitangaben.

00:27:51: Dass sich die Leute selber ein bisschen einschätzen ... Das ist eine typische Geschichte.

00:27:59: Die Zeitangabe stimmt überhaupt nicht.

00:28:01: Die sechs Stunden geht gar nicht.

00:28:03: Wir haben acht gebraucht.

00:28:06: Dann sage ich, ja du.

00:28:07: Wenn ich jetzt von Wien nach Salzburg mit dem Auto fahre ... Wo fahrt man dann normalerweise drei Stunden?

00:28:15: Jetzt bin ich nach drei Stunden grad in St.

00:28:20: Pölten und bin Vollgas gefahren.

00:28:22: Dann kommt doch jeder Autofahrer so auf die Idee und sagt, da stimmt irgendwas nicht mit meinem Auto!

00:28:28: Der sagt doch nicht.

00:28:29: Die Zeitangabe stimmt nicht.

00:28:32: Auf die Idee ... dass wenn sie doppelt so lange brauchen, wie die Zeitangabe ist.

00:28:38: Dass da vielleicht mit Erna was nicht stimmt und nicht mit der Zeitangage auf die Idee kommen die Leute nicht.

00:28:44: Und ein Zworzproblem das dabei entsteht ist ... dann fragst du ja warum habt's ihn nicht umdraht?

00:28:53: Ja zuerst hat es war es nun nicht notwendig, dass wir umdrehen und als man dann umdrain wollten, ist es nicht mehr gegangen.

00:29:01: Das kommt daher von der völlig falschen Vorstellung, dass man sagt, man geht ein Berg rauf und runter.

00:29:06: Das geht von alleine!

00:29:08: So ist es aber nicht.

00:29:10: Ich sag dann zu einer ...

00:29:11: Das habe ich aus Radelfahrer alle erinnern müssen, dass das die erste halbe der Wege ist, wenn wir oben sind.

00:29:16: Ja,

00:29:16: ich sage da nicht mehr... Du kannst doch auch nicht auf die Idee sagen, ich schwimme mal durch den Bodensee und wenn's nicht mehr geht, dreiehm um.

00:29:24: Also der Weg zurück ist ähnlich anstrengend wie der Weg weiter.

00:29:30: Du musst im Endeffekt dann umdrehen, wenn du die Kraft hast, dass du auch noch weitergehen kannst.

00:29:36: Und den Punkt zu finden ... Wo treu ich um?

00:29:40: Das ist das Schwierige und letztlich die Erfahrung.

00:29:43: Und das Zweite, was man von den Leuten wünschen würde, dass sie sagt, Sie sollen nachdenken!

00:29:50: Es ist gar kein Problem, wenn sich einer etwas Falsches denkt.

00:29:54: Das hat mit der mangelnden Erfahrung zu tun.

00:29:57: Ich hab ... Das letzte Jahr hatte ich einen Gast.

00:30:00: Er kommt da rauf und sagt ... Also, mit dem Schnee hat er gar nicht gerechnet.

00:30:05: Dann sage ich, jeder Wetterbericht hat gesagt das bei uns schneit.

00:30:08: Sein Wetter bericht nicht!

00:30:10: Ich sage, sorg mal deinen Wettbericht, weil es gibt keinen Wetter Bericht, der nicht Schnee gesagt hat?

00:30:15: Nein, seiner nicht!

00:30:17: Sorge, sorgt mir dein Wetter-Bericht.

00:30:18: Na, sagt einmal sein Wetterbergicht.

00:30:20: Schau, dann sagt er Regen und kein Schnee.

00:30:23: Dann sag ich ja am Autohaus.

00:30:25: Ja aber das ist doch gleich neben ein Matraßhaus, sage ich.

00:30:29: Ja, auf der Karte, wenn man draufschaut ist das so.

00:30:32: Aber tatsächlich ist es so ... Ah ja!

00:30:35: Das ist viel höher und da schneit's.

00:30:38: Der ist aus dem Flachland gekommen, der hat sich nicht vorstellen können, dass der Höhe wirklich was ausmacht.

00:30:45: Der hat zwar gedacht aber als Falsche gedacht.

00:30:49: Da kann man daraus lernen, wenn wir was falsch denken.

00:30:51: Wenn man gar nicht denkt, dann kannst du auch nichts daraus lernen.

00:30:57: Du weißt ja... Du warst ja ein paar Mal im Himalern unterwegs.

00:31:01: Wie essentiell ist das wirklich, dass man als Bergsteiger oder in den Bergen auch umdrehen kann?

00:31:08: Das ist das Wichtigste.

00:31:11: Deseinzuschätzen wo und wann muss ich umdrahen oder eine andere Entscheidung treffen.

00:31:19: Ich habe jetzt erst von Gleitschirmen-Führung geredet.

00:31:22: Da ist das Problem.

00:31:23: Da musst du die Entscheidung vor dem Starten treffen Weil wenn du mal in der Luft bist, dann kannst du nicht mehr umdrehen.

00:31:30: Da ist die Entscheidung was mache ich vor dem Start.

00:31:34: Der Vorteil beim Berge ist dass die Entscheidung ... Die kann jeder Zeit treffen umzukehren.

00:31:42: Ich habe so und wann ist der Zeitpunkt umzudrehen?

00:31:47: Das hat etwas mit Erfahrung zu tun.

00:31:50: Ich hab immer so ein Beispiel.

00:31:52: Ein kleines Schein nehmen wir mal den Staub, das Astel.

00:31:58: Das ist jetzt, sag ich mal, eine Wippe.

00:32:02: Du gehst so am Berg rauf!

00:32:04: Wenn du da bist ... falls da wie?

00:32:08: Zum wissen wo ist der Punkt, wo es gibt, das ist die Erfahrung.

00:32:13: und wenn du die Erfahrungen nicht hast, wo ist die Grenze dann ist gescheitert du daraus da um.

00:32:20: weil wenn du erst da umdrahst, dann brauchst glück dass es so geht und nicht so.

00:32:26: Und zu wissen Diese Erfahrung, wo ist der Kipppunkt?

00:32:31: Das hat mich mehr zu tun.

00:32:33: Das eine ist die Erfahrung mit dem Berg.

00:32:39: Dass ich mal sage ... Überhaupt die Erfahrung, was bedeutet Bergsteigen, was erwartet mir da.

00:32:46: Dann auch die ganz persönliche Erfahrung, dass man sagt, wie gehe ich mich so Situationen um?

00:32:52: Ich meine, du gehst wohl los, auf einmal schlägt's Wetter um!

00:32:57: Das ist eine psychische Geschichte.

00:32:59: Man ist ein Riesenunterschied, ob du um Hause Hochkönig beim schönsten Wetter raufgehst mit der kurzen Hose fahr dir ... Fuchtsig andere?

00:33:07: Da ist das wie auf der Kärntnerstraße in Wien!

00:33:10: Aber wenn du dann auf einmal da allein unterwegs bist, auf einmal kommt der Wind, auf einem Fangster Schneim und auf einmal sirkst du einen Weg nicht mehr.

00:33:19: Dann ist die Frage, wir gehen persönlich mit solchen Situationen um.

00:33:25: Wie bin ich in so einer Stresssituation?

00:33:27: Was triffe da noch die richtigen Entscheidungen oder eben nicht mehr.

00:33:33: Und dann hat es natürlich auch noch mit damit zu tun, kenne mich in dem Gelände aus!

00:33:39: Zum Beispiel meine Frau ist überhaupt keine Bergsteigerin.

00:33:44: Die kann sicherlich bei fast jedem Wetter mal losgehen am Hochkönig weil sie selber weiß ... Sie kennt sich selber gut und sie kann Ihr fehlt die Erfahrung überhaupt mit Bergen, aber sie kennt einen Hochkönig.

00:34:00: Sie weiß auch, wenn's da schon so viel Schnee hat, dann brauch ich gar nicht mehr weitergehen.

00:34:04: Wenn ich hier bin und jetzt kommt der Schnee, geht es noch.

00:34:08: Also das ist dieser Punkt ... Sie hat mit dem Gelände eine Erfahrung.

00:34:13: Du hast mich gefragt wegen einem Himalaya?

00:34:18: Ich war einmal auf Expedition zum Daulagiri.

00:34:22: Wir waren im Lager drei.

00:34:24: Da haben fast alle Umdraht, die meisten sind umdrahd.

00:34:28: Aus unserer Gruppe sind alle umdrehd.

00:34:31: Ich bin dann da gestanden und hab mir gedacht, was mach ich jetzt?

00:34:35: Mir ist an sich nicht schlechtgegangen.

00:34:37: Ich kenn mich selber wie in der Höhe reagierend so.

00:34:41: Weil es war nicht das erste Mal, dass ich hoch war ... Aber ich habe mir für mich gedacht, ich weiß, ich kenne den Berg nicht!

00:34:51: Ich weiß, dass sie wahrscheinlich relativ weit raufkennen.

00:34:55: Aber ich weiß nicht, ob ich wieder runterkomme.

00:34:57: Also für mich war der Punkt dieser Kipppunkt da erreicht, weil man einfach ein Teil von meiner Erfahrung mit dem Gelände hier oben, das ist mal abgegangen und dann musst du defensiver unterwegs sein und umdrehen.

00:35:12: Das muss da keiner, sonst ...

00:35:16: Sonst musst

00:35:16: du auf

00:35:16: die neunundneunzig Prozent hoffen?

00:35:19: Genau.

00:35:20: Danke!

00:35:25: Und das ist genau so ein Beispiel.

00:35:28: Genau.

00:35:29: Weil ich hab nämlich die Temperaturen unterschätzt, deswegen muss ich mich jetzt anziehen.

00:35:33: Aber ... Ich habe ein Jagd dabei!

00:35:35: Weißt du

00:35:35: noch wie wir mal gerettet

00:35:36: haben?

00:35:39: Besser was dabei haben, weil sonst kannst du es nicht anziehen, ja?

00:35:44: So, ich schau her und ich hab noch eine Mütze dabei.

00:35:48: Perfekt, ja.

00:35:51: Roman war mir gerade beim Umtrennen, dass das beim Bergsteigen eigentlich essentiell ist.

00:35:58: Social Media denen ... Leuten ist es natürlich heutzutage eher nicht wichtig, dass man das einfach nach außen tragt.

00:36:07: Dass man herzagt wo man war.

00:36:09: Dementsprechend ist es ihnen natürlich auch sehr, sehr wichtig, da's raufkommt.

00:36:15: Jetzt sehre das Thema soziale Medien.

00:36:18: ein bisschen fluch und segn auf der Anseite dieser Möglichkeit.

00:36:20: du nutzt das auf deiner Facebook-Seite die Leute informierst drüber, dass Fotos sagst Wetterberichte sind einfach eine gute Sache Und auf der anderen Seite hat man auch die negative Entwicklung.

00:36:33: Die Leute wollen unbedingt das Selfie vom Gipfel machen und wollen quasi um jeden Preis rauf, wie siehst du das Thema?

00:36:40: Das sind jetzt zwei verschiedene Dinge.

00:36:42: Das ist einmal ... Wie ich selbst zum Beispiel Facebook nutze und das andere wie das Leute machen oder sehen.

00:36:52: Für mich ist die Sache mit Facebook so... War jetzt ein gutes Beispiel, weil dir ja jetzt kalt geworden ist und du was zum Anziehen brauchst.

00:37:00: Und ich weiß noch, wenn wir vorher geredet haben ... Ich hab nicht zu dir gesagt, besser hat's dabei umzuerkts an wie.

00:37:07: man hat es nicht dabei.

00:37:08: Weil

00:37:08: unten denkst du, die brauchen sicher nicht.

00:37:12: Vorhin in der Sonne war schön, warum brauche ich ihr Jagd?

00:37:15: Jetzt ist es kalt!

00:37:16: Das ist so ganz ein typisches Beispiel.

00:37:19: Die Leute, die unten losgehen Ich habe noch keine Vorstellung, dass das in dreitausend Meter Höhen, nämlich irgendwo in Wien am Cannabär.

00:37:29: Da ist es gemütlich und wir fahren nochmal da rein, dass da oben auf einmal der Schläschsturm sein kann.

00:37:35: Das kann man sich nicht vorstellen!

00:37:37: Das ist eines der Dinge, die ich eigentlich ... sagen wir mal, das ist mein Dauerthema auf Facebook.

00:37:44: Ich konnte jeden zweiten Tag eine schreiben, egal wie schön das Wetter ist.

00:37:49: Nehmt's Hauben, Handschuhe ... Hanno ragt mit!

00:37:52: Immer!

00:37:53: Das liess kein Schwein.

00:37:55: Wenn ich aber ... Ich weiß, da steh ich manchmal in der Kritik, weil es heißt, die machen mir über Leute lustig.

00:38:01: Ist nicht meine Absicht, dass wenn wieder einer daherkommt, total durchgefroren.

00:38:06: Weil er keine Handschuher dabei hat.

00:38:07: Wenn irgendwas ist, dann schreibe ich das Ganze in einer Geschichte.

00:38:12: Vielleicht nur mit Biedeln oder so.

00:38:16: Das lesen die Leute und vielleicht kommt dann der ein- oder andere Snacks mal drauf, wenn er wieder im Wien am Cannabae huckt, sie gerade über irgendeine Geschichte amisiert und dann sagt, ihr schafft eigentlich wollt ja jetzt auch was, ich schmeiß euch mal ein paar Handschuhe rein.

00:38:32: Und auf einmal merkt er, weil er vielleicht mit der Gruppe unterwegs ist, er ist der Onzigste mit Handschuhen und dann nimmt er vielleicht in Zukunft immer seine Hand schon mit.

00:38:44: Und das ist mir der Grund, warum ich viel auf Facebook schreibe.

00:38:49: Das war ja ... Ich sage mal diese Geschichte vom Facebook, warum man da was schreibt, die ist relativ lang.

00:38:55: Ich habe ja vorhin schon mal erzählt gehabt wie es ist wenn du sagst, du hast das den Leuten gesagt, Mensch machts das halt nicht und sie machen's trotzdem.

00:39:05: War einmal schon weit über zwanzig Jahr her Rufen's mich auch von der Mittelfeld ein, ja.

00:39:10: Es wollen welche

00:39:11: raufkommen.".

00:39:12: Ich sage, bei uns herum ist tiefster Winter!

00:39:14: Das ist eine Plätzchen.

00:39:15: Der Wetterbericht sagt es soll in den Nachmittag besser werden.

00:39:19: Dann sage ich Ja aber dann auf jeden Fall früh genug losgehen.

00:39:25: Das macht überhaupt keinen Sinn.

00:39:26: Das Hauptsinn ist das Problem von der Zeit.

00:39:30: Außerdem bin ich gar nicht sicher, dass Schäweder wird.

00:39:34: Das kann ja sein, dass später schöner wird.

00:39:36: Naja, ist genau dann despassiert.

00:39:38: Irgendwann am spazenden Nachmittag kommt einer bei der Tür rein ... Ja, seine Frau kann nicht mehr weiter.

00:39:43: Die ist unten bei der Treppe und kann nicht noch mehr weiter, ob wir helfen können?

00:39:49: Damals war ich noch jünger.

00:39:50: Dann bin ich halt runtergegangen und hab die eigentlich zu hinten mehr oder weniger raufdragen.

00:39:56: Dann sage ich oben, Mensch

00:39:57: ...

00:39:59: Eigentlich gehört einer links- und rechts-awardschen.

00:40:02: Brauchst aber auch nicht mehr machen, weil jetzt ist ja wieder alles gut!

00:40:06: Irgendwie muss ich was machen, weil ... für mich selber.

00:40:11: Und dann hab ich gesagt, Mensch, ihr habt jetzt doch eine Erfahrung gemacht!

00:40:15: Kennt's nicht?

00:40:16: diese Erfahrung einfach aufschreiben für jemanden?

00:40:21: Dass der diese Erfahrung nicht mehr machen muss.

00:40:24: und dann haben die einen richtig netten Aufsatz geschrieben.

00:40:28: Dann hab ich mir das angefangen, dass immer wenn irgend so ein Schmarrn passiert ist, in die Leute gefragt habe ob sie nicht ihre Erfahrung niederschreiben möchten.

00:40:36: Das Beste war dann noch mal, ruft an der Ohm ... Ja ja, geht jetzt auch wieder wegen Übernachtung.

00:40:44: Er geht jetzt los und sagt, ich tue es ist aber schon ziemlich spät!

00:40:47: Also das wird er nicht ausgehen.

00:40:49: Ja, er geht übers Birkhaar.

00:40:50: rauf, da bist du viel zu spät dran.

00:40:53: Warum braucht man doch bloß drei bis vier Stunden?

00:40:56: Ich sage normal fünf bis sechs wenn's schnell bist.

00:40:59: Und wenn's da oben nur finster wird weißt eher deine fünf bis sechs brauchst Dann wärst du im Füns der Ohrkemer.

00:41:06: Der ist irgendwann mal bei der Nacht um zehn Uhr hergekommen, dann hab ich auch seine Erfahrung aufschreiben lassen und dann hat er geschrieben ... Ich hab den Angaben des Hüttenwürz nicht geglaubt.

00:41:19: Ein Irrtum!

00:41:20: Ich dachte so ein Klugscheißer, ein Irrtumm.

00:41:26: Ja, und so habe ich halt ... So ist das Ganze dann ohngangen.

00:41:30: Dann hab ich, als es immer mehr geworden ist mit dem ... Mit der Homepage habe ich solche Geschichten, wenn die Leute was irgendein Plätzchen gemacht haben oder irgendeinen Fehler gemacht haben.

00:41:44: Habe ich das aufgeschrieben und eine Geschichte gemacht Und die Geschichten dann auf meiner Homepage geschrieben.

00:41:50: Da war halt dann die Sache Wenn du da Bilder auf die Homepage gestellt hast.

00:41:53: Das war ja bei Riesenaufwand mit hin- und herladen Und hier ist Facebook ins Spiel kommen, weil du brauchst halt wirklich bloß.

00:42:02: Da nimmst dein Handy und machst ein Foto, schreibst irgendwas rein ... Das geht recht schnell!

00:42:07: Und da kannst du halt auch sehr aktuell auf Verhältnisse usw.

00:42:11: eingehen.

00:42:13: Also das ist für mich, wie ich diese Social-Media Sachen nutze, bist natürlich dann immer in der Kritik ganz normal.

00:42:24: Wir haben oben am Matraushaus eine sehr gute Internet.

00:42:28: Da hatten wir jemanden von einer A-I, der hat sich inzwischen einen guten Freund entwickelt.

00:42:37: Hat man da so eine LTE-Verbindung gemacht?

00:42:39: und das zweite ist dass mir jetzt noch von dem Elon Musk des Stalin kam.

00:42:43: also wir haben jetzt ja total gute Internetverbindungen und können auch ein freies WLAN zur Verfügung stellen.

00:42:50: Dann passiert es halt, dass die Leute wirklich ... Die sitzen in der Früh am Fenster draußen ist der Sonnenaufgang Und sie hucken zu dritt da und schauen sich gegenseitig Instagram-Bilder von einem Sonnenaufgang an.

00:43:04: Dann sagt er, Leute, schau's doch einmal raus!

00:43:08: Also das ist für mich die Sache ... Es gibt ja viele Hütten, die sagen, Sie bieten dann gar kein WLAN an?

00:43:15: Ich bin da immer ein bisschen zweigespalten.

00:43:19: Der Vorteil von diesem Ganzen ist jetzt für mich früher am Tag mindestens einmal, wenn ich zwei mal das Telefon gange.

00:43:27: Ja, mein Mann ist noch nicht einmal Sohn und da ist er bei Ihnen schon auf der Hütte angekommen.

00:43:32: Da hast du die Leute gesucht damit ich den Haaren nun mal sie melden kann.

00:43:37: Das hat sich inzwischen fast völlig aufgehört weil halt jeder sofort postet auf WhatsApps, Kratos, der Haar anruft.

00:43:46: also das hat sich ziemlich aufgehört.

00:43:50: Auf den Hütten heißt es ja inzwischen man möchte quasi diesen Luxus, diesen Komfort reduzieren.

00:43:58: Und dann sind immer die zwei Hauptthemen Duschen und WLAN.

00:44:02: Also heißt ja immer ... Ja, man braucht nicht immer Duschen!

00:44:04: Man braucht kein WLAN auf der Hütte.

00:44:06: Ich denke mal, das muss man unterscheiden.

00:44:09: Das hängt von der Hüte ab.

00:44:10: Also bei uns oben haben wir an sich wenig Wasserprobleme.

00:44:16: Wir hätten aber Energieproblemen für warmes Wasser.

00:44:20: Wir haben eigentlich nur einen Waschraum mit kalten Wasser.

00:44:24: Bei uns sind aber die Leute im Normalfall über nur eine Nacht.

00:44:27: Die kommen rauf und bleiben über Nacht, um den am nächsten Tag runter.

00:44:30: Wenn du jetzt Hütte hast, die ihren Kurs betrieben haben, wo die Leute vielleicht der Woche oder sogar zehn Tage auf der Hütti oben sind ... Da wird es dann natürlich schon schwieriger zu sagen, Du musst ihn nicht duschen!

00:44:44: So Sachen wie WLAN zur Verfügung stellen?

00:44:47: Das ist auch für Hüttheits kein Problem.

00:44:50: Was jeder wahrscheinlich als existenziell auf Erhütte sehen würde, das ist ein Trockenraum.

00:44:56: Dass man sagt, meine Sachen trocknen können ... Das ist ja alles Minimum!

00:45:00: Das ist aber auch auf Erhittern schwierigste, weil es einen Haufen Energie kostet.

00:45:06: So eine Starling-Antenne und so eine Fritzbox.

00:45:10: Ja... Das ist in Energie umgerechnet nicht einmal an einem Schuh trocknet.

00:45:16: Weißt du also?

00:45:19: Das ist im Prinzip kein Luxus heutzutage.

00:45:22: Da bin ich nur am überlegen, ob ich sage ... soll man's den Leuten so zur Verfügung stellen?

00:45:29: Da bin wieder der Meinung, das ist jetzt neben meiner Verantwortung, den Internet-Verbrauch oder Gebrauch von den Leuten zu reduzieren weil es für mich vom Zurverfügungstein kein Problem ist eine warme Dusche zur Verfügung stehen, das ist bei mir ein Problem.

00:45:51: Und einen Trockenraum an gutem Zur Verfügung stehen?

00:45:53: Das ist ein Riesenproblem!

00:45:54: Weil dann muss ich Energie rauffliegen damit ich das machen kann und da müsste ich die Preise enorm erheben dass sich das mal vom Umweltgedanken abgesehen rentieren würde oder sag' ich mal zumindest ausgleichen werde.

00:46:09: Wir haben einmal einen Fall gehabt Da ist ein Freund runtergefahren über Spirka, da hat es gerade noch einen Schnee gehabt.

00:46:14: Dann steht ihn mitten in so einem steilen harten Schneefeld stehen zwei Leute drin und klatschen noch, dass sie da runterfahren.

00:46:21: Dann bleiben sie stehen und fragen ja wo wollten die hier hin?

00:46:24: Ja Sie wollen auf den Müllbacher Turm!

00:46:26: Den haben sie im Internet gesehen.

00:46:27: Und dann sagt der Leonhardt, aber der Müllbracherturm das ist da oben am Klettersteig also die Leute einfach nur oh da ist schön, da möchte ich hin.

00:46:37: Das haben wir wieder beim Thema ...

00:46:41: Denken.

00:46:43: Das würde man interessieren, nach den ... Nach diesen achtundzwanzig Jahren hat es damals sein gegeben, was du uns aufhören dachtest?

00:46:50: Deswegen haben wir doch die Zahl in den Hut drauf.

00:46:52: Also das erste Mal, wo ich so überlegt hab ist das noch etwas für mich.

00:46:58: Das war nach meiner Scheidung, zwei Tausendrohrens.

00:47:02: Also meine erste Frau mit der ich am Watzmann-Haus war.

00:47:05: Die war noch zwei Jahre oben am Matreshaus und dann ist die Scheidungen gekommen.

00:47:11: Ich glaub, meine erste Frau hat mehr so eine bürgerliche Existenz im Kopf gehabt.

00:47:16: Für die war sowas wie die Hütte mal ... nette Erfahrung.

00:47:23: Das möchte man mal machen.

00:47:24: Aber das war nicht das, was ihr Leben war.

00:47:28: Und sie hat natürlich schon gemerkt, des Maitreishauses ist mein Leben, gell?

00:47:33: Also durch das, glaube ich, ist dann auch die Trennung gekommen und weil ich dann erst einmal wieder im Winter raufgegangen bin hab ich wirklich überlegt, ist das nur was für mich.

00:47:43: Aber ... Ich hab dann sehr schnell gemerkt, also da bleibe ich.

00:47:49: Das ist meins!

00:47:51: Also konkret, dass ihr seid herdenkt, ihr herert auf, des nicht?

00:47:56: Es ist jetzt schon so... Ich bin jetzt sixer-sechzig, ich bin jetzt schon Rentner offiziell.

00:48:02: Jetzt passieren mal Sachen, die waren wir früher nie passiert.

00:48:06: Dass ich einfach merke, das hat mir im Alter zu tun.

00:48:08: Wir gehen Sachen durch die Lappen.

00:48:10: Das ist nicht mehr gut.

00:48:11: Und ich hab gewusst, wenn ich so weitermache ... Ich kann zwar nur ein paar Jahre so weiternachen, aber dann geht es bergab mit der Hütte und das wollte ich nicht.

00:48:20: Deshalb habe ich gesagt, ich muss etwas umstellen.

00:48:24: Ich muss mir abgeben.

00:48:25: Ich hab mehr Personal, junges Personal.

00:48:29: Das ist ganz interessant, das schaut nicht.

00:48:31: Ich habe jetzt ein paar Lesen oben.

00:48:34: Der war vor ... Der war letztes Jahr schon mal da.

00:48:42: Und dann hoffe ich, dass der die nächsten Jahre kommen kann.

00:48:45: und dann hast du jemanden, der länger hier ist, der die Abläufe besser kennt, der sie mit der Technik besser auskennt, dass er einfach mehr abgeben kann.

00:48:54: Also mir war es wichtig, dass oben gut weitergeht!

00:48:58: Ich glaube, es wird nicht mehr so sein... Es werden immer viele Hüttenwürde geben.

00:49:03: Wir hüten die Mäime alt.

00:49:06: Die sagen, sie machen das ein Leben lang oder zwanzig, dreißig Jahre.

00:49:11: Ich glaube, die heutige Zeit ist so, dass man sagt, man probiert es mal.

00:49:14: Die Jungen machen das einmal vier, fünf, sechs Jahr und dann machen's was anderes.

00:49:20: Wenn jetzt jemand käme und sagt, er möchte das da oben probieren?

00:49:25: Dann da die sagen, weißt du was?

00:49:28: Jetzt kommst du mal ein Jahr und schaust dir das Rohr.

00:49:31: Arbeitst du einmal ein Jahr um?

00:49:33: Dann gebe ich einfach mal zu dir rüber.

00:49:36: Dann zirkt derjenige erst einmal, ob das was für einem ist und ich zirke es auch.

00:49:42: Ich hab mir meiner Frau so drüber geredet, dass sie sagt ... Ich glaub, dass ihr Gefühl dafür habt, ob da oben für denjenigen was ist.

00:49:52: Aber ich kann's nicht beschreiben an was das liegt.

00:49:56: Meine Frau hat mir das ganz gut gesagt.

00:49:58: Die hat gesagt, Plan B!

00:50:00: Dann sage ich wie man's das sagt?

00:50:02: Man muss immer ein Plan B haben.

00:50:04: Wenn du ein Problem hast, wie löst es?

00:50:07: Das ist dieser Plan B. Der Plan B kann ganz einfach sein ... Du hast auf Nachtabendessen vergessen, hinten einen Hockerkocher zum Einschalten.

00:50:16: Das Wasser ist nicht heiß.

00:50:17: Du kannst die Spaghetti nicht heiß machen!

00:50:19: Es ist sechs Uhr und du hast da kaltes Wasser.

00:50:22: Dauer eine halbe Stunde.

00:50:23: Die Leitworte, ne?

00:50:25: Dann kann der Plan B sein, dass draus gegessen wird.

00:50:27: Leute haben mir einen Fehler gemacht.

00:50:28: Abendessen ist eine halte Stunde später.

00:50:30: Aber du musst einen Plan B haben.

00:50:32: Du musst wissen, wie ich löse ein Problem.

00:50:35: Wenn du kleine Probleme lösen kannst ... Dann kannst du große auch.

00:50:38: Weil es kommt nur darauf an, dass du im Kopf hast, ich muss eine Lösung finden.

00:50:43: Egal wie, aber irgendeine Lösung muss ich finden und nicht sagen, was mache ich jetzt?

00:50:49: Und wenn dann jemand sagt so, das war's Richtige für mich und ich, der zog, es ist das Richtige!

00:50:56: Für die, dann dachte er am Vorschlangen dass ich auf jeden Fall noch ein, zwei Jahre quasi angestellt oben bleibe.

00:51:03: Angestellt deshalb ... Dann ist er verantwortlich und wenn er der Meinung ist mit mir geht's nicht mehr, dann muss ich gehen.

00:51:09: Weil ich glaube, er wird sich bei Film leichter da.

00:51:13: Überhaupt was die ganze Technik betrifft.

00:51:15: Und dann bin ich eh schon deutlich über siebzehn.

00:51:20: Was würdest dem Fünfzehnjährigen Roman für einen Tipp geben aus der heutigen Zeit?

00:51:23: Wann kommt das mit dem, was du schon mit der ganzen Lebenserfahrung bist?

00:51:28: in jungen Jahren weniger Plätzchen machen.

00:51:31: Ja?

00:51:34: Wenn ich mir oft daran denke, da schauen wir mich heute noch dafür, was ich da oft so geliefert habe ... hat aber den Vorteil, dass ich immer oft, wie gesagt, ich hab oft junges Personal, wenn ich mir dann auch wieder denk, pah!

00:51:48: Und dann rechnet die so so, mmh-hmmm.

00:51:49: Zweiundzwanzig, neunzehnhundertzweihundachtzig.

00:51:55: Au wei, au wei!

00:51:56: Da mag ich gar nicht daran denken.

00:51:58: Der ist ja harmlos, was die Heiztage machen.

00:52:01: Also, so ein bisschen das Verständnis für die Jungen.

00:52:08: Beispiel war ... Das letzte Jahr ist die Magdalena oben und hat ... Ich weiß nicht mehr, was sie in der Küche gemacht haben.

00:52:18: Die Spaghetti sind so abgewogen, dass wir es immer gleich fertig kochen, also in drei Kilo abgeworgen.

00:52:24: Und hat nebenbei ein Handy stehen gehabt.

00:52:31: Braut er nicht erzählen, da gehe ich vorbei und denke mir ... Kann ja nicht sein.

00:52:38: Also ein absolutes No-Go!

00:52:41: Dann habe ich einen Johannes, der auch oben arbeitet.

00:52:45: mit dem habe ich dann geredet, dann sage ich, Johannes was sagst du jetzt dazu?

00:52:51: Das geht das.

00:52:54: Dann sagt er, geht für dich nicht.

00:52:58: Dann sage ich nein, geht nicht.

00:53:00: Da sagt er weißt du warum?

00:53:02: Weil du bist alt.

00:53:05: Dann sage ich, was ist da, wenn man jung ist?

00:53:09: Dann hat er so gesagt ... Ich weiß nicht, ob ich es genau noch hinbringe ungefähr.

00:53:13: Wenn jetzt die Magdalena hier steht und sie bei der Arbeit mit anderen unterhalten wird, war das für dich ein Problem?

00:53:22: Man sagt, nein natürlich nicht!

00:53:24: Sagt der Sirkst Weil du alt bist.

00:53:27: Für die Magdalena ist das da so.

00:53:29: rehen übers Handy?

00:53:30: Ganz normal!

00:53:32: Was natürlich nicht geht, wenn jetzt Gäste sind, dass sie mit dem Handy reden oder wenn wirklich jemand neben ihr steht ... Das war respektlos.

00:53:44: Aber solange Sie bloß Ihr Arbeit macht und Arbeit macht, wo Sie was falsch machen können, weil Sie mit jemandem reden, ist doch das vollkommen in Ordnung.

00:53:53: Dann haben wir gedacht, zirkst Du.

00:53:55: Weil er noch nicht draufkommt.

00:53:58: Und darum, dass du heute schon ein bisschen jung bist mit Jungen unterwegs bist?

00:54:03: Absolut ja!

00:54:04: Was ist ein gutes Leben für dich?

00:54:07: Ein gutes Leben?

00:54:08: Ja das was ich hab.

00:54:10: Gesund war wichtig zufrieden.

00:54:15: Also wenn die Leute fragen wie geht's mir dann sag ich eigentlich immer Ich bin zufriedend weil wenn es mal schlecht geht und ich bin zu frieden mit schlecht Ist doch besser als wenn man gut geht.

00:54:24: Ich glaube eigentlich,

00:54:27: ein Zufriedenesleben.

00:54:28: Also gutes Leben?

00:54:31: Ja für mich ist ein Gutes-Leben auch zufrieden.

00:54:33: Das

00:54:34: ist schön, ja.

00:54:36: So ... Wenn man eh alles hat, schaffen es Leute trotzdem das nicht zufriedensam, weil sie nun mehr wollen.

00:54:41: Haben

00:54:42: wir mal einen Gast oben gehabt, dann redet er so mit meiner Frau und dann sagt er ... Und da waren halt was weiß ich, der hat's gerade nicht so passt.

00:54:50: Dann sagt er, Sie jammern ja gar nicht!

00:54:53: Dann schaut die schöne Sohn und sagt Ja, ich dachte ja, wenn's was hilft, dann hat es aber nix.

00:55:03: Ich sag immer, ich muss bloß genug haben und nicht viel haben.

00:55:07: Besser als ich hab genug!

00:55:09: Weil was helft da, wenn du viel hast?

00:55:10: Das ist aber nicht genug für dich.

00:55:12: Genau.

00:55:13: Und das hat auch wieder etwas mit Zufriedenheit.

00:55:17: Schöner Abschlussroman.

00:55:20: Das war ein wahnsinnig interessanter Streifzug durch dein bisheriges Leben.

00:55:26: Du hast uns jetzt ... mich und die Zuhörer zu erinnern.

00:55:30: Wie schaut das aus, dass Leben von einem Hütten wird?

00:55:34: Gibt es zum Abschluss des Gesprächs nur irgendwas, was dir wichtig ist, was den Leuten sagen möchtest?

00:55:38: Nein, weil das kann ich auch auf Facebook schreiben!

00:55:44: Immer ein Piwa-Gesag einpacken.

00:55:45: Das habe ich mir mitgenommen von dir.

00:55:47: Das war bei diesen Bergmenschen ... Ich muss schon wieder sagen, war letztes Jahr einer da.

00:55:52: Kinder und sagt, ihr wollt noch mal ganz persönlich kommen und sie bei mir bedanken.

00:55:58: Weil, wenn dieser Geschichte mit dem Biwark sagt ... weil das hat er am Leben krettet, dann sag ich, wie soll das?

00:56:04: Dann sagt der ja, Sie waren im Sommer breit von Überschreitung, haben abgeseilt, ist dann Seilnimmer zum Abziehen gegangen und ist schlecht weder geworden.

00:56:14: Bergrettung hat nicht keiner kennengelernt.

00:56:16: Und sie haben biwarkieren müssen.

00:56:17: Der hat wegen diesem Bergmenschenfilm den Biwarksack dabei gehabt oder gesagt, der hat ihr am Leben

00:56:24: gerettet.".

00:56:26: Und das sind die Dinge, wo du sagst und wenn es bloß bei Armen geholfen hat.

00:56:32: Aber es hat Armei geholft.

00:56:34: Das ist schon auszuhören.

00:56:35: Super Roman!

00:56:36: Dann sage ich vielen Dank fürs Gespräch, dass du dir Zeit genommen hast.

00:56:39: War eine wahnsinnig interessante Geschichte.

00:56:41: Jetzt gehen wir nach Hause machen um mehr Brot zu scheiden oder?

00:56:43: Jetzt gibt's euch aus.

00:56:45: Danke dir.

00:56:49: Servus.

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